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Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit (2026)
Disclosure Day
Hoffnung für E.T.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 35 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Der einst aufgrund eines Hackerangriffs im Gefängnis sitzende Sicherheitsexperte Dr. Daniel Kellner (Josh O'Connor) arbeitet nach seiner Haft für die Geheimorganisation WARDEX. Kellner ist der Ansicht, die dort gesammelten Informationen über UFO-Sichtungen und außerirdisches Leben müssen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Leiter Noah Scanlon (Colin Firth) bemerkt dessen Flucht samt Diebstahl eines außerirdischen Artefakts und lässt ihn von der Bundesbehörde verfolgen. Mit seiner Freundin Jane Blankenship (Eve Hewson) flieht der Hacker in ein Kloster. Derweil erhält Wettermoderatorin Margaret Fairchild (Emily Blunt) Besuch eines Rotkardinal-Vogels. Danach kann die Mitarbeiterin eines Fernsehsenders in Kansas City nicht nur mehrere Sprachen sprechen. Vor der Kamera stößt sie rätselhafte Laute aus, was sofort die Aufmerksamkeit von Scanlons Agenten weckt.
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Filmkritik
Steven Spielberg und die Aliens: Hier haben sich zwei (oder mehrere) gesucht und gefunden. Nach "Unheimliche Begegnung der dritten Art“ (1977), "E.T. – Der Außerirdische“ (1982), "A.I. – Künstliche Intelligenz“ (2001) und "Krieg der Welten“ (2005) greift der Blockbuster-Spezialist ein weiteres Mal das Thema der nicht-irdischen Lebensformen auf. Bis auf die H.G.Wells-Adaption ging die Bedrohung stets von staatlichen Einheiten aus. Die gestohlenen Aufnahmen von Whistleblower Daniel offenbaren nun, dass E.T.s Rückkehr in den Weltraum die richtige Wahl war. Wäre er WARDEX in die Finger gefallen, hätte es ein böses Ende mit ihm genommen.
"Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ wirkt wie ein Best-of-Spielberg mit zahlreichen vertrauten Motiven und Stilmitteln. Bei seiner Mischung aus Science Fiction- und Verschwörungsthriller verbindet der 79-Jährige Action, Humor, Sentiment und philosophische Diskussionen. Die Kindheit als (nicht immer) behütete, nostalgische Vergangenheit taucht ebenso auf wie Generationskonflikte und religiöse Motive. Bei Daniels Freundin Jane handelt es sich etwa um eine abtrünnige Novizin. Die Diskussion Glaube versus Staatsräson wirft die Frage auf, ob man noch auf das Gute im Menschen setzen darf.
Verfolgungsjagden mit staatlichen Autoritäten sorgten schon bei Spielbergs Kinodebüt "Sugarland Express“ (1974) für perfekte Actionchoreografien. Wenn Gegenspieler Scanlon mittels des außerirdischen Artefakts in die Gedankengänge verfolgter Personen eindringen und ihnen Informationen über ihren Aufenthalt entlocken kann, offenbart sich die allumfassende Macht der Geheimdienste. Daher verwundert es, dass der Strippenzieher gegen Ende mit Blick auf seine gebrochene Psyche allzu leicht zu knacken ist.
Mit David Koepp ("Jurassic Parc“) arbeitet der Genreexperte erneut mit einem vertraut-versierten Drehbuchautor zusammen. Spannung verstehen sie aufzubauen, indem sie die Schicksalsfäden von einem halben Dutzend Charaktere dicht verweben. Involviert sind noch die plötzlich übersinnlich begabte Wetterfee Margret Fairchild, deren Freund allzu rasch aus dem Plot verschwindet, und eine Gegenbewegung unter der Order von Hugo Wakefield (Coleman Domingo). Nicht immer kommt die rasante Inszenierung ohne unglaubwürdige Momente aus. Die Konfrontation der Parteien mündet in einem recht naiv-staunenden Finale. Hier hat Steven Spielberg offensichtlich immer noch nicht den Glauben an die Güte des Menschen verloren.
Fazit: In seinem effektvollen Verschwörungs-/Verfolgungsthriller geht Steven Spielberg bis zu den Roswell-Vorfällen zurück, um eine allzu gut gemeinte Botschaft der Verständigung und Versöhnung auszusenden.
"Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ wirkt wie ein Best-of-Spielberg mit zahlreichen vertrauten Motiven und Stilmitteln. Bei seiner Mischung aus Science Fiction- und Verschwörungsthriller verbindet der 79-Jährige Action, Humor, Sentiment und philosophische Diskussionen. Die Kindheit als (nicht immer) behütete, nostalgische Vergangenheit taucht ebenso auf wie Generationskonflikte und religiöse Motive. Bei Daniels Freundin Jane handelt es sich etwa um eine abtrünnige Novizin. Die Diskussion Glaube versus Staatsräson wirft die Frage auf, ob man noch auf das Gute im Menschen setzen darf.
Verfolgungsjagden mit staatlichen Autoritäten sorgten schon bei Spielbergs Kinodebüt "Sugarland Express“ (1974) für perfekte Actionchoreografien. Wenn Gegenspieler Scanlon mittels des außerirdischen Artefakts in die Gedankengänge verfolgter Personen eindringen und ihnen Informationen über ihren Aufenthalt entlocken kann, offenbart sich die allumfassende Macht der Geheimdienste. Daher verwundert es, dass der Strippenzieher gegen Ende mit Blick auf seine gebrochene Psyche allzu leicht zu knacken ist.
Mit David Koepp ("Jurassic Parc“) arbeitet der Genreexperte erneut mit einem vertraut-versierten Drehbuchautor zusammen. Spannung verstehen sie aufzubauen, indem sie die Schicksalsfäden von einem halben Dutzend Charaktere dicht verweben. Involviert sind noch die plötzlich übersinnlich begabte Wetterfee Margret Fairchild, deren Freund allzu rasch aus dem Plot verschwindet, und eine Gegenbewegung unter der Order von Hugo Wakefield (Coleman Domingo). Nicht immer kommt die rasante Inszenierung ohne unglaubwürdige Momente aus. Die Konfrontation der Parteien mündet in einem recht naiv-staunenden Finale. Hier hat Steven Spielberg offensichtlich immer noch nicht den Glauben an die Güte des Menschen verloren.
Fazit: In seinem effektvollen Verschwörungs-/Verfolgungsthriller geht Steven Spielberg bis zu den Roswell-Vorfällen zurück, um eine allzu gut gemeinte Botschaft der Verständigung und Versöhnung auszusenden.
Gregor Ries
TrailerAlle "Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit"-Trailer anzeigen

Besetzung & Crew von "Disclosure Day - Der Tag der Wahrheit"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Thriller, Drama, Science Fiction
Originaltitel: Disclosure Day
Kinostart: 11.06.2026
Regie: Steven Spielberg
Darsteller: Emily Blunt, Josh O'Connor, Eve Hewson, Mckenna Bridger, Wyatt Russell
Kamera: Janusz Kaminski
Verleih: Universal Pictures International






