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In the Grey (2026)
Guy Ritchies Actionthriller über ein Spezialteam, das Schulden in der Welt der Superreichen eintreibt.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Die Anwältin Rachel (Eiza González) bietet ihre Dienste an, wenn es Investment-Unternehmen nicht gelingt, die Millionen oder Milliarden einzutreiben, die ihnen säumige Geschäftspartner schulden. Am Inselbesitzer Salazar (Carlos Bardem) beißt sich die Beauftragte (Rosamund Pike) seiner Gläubiger die Zähne aus und so schlägt ihr Rachel vor, es für teures Geld selbst zu versuchen. Rachel bewegt sich in einer Grauzone, indem sie legale und illegale Methoden anwendet. So fügt sie Salazars Firmengeflecht mit Sabotage, Korruption und gerichtlichen Anordnungen rasch empfindliche Verluste zu.
Salazar bittet die Anwältin zu einem Gespräch auf seine Insel, um ihr ein Angebot zu unterbreiten. Das bedeutet Lebensgefahr für Rachel, die jedoch ihre Sicherheit in die Hände zweier Spezialisten legt: Bronco (Jake Gyllenhaal) und Sid (Henry Cavill) tüfteln mit ihrem Team mehrere Rettungs- und Fluchtrouten aus, um im Notfall Salazars vielköpfiger und schwer bewaffneter Truppe immer einen Schritt voraus zu sein.
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Filmkritik
"In the Grey“: Mit Tricks und harten Bandagen
Die meisten Gangster – und Actionkomödien des britischen Regisseurs Guy Ritchie sind bekannt für raffinierte Wendungen, hohes Tempo, gewitzte Dialoge. Seine unverwechselbare Handschrift zeigt sich beispielsweise in "The Gentlemen“ oder in "Snatch: Schweine und Diamanten“. Auch der neue Actionthriller "In the Grey“ beeindruckt mit Charakteren, die Köpfchen besitzen, schnelle Fahrzeuge lenken können und zusammen ein schlagkräftiges Team ergeben. Die Handlung spielt in der Welt global agierender Geschäftsmogule, die so mächtig sind, dass sie Feinde verschwinden lassen und für die eigenen Schulden - hier geht es um eine Milliarde Dollar - nur ein Schulterzucken übrig haben.
Gyllenhaal und Cavill haben Spaß
Die auch als Ich-Erzählerin fungierende Anwältin Rachel weiß, was selbst einen Mann wie Salazar, der sich für unverwundbar hält, zur besseren Einsicht bringt. Seinen Firmen setzt sie mit raffinierten Schachzügen zu, die Maschinen und Lieferketten blockieren, die Behörden auf den Plan rufen. Die Frau mit Köpfchen und ihre beiden versierten Spezialagenten Bronco und Sid überzeugen mit coolen Auftritten in schnell geschnittenen Szenen. Salazar erkennt, dass er Rachel nicht länger ignorieren kann. Carlos Bardem spielt ihn als jähzornigen Herrschertypen, der über Leichen geht.
Eiza González stellt Rachel als attraktive junge Frau dar, die mutig und risikofreudig ans Werk geht. Rosamund Pike hat in einer Nebenrolle als ihre zwielichtige Auftraggeberin nicht viel zu tun. Jake Gyllenhaal und Henry Cavill geben sich dynamisch, beweisen Spielfreude und liefern sich als Bronco und Sid selbst in brenzliger Lage noch lässig-spöttische Wortwechsel. Dennoch gibt es verhältnismäßig wenig Komik in diesem Film.
Sehr viele Actionszenen
Auf der Insel, über die Salazar herrscht – einer der Drehorte war Teneriffa -, bereiten Bronco und Sid akribisch die Fluchtpläne für die Besucherin Rachel vor. Salazar könnte sie in seine Gewalt bringen wollen. Mehrere alternative Fluchtrouten, auf denen Fallen, Motorräder, eine Seilwinde, Sprengstoff, jede Menge Schusswaffen eingesetzt werden können, müssen gründlich getestet werden mit der Stoppuhr. Ob sich die Planung im Ernstfall bewährt, soll dann natürlich auch noch gezeigt werden. So gibt es im Verlauf immer mehr Action mit Verfolgungsjagden. Dabei lässt die Spannung mit der Zeit eher nach, als dass sie zunimmt. Das liegt auch daran, dass dieses Milieu von Gläubigern und Schuldnern, die zu reich sind, um das Gesetz zu fürchten, einen doch ziemlich kalt lässt.
Fazit: Eine trickreiche Schuldeneintreiberin will einen mächtigen Unternehmer dazu bewegen, einen großen Geschäftspartner zu bezahlen. Jake Gyllenhaal und Henry Cavill spielen ihre beiden coolen Helfer, die für ihre Sicherheit zuständig sind, wenn es hart auf hart kommt. Der Regisseur und Drehbuchautor Guy Ritchie präsentiert erneut einen temporeichen Thriller voller raffinierter inhaltlicher Schachzüge. Allerdings fällt die Komik recht mager aus und die Action mit Schießereien und Verfolgungsjagden gerät im Verlauf beinahe schon langatmig.
Die meisten Gangster – und Actionkomödien des britischen Regisseurs Guy Ritchie sind bekannt für raffinierte Wendungen, hohes Tempo, gewitzte Dialoge. Seine unverwechselbare Handschrift zeigt sich beispielsweise in "The Gentlemen“ oder in "Snatch: Schweine und Diamanten“. Auch der neue Actionthriller "In the Grey“ beeindruckt mit Charakteren, die Köpfchen besitzen, schnelle Fahrzeuge lenken können und zusammen ein schlagkräftiges Team ergeben. Die Handlung spielt in der Welt global agierender Geschäftsmogule, die so mächtig sind, dass sie Feinde verschwinden lassen und für die eigenen Schulden - hier geht es um eine Milliarde Dollar - nur ein Schulterzucken übrig haben.
Gyllenhaal und Cavill haben Spaß
Die auch als Ich-Erzählerin fungierende Anwältin Rachel weiß, was selbst einen Mann wie Salazar, der sich für unverwundbar hält, zur besseren Einsicht bringt. Seinen Firmen setzt sie mit raffinierten Schachzügen zu, die Maschinen und Lieferketten blockieren, die Behörden auf den Plan rufen. Die Frau mit Köpfchen und ihre beiden versierten Spezialagenten Bronco und Sid überzeugen mit coolen Auftritten in schnell geschnittenen Szenen. Salazar erkennt, dass er Rachel nicht länger ignorieren kann. Carlos Bardem spielt ihn als jähzornigen Herrschertypen, der über Leichen geht.
Eiza González stellt Rachel als attraktive junge Frau dar, die mutig und risikofreudig ans Werk geht. Rosamund Pike hat in einer Nebenrolle als ihre zwielichtige Auftraggeberin nicht viel zu tun. Jake Gyllenhaal und Henry Cavill geben sich dynamisch, beweisen Spielfreude und liefern sich als Bronco und Sid selbst in brenzliger Lage noch lässig-spöttische Wortwechsel. Dennoch gibt es verhältnismäßig wenig Komik in diesem Film.
Sehr viele Actionszenen
Auf der Insel, über die Salazar herrscht – einer der Drehorte war Teneriffa -, bereiten Bronco und Sid akribisch die Fluchtpläne für die Besucherin Rachel vor. Salazar könnte sie in seine Gewalt bringen wollen. Mehrere alternative Fluchtrouten, auf denen Fallen, Motorräder, eine Seilwinde, Sprengstoff, jede Menge Schusswaffen eingesetzt werden können, müssen gründlich getestet werden mit der Stoppuhr. Ob sich die Planung im Ernstfall bewährt, soll dann natürlich auch noch gezeigt werden. So gibt es im Verlauf immer mehr Action mit Verfolgungsjagden. Dabei lässt die Spannung mit der Zeit eher nach, als dass sie zunimmt. Das liegt auch daran, dass dieses Milieu von Gläubigern und Schuldnern, die zu reich sind, um das Gesetz zu fürchten, einen doch ziemlich kalt lässt.
Fazit: Eine trickreiche Schuldeneintreiberin will einen mächtigen Unternehmer dazu bewegen, einen großen Geschäftspartner zu bezahlen. Jake Gyllenhaal und Henry Cavill spielen ihre beiden coolen Helfer, die für ihre Sicherheit zuständig sind, wenn es hart auf hart kommt. Der Regisseur und Drehbuchautor Guy Ritchie präsentiert erneut einen temporeichen Thriller voller raffinierter inhaltlicher Schachzüge. Allerdings fällt die Komik recht mager aus und die Action mit Schießereien und Verfolgungsjagden gerät im Verlauf beinahe schon langatmig.
Bianka Piringer
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Besetzung & Crew von "In the Grey"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Action, Thriller, Drama
Kinostart: 21.05.2026
Regie: Guy Ritchie
Darsteller: Eiza González als Sophia, Rosamund Pike, Jason Wong als Gucci, Jake Gyllenhaal als Bronco, Henry Cavill als Sid
Verleih: Leonine Distribution
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