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Hear Me Our Summer (2026)
Yêu Em Không Cần Lời Nói
In dieser südkoreanischen Romanze verliebt sich ein junger Mann in eine gehörlose Studentin.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Der 26-jährige Yong-joon (Kyung Hong) weiß nach dem Studium nichts mit sich anzufangen. Seine Eltern, die in der Stadt einen Lunch-Imbiss mit Lieferservice betreiben, lassen ihn einstweilen Bestellungen ausfahren. Beim Ausliefern in einer Schwimmhalle begegnet Yong-joon gehörlosen Sportler*innen und verguckt sich sofort in die 26-jährige Yeo-reum (Yoon-seo Roh), die ihre Schwester trainiert. Da Yong-joon die Gebärdensprache auch einigermaßen beherrscht, gelingt es ihm in den nächsten Tagen, Yeo-reum näher kennenzulernen. Diese aber hat viel zu tun, sie studiert und arbeitet, um ihre Schwester Ga-eul (Min-ju Kim) zu fördern, die Chancen hat, sich für Olympia zu qualifizieren.
Yong-joon bietet Yeo-reum seine Freundschaft an. Sie lässt sich nur zögerlich auf gemeinsame Unternehmungen ein. Als ihr Yong-joon am Ende eines schönen Treffens seine Liebe gestehen will, bekommt Yeo-reum einen Anruf: Ga-eul liegt im Krankenhaus. Yeo-reum gibt sich die Schuld.
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Filmkritik
"Hear Me: Our Summer“: Herzklopfen in der Stadt
Wenn sich ein junger Mensch verliebt, kommt ihm die Welt wie ein neu entdecktes Wunder vor. Auf einmal fährt Yong-joon nicht mehr gelangweilt, sondern beschwingt durch die Straßen. Er brennt vor lauter Ideen, wie er mit der Frau seines Herzens schnell wieder zusammenkommen kann, um ein paar Sätze zu tauschen, ein paar Schritte spazieren zu gehen. Dass sie weder hören noch sprechen kann, empfindet er nicht als Hürde, da er sich in Gebärdensprache verständigen kann. Dem koreanischen Regisseur Sun-ho Jo ist mit der sommerlich leichten Romanze "Hear Me: Our Summer“ ein bezauberndes Remake des taiwanesischen Spielfilms "Hear Me“ von 2009 gelungen.
Beflügelnde Gebärdensprache
Yong-joon und Yeo-reum könnten verschiedener kaum sein. Er weiß mit sich wenig anzufangen. Damit er nicht nur herumhängt, zwingt ihn seine Mutter, bestelltes Essen auszuliefern. Die junge Frau hingegen studiert, jobbt und kümmert sich unermüdlich um ihre Schwester, damit diese es als Schwimmerin zu den Olympischen Spielen schafft. Kyung Hong spielt den jungen Mann hervorragend in seiner zaghaften Beharrlichkeit, mit der er Yeo-reum umschwärmt, ohne sich ihr über freundschaftlichen Kontakt hinaus aufzudrängen. Kyung Hong wirkt sehr authentisch. Sein Charakter nimmt die Dinge, ganz seinem Alter entsprechend, gerne locker. Und doch zeigt sich auf beiläufige, flüchtige Weise, wie sensibel er ist. Er kann sich herrlich freuen, aber auch sehr unsicher dreinschauen.
Glücklich in die Krise
Yong-joons Eltern beobachten die Verwandlung ihres Sohnes staunend. Es sorgt für Komik, wie sie ihm perplex zuschauen und sich von der Achterbahn seiner Gefühle berühren lassen, sie untereinander kommentieren. So zart und beschwingt die kurzen Freizeitvergnügen Yong-joons und Yeo-reums sind, so gravierend muten die Probleme an, die ihnen die Gesellschaft bereitet. Yong-joon erlebt, wie sich eine Besucherin beschwert, dass Gehörlose im Schwimmbad sind – als wären sie schmutzig oder ansteckend. Yeo-reum sagt, dass sie Diskriminierungen gewöhnt sei. Yong-joon gibt sich durchaus erfolgreich Mühe, sie aufzuheitern, beispielsweise, indem er mit beiden Schwestern zum Tanzen geht.
Ein dramatischer Vorfall beschert Yong-joon unvermittelt schweren Liebeskummer. Aber dann hat der Film noch eine überraschende Wendung parat, die eine neue Sicht auf das Geschehene wirft. Mit diesem geschickten Aufbau ist bis zum Schluss für Spannung gesorgt. Dem bezaubernden Charme dieser Romanze wird sich so leicht niemand verschließen können.
Fazit: Unter der Regie von Sun-ho Jo entfaltet die südkoreanische Romanze zweier 26-Jähriger bezaubernden Charme. Kyung Hong lässt den Essenslieferanten, der sich auf den ersten Blick in eine gehörlose Studentin verliebt, sehr authentisch zwischen jugendlicher Unbeschwertheit und Unsicherheit schwanken. In einem Umfeld, das nicht frei von Diskriminierungen ist, erkunden die beiden, wie sich dem Alltag unschuldige Glücksmomente abringen lassen. Mit einer späten überraschenden Wendung mutet die Geschichte raffiniert konstruiert an.
Wenn sich ein junger Mensch verliebt, kommt ihm die Welt wie ein neu entdecktes Wunder vor. Auf einmal fährt Yong-joon nicht mehr gelangweilt, sondern beschwingt durch die Straßen. Er brennt vor lauter Ideen, wie er mit der Frau seines Herzens schnell wieder zusammenkommen kann, um ein paar Sätze zu tauschen, ein paar Schritte spazieren zu gehen. Dass sie weder hören noch sprechen kann, empfindet er nicht als Hürde, da er sich in Gebärdensprache verständigen kann. Dem koreanischen Regisseur Sun-ho Jo ist mit der sommerlich leichten Romanze "Hear Me: Our Summer“ ein bezauberndes Remake des taiwanesischen Spielfilms "Hear Me“ von 2009 gelungen.
Beflügelnde Gebärdensprache
Yong-joon und Yeo-reum könnten verschiedener kaum sein. Er weiß mit sich wenig anzufangen. Damit er nicht nur herumhängt, zwingt ihn seine Mutter, bestelltes Essen auszuliefern. Die junge Frau hingegen studiert, jobbt und kümmert sich unermüdlich um ihre Schwester, damit diese es als Schwimmerin zu den Olympischen Spielen schafft. Kyung Hong spielt den jungen Mann hervorragend in seiner zaghaften Beharrlichkeit, mit der er Yeo-reum umschwärmt, ohne sich ihr über freundschaftlichen Kontakt hinaus aufzudrängen. Kyung Hong wirkt sehr authentisch. Sein Charakter nimmt die Dinge, ganz seinem Alter entsprechend, gerne locker. Und doch zeigt sich auf beiläufige, flüchtige Weise, wie sensibel er ist. Er kann sich herrlich freuen, aber auch sehr unsicher dreinschauen.
Glücklich in die Krise
Yong-joons Eltern beobachten die Verwandlung ihres Sohnes staunend. Es sorgt für Komik, wie sie ihm perplex zuschauen und sich von der Achterbahn seiner Gefühle berühren lassen, sie untereinander kommentieren. So zart und beschwingt die kurzen Freizeitvergnügen Yong-joons und Yeo-reums sind, so gravierend muten die Probleme an, die ihnen die Gesellschaft bereitet. Yong-joon erlebt, wie sich eine Besucherin beschwert, dass Gehörlose im Schwimmbad sind – als wären sie schmutzig oder ansteckend. Yeo-reum sagt, dass sie Diskriminierungen gewöhnt sei. Yong-joon gibt sich durchaus erfolgreich Mühe, sie aufzuheitern, beispielsweise, indem er mit beiden Schwestern zum Tanzen geht.
Ein dramatischer Vorfall beschert Yong-joon unvermittelt schweren Liebeskummer. Aber dann hat der Film noch eine überraschende Wendung parat, die eine neue Sicht auf das Geschehene wirft. Mit diesem geschickten Aufbau ist bis zum Schluss für Spannung gesorgt. Dem bezaubernden Charme dieser Romanze wird sich so leicht niemand verschließen können.
Fazit: Unter der Regie von Sun-ho Jo entfaltet die südkoreanische Romanze zweier 26-Jähriger bezaubernden Charme. Kyung Hong lässt den Essenslieferanten, der sich auf den ersten Blick in eine gehörlose Studentin verliebt, sehr authentisch zwischen jugendlicher Unbeschwertheit und Unsicherheit schwanken. In einem Umfeld, das nicht frei von Diskriminierungen ist, erkunden die beiden, wie sich dem Alltag unschuldige Glücksmomente abringen lassen. Mit einer späten überraschenden Wendung mutet die Geschichte raffiniert konstruiert an.
Bianka Piringer
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Besetzung & Crew von "Hear Me Our Summer"
Land: SüdkoreaWeitere Titel: Hear Me: Our Summer
Jahr: 2026
Genre: Drama, Romantik
Originaltitel: Yêu Em Không Cần Lời Nói
Länge: 109 Minuten
Kinostart: 09.04.2026
Regie: Jo Sun-ho
Darsteller: Hong Kyung, Roh Yoon-seo, Kim Min-ju, Bong-sik Hyun, Jung Hye-young
Verleih: Busch Media Group GmbH & Co KG
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