
© Plaion Pictures
Paris Murder Mystery (2026)
Vie privée
Not Much Mystery HereKritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Die in Paris lebende US-Therapeutin Lilian Steiner (Jodie Foster) wird nach dem mysteriösen Tod ihrer Patientin Paula (Virginie Efira) von deren Mann (Mathieu Amalric) beschuldigt, am Ableben seiner Frau mitschuldig zu sein. Steiner glaubt nicht an einen Selbstmord. Gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Gabriel (Daniel Auteuil) sucht die distanzierte Psychiaterin nach Hinweisen, um das Geheimnis um Paulas Tod zu lüften. Bald nehmen die Hobbydetektive den undurchsichtigen Witwer ins Visier.
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Filmkritik
Vielleicht lag es an der Mitwirkung von Jodie Foster, dass Rebecca Zlotowski für ihre sechste Regiearbeit zahlreiche Stars wie Daniel Auteil, Mathieu Amalric, Vincent Lacoste oder Irène Jacob gewinnen konnte. Virginie Efira und der inzwischen verstorbene Dokumentarfilm-Meister Frederick Wiseman traten zuvor schon in ihrem Beziehungsdrama "Les Enfants des Autres“ von 2022 auf. Obwohl Jodie Foster die Sprache fließend spricht und sich in früheren Jahre selbst synchronisierte, drehte sie lediglich die Teeniekomödie "Fetzig, frei und endlich high“ (1977) und das Kriegsdrama "Matilde – Eine große Liebe“ (2004) auf Französisch, während ein Claude Chabrol-TV-Zweiteiler in Englisch angelegt wurde.
Mit Foster entwickelte Zlotowski ein eher sprunghaft entwickeltes Porträt einer Frau auf der Suche nach Wahrheit und eigener Sicherheit. Dabei erweist sich die anfangs zurückhaltende Protagonistin bald als ähnlich neurotisch wie ihre Patienten. Ihr Behandlungszimmer befindet sich versteckt hinter einer Bücherwand in ihrer Wohnung in einem Pariser Altbau. Mit launischen Patienten muss sich Lilian ebenso herumschlagen wie mit lärmenden Nachbarn. Auch Paula erwies sich als unzuverlässig. Doch mit ihrem plötzlichen Tod hätte die Therapeutin nicht gerechnet. Dass sich ihre Familie als jüdisch entpuppt, mag mit Rebecca Zlotowskis eigenen Wurzeln zusammenhängen.
Dass Paula an von Lilian verschriebenen Schlaftabletten starb, hält ihr der aufgebrachte Witwer vor. Besonders in eigenem Interesse beginnt die Psychiaterin mit den unvermittelt tränenden Augen nach den Hintergründen zu recherchieren. Die US-Miss Marple holt sich Unterstützung von ihrem Ex-Mann Gabriel – passenderweise ein Augenarzt. Im Verlauf der Ermittlungen kommen sich die getrennt lebenden Charaktere erneut näher. Trotz eines Einbruchs in ihre Wohnung und schwierigen Observationen entsteht dabei allerdings kaum Krimispannung.
Abgesehen vom Umstand, dass Psychiaterin Lilian problemlos für Tage ihre Praxis schließen kann, gestalten sich ihre Nachforschungen oft reichlich einfach. Der internationale Titel "Paris Murder Mystery“ von "Vie privée/Privatleben“ führt in die Irre, denn viel Geheimnis gibt es in dem Fall kaum zu entdecken. Manche Handlungsstränge bleiben ebenso in der Schwebe wie surreale Traum-Einlagen mit Lilian und Paula als Liebespaar während des zweiten Weltkriegs. Letztlich interessiert sich Zlotowski ohnehin stärker für das verwickelte Privatleben der Amerikanerin in Frankreich, ihre Geheimnisse und Spleens als für den Kriminalfall. Daraus lassen sich immerhin einige amüsante Verwicklungen gewinnen.
Fazit: Jodie Foster als Hobbyermittlerin in einer oft kaum glaubwürdigen Krimikomödie, die stärker aufgrund der bestens auflegten Akteure und humorvoller Momente unterhält.
Mit Foster entwickelte Zlotowski ein eher sprunghaft entwickeltes Porträt einer Frau auf der Suche nach Wahrheit und eigener Sicherheit. Dabei erweist sich die anfangs zurückhaltende Protagonistin bald als ähnlich neurotisch wie ihre Patienten. Ihr Behandlungszimmer befindet sich versteckt hinter einer Bücherwand in ihrer Wohnung in einem Pariser Altbau. Mit launischen Patienten muss sich Lilian ebenso herumschlagen wie mit lärmenden Nachbarn. Auch Paula erwies sich als unzuverlässig. Doch mit ihrem plötzlichen Tod hätte die Therapeutin nicht gerechnet. Dass sich ihre Familie als jüdisch entpuppt, mag mit Rebecca Zlotowskis eigenen Wurzeln zusammenhängen.
Dass Paula an von Lilian verschriebenen Schlaftabletten starb, hält ihr der aufgebrachte Witwer vor. Besonders in eigenem Interesse beginnt die Psychiaterin mit den unvermittelt tränenden Augen nach den Hintergründen zu recherchieren. Die US-Miss Marple holt sich Unterstützung von ihrem Ex-Mann Gabriel – passenderweise ein Augenarzt. Im Verlauf der Ermittlungen kommen sich die getrennt lebenden Charaktere erneut näher. Trotz eines Einbruchs in ihre Wohnung und schwierigen Observationen entsteht dabei allerdings kaum Krimispannung.
Abgesehen vom Umstand, dass Psychiaterin Lilian problemlos für Tage ihre Praxis schließen kann, gestalten sich ihre Nachforschungen oft reichlich einfach. Der internationale Titel "Paris Murder Mystery“ von "Vie privée/Privatleben“ führt in die Irre, denn viel Geheimnis gibt es in dem Fall kaum zu entdecken. Manche Handlungsstränge bleiben ebenso in der Schwebe wie surreale Traum-Einlagen mit Lilian und Paula als Liebespaar während des zweiten Weltkriegs. Letztlich interessiert sich Zlotowski ohnehin stärker für das verwickelte Privatleben der Amerikanerin in Frankreich, ihre Geheimnisse und Spleens als für den Kriminalfall. Daraus lassen sich immerhin einige amüsante Verwicklungen gewinnen.
Fazit: Jodie Foster als Hobbyermittlerin in einer oft kaum glaubwürdigen Krimikomödie, die stärker aufgrund der bestens auflegten Akteure und humorvoller Momente unterhält.
Gregor Ries
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Besetzung & Crew von "Paris Murder Mystery"
Land: FrankreichWeitere Titel: A Private Life
Jahr: 2026
Genre: Drama, Krimi, Mystery
Originaltitel: Vie privée
Länge: 107 Minuten
Kinostart: 16.04.2026
Regie: Rebecca Zlotowski
Darsteller: Jodie Foster, Daniel Auteuil, Virginie Efira, Mathieu Amalric, Vincent Lacoste
Kamera: Georges Lechaptois
Verleih: Plaion Pictures






