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How to make a killing - Todsicheres Erbe (2026)
How to make a killing
Morde für MillionenKritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Seiner Meinung nach steht Becket (Glen Powell) das milliardenschwere Vermögen der Redfellow-Gesellschaft von Geburt an zu. Seine Mutter Mary (Nell Williams) war einst Erbin des gewaltigen Imperiums. Doch sie wurde von ihrer einflussreichen Familie bei Beckets Geburt verstoßen und starb völlig verarmt. Jetzt ist ihr vom Drang nach Höherem getriebener Sohn fest entschlossen, all das zurückzuholen. Becket entwickelt einen raffiniert-mörderischen Plan, um sieben Redfellow-Verwandte aus dem Weg zu räumen, die zwischen ihm und dem Familienbesitz stehen. Während die Erben einer nach dem anderen in einer Reihe von scheinbaren "Unfällen“ ums Leben kommen, muss Becket der Beziehung zu seiner neuen Freundin Ruth (Jessica Henwick) gerecht werden. Gleichzeitig gilt es, sich den gefährlich koketten Avancen seiner Jugendliebe Julia (Margret Qualley) zu stellen.
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Filmkritik
In Roy Hornimans makabren Klassiker "Israel Rank – Tagebuch eines Serienkillers“ von 1907 zeigt sich ein Nachfahre der adeligen Gascoyne-Familie vom Neid auf das Vermögen der wohlhabenden Familie zerfressen. Um an Anwesen und Titel der Sippschaft zu gelangen, beginnt der an später Stelle der Erbfolge stehende, amoralische junge Mann, seine Verwandten aus dem Weg zu räumen. Der Antisemitismus kritisierende Roman diente als Vorlage für den britischen Klassiker "Adel verpflichtet“ ("Kind Hearts and Coronets“) von 1949 aus den Ealing Studios. Neben dem schwarzen Humor blieb besonders die Leistung von Alec Guinness in Erinnerung, der die acht Opfer des von Dennis Price gelassen interpretieren Mörders verkörperte.
Wie die satirische Erstverfilmung zeigt sich auch John Patton Fords Neuvariante als lange Rückblende aus der Todeszelle angelegt. Während der in Louis Mazzini umbenannte Protagonist in der britischen Produktion seine Untaten als umfangreiches Geständnis niederschreibt, beichtet im freien Remake der smarte Becket im Gefängnis seine Untaten einem Priester. Im Gegensatz zum Vorbild verkörpert Sonnyboy Glen Powell die arrogant-verwöhnte Sippschaft nicht selbst. Unter seinen Mordopfern finden sich mit Topher Grace, Bill Camp oder Ed Harris als selbstgerechter Großvater einige bekannte Namen. Da sich die Redfellow-Sippe mit Ausnahme von Camp als arrogant-hochnäsig entpuppt, gönnt der Zuschauer ihnen ein rasches Ableben. Im düster angelegten Roman tötete der Mörder auch ein Kind, um an seine Ziele zu gelangen, was in den Verfilmungen verständlicherweise gestrichen wurde.
Trotz Beckets smartem Auftreten drückt man den Aufstiegsambitionen des Protagonisten weniger die Daumen. Die Morde glücken ihm allzu leicht – mit Ausnahme des verschlagenen Sippenoberhaupts. Doch Ed Harris verschwindet allzu lange auf der Story. Immerhin bringt Margaret Qualleys Part als Beckets berechnende Jugendfreundin, zuletzt abonniert auf abgründige Charaktere, etwas Abwechslung in die gradlinige Handlung. Wie in der Erstverfilmung steht der unmoralische Protagonist zwischen zwei Frauen: der liebenswerten Ruth und der verschlagenen Julia. Überschaubar bleibt der eher überschaubare makabre Humor. Immerhin halten satirische Pfeile auf die snobistische High Society, die flotte Inszenierung und einige Wendungen das Interesse letztlich aufrecht.
Fazit: Etwas überkonstruiertes, makabres Serienkiller-Klassiker-Remake um einen Erben mit krimineller Energie auf dem Weg nach oben, dem es an wirklich schwarzem Humor mangelt.
Wie die satirische Erstverfilmung zeigt sich auch John Patton Fords Neuvariante als lange Rückblende aus der Todeszelle angelegt. Während der in Louis Mazzini umbenannte Protagonist in der britischen Produktion seine Untaten als umfangreiches Geständnis niederschreibt, beichtet im freien Remake der smarte Becket im Gefängnis seine Untaten einem Priester. Im Gegensatz zum Vorbild verkörpert Sonnyboy Glen Powell die arrogant-verwöhnte Sippschaft nicht selbst. Unter seinen Mordopfern finden sich mit Topher Grace, Bill Camp oder Ed Harris als selbstgerechter Großvater einige bekannte Namen. Da sich die Redfellow-Sippe mit Ausnahme von Camp als arrogant-hochnäsig entpuppt, gönnt der Zuschauer ihnen ein rasches Ableben. Im düster angelegten Roman tötete der Mörder auch ein Kind, um an seine Ziele zu gelangen, was in den Verfilmungen verständlicherweise gestrichen wurde.
Trotz Beckets smartem Auftreten drückt man den Aufstiegsambitionen des Protagonisten weniger die Daumen. Die Morde glücken ihm allzu leicht – mit Ausnahme des verschlagenen Sippenoberhaupts. Doch Ed Harris verschwindet allzu lange auf der Story. Immerhin bringt Margaret Qualleys Part als Beckets berechnende Jugendfreundin, zuletzt abonniert auf abgründige Charaktere, etwas Abwechslung in die gradlinige Handlung. Wie in der Erstverfilmung steht der unmoralische Protagonist zwischen zwei Frauen: der liebenswerten Ruth und der verschlagenen Julia. Überschaubar bleibt der eher überschaubare makabre Humor. Immerhin halten satirische Pfeile auf die snobistische High Society, die flotte Inszenierung und einige Wendungen das Interesse letztlich aufrecht.
Fazit: Etwas überkonstruiertes, makabres Serienkiller-Klassiker-Remake um einen Erben mit krimineller Energie auf dem Weg nach oben, dem es an wirklich schwarzem Humor mangelt.
Gregor Ries
TrailerAlle "How to make a killing - Todsicheres Erbe"-Trailer anzeigen

Besetzung & Crew von "How to make a killing - Todsicheres Erbe"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Komödie, Krimi
Originaltitel: How to make a killing
Länge: 105 Minuten
Kinostart: 09.04.2026
Regie: John Patton Ford
Darsteller: Glen Powell als Becket Redfellow, Margaret Qualley, Topher Grace, Ed Harris, Jessica Henwick
Kamera: Todd Banhazl
Verleih: Studiocanal
