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Das Drama - Noch mal auf Anfang (2026)
The Drama
Satire: Ein junges Paar steht kurz vor der Hochzeit – doch dann geschieht etwas Unerwartetes.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Die US-Buchhändlerin Emma (Zendaya) und der britische Museumskurator Charlie (Robert Pattinson) leben gemeinsam in Boston und wollen heiraten. Bei den Vorbereitungen für die Feier mit dem befreundeten Paar Rachel (Alana Haim) und Mike (Mamoudou Athie) lassen sie sich auf ein "Beichtspiel" ein, bei dem alle Beteiligten die schlimmste Sache erzählen sollen, die sie jemals getan haben. Emmas Geschichte erweist sich dabei als derart verstörend, dass alles Weitere davon überschattet wird.
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Filmkritik
"Das Drama – Noch mal auf Anfang": Ein dunkles Geheimnis
Der 1985 in Oslo geborene Drehbuchautor und Regisseur Kristoffer Borgli erregte mit seiner fiesen Satire "Sick of Myself" (2022) viel Aufmerksamkeit. Schonungslos blickte er darin auf das narzisstische Bedürfnis, etwas "Besonderes" zu sein und stets im Mittelpunkt zu stehen. Mit "Dream Scenario" (2023) folgte ein Genremix mit Nicolas Cage. Für sein neues Werk "Das Drama – Noch mal auf Anfang" konnte der norwegische Filmemacher nun mit Zendaya ("Euphoria", "Dune: Part Two") und Robert Pattinson ("The Batman") zwei junge Top-Stars für die Hauptrollen gewinnen. Die beiden verkörpern hier ein Paar kurz vor der Hochzeit. Was wie eine hippe RomCom beginnt, wandelt sich bald in eine böse Studie einer äußerst extremen Beziehungskrise.
Lovers and Other Strangers
Als der Protagonist Charlie durch ein lustig gemeintes "Beichtspiel" ein überraschend finsteres Geheimnis aus der Vergangenheit seiner Verlobten Emma erfährt, muss er sich fragen, wie gut er diese eigentlich kennt – und ob er wirklich bereit ist, den Rest seines Lebens mit ihr zu teilen. Borgli und sein Ensemble erzeugen herrlich absurde Momente, die Charlies Zweifel und Unbehagen erfassen. Durch (Tag-)Traumsequenzen zieht uns der Film in Charlies Gedanken hinein – und auch Emma wird zu einer spannenden Figur, die es uns nicht leicht macht, sie einzuschätzen. Zuweilen lässt das Ganze an die stets präzisen und wunderbar maliziösen Werke von Ingmar Bergman ("Passion") und Claude Chabrol ("Die untreue Frau") denken.
Eine bemerkenswerte Gruppenleistung
Pattinson und Zendaya harmonieren anfangs glaubhaft als verliebtes Paar – wodurch die spätere Eskalation umso wuchtiger ausfällt. Ebenso agieren Alana Haim ("Licorice Pizza") und Mamoudou Athie ("Jurassic World: Ein neues Zeitalter") in den Nebenparts toll. "Das Drama" entwickelt einen speziellen Sog, der neugierig auf das weitere Schaffen von Borgli macht – und allen vier Schauspieler:innen einen sehr interessanten Eintrag in ihren Filmografien beschert.
Fazit: Ein Blick in den zwischenmenschlichen Abgrund – originell in Szene gesetzt und hervorragend gespielt.
Der 1985 in Oslo geborene Drehbuchautor und Regisseur Kristoffer Borgli erregte mit seiner fiesen Satire "Sick of Myself" (2022) viel Aufmerksamkeit. Schonungslos blickte er darin auf das narzisstische Bedürfnis, etwas "Besonderes" zu sein und stets im Mittelpunkt zu stehen. Mit "Dream Scenario" (2023) folgte ein Genremix mit Nicolas Cage. Für sein neues Werk "Das Drama – Noch mal auf Anfang" konnte der norwegische Filmemacher nun mit Zendaya ("Euphoria", "Dune: Part Two") und Robert Pattinson ("The Batman") zwei junge Top-Stars für die Hauptrollen gewinnen. Die beiden verkörpern hier ein Paar kurz vor der Hochzeit. Was wie eine hippe RomCom beginnt, wandelt sich bald in eine böse Studie einer äußerst extremen Beziehungskrise.
Lovers and Other Strangers
Als der Protagonist Charlie durch ein lustig gemeintes "Beichtspiel" ein überraschend finsteres Geheimnis aus der Vergangenheit seiner Verlobten Emma erfährt, muss er sich fragen, wie gut er diese eigentlich kennt – und ob er wirklich bereit ist, den Rest seines Lebens mit ihr zu teilen. Borgli und sein Ensemble erzeugen herrlich absurde Momente, die Charlies Zweifel und Unbehagen erfassen. Durch (Tag-)Traumsequenzen zieht uns der Film in Charlies Gedanken hinein – und auch Emma wird zu einer spannenden Figur, die es uns nicht leicht macht, sie einzuschätzen. Zuweilen lässt das Ganze an die stets präzisen und wunderbar maliziösen Werke von Ingmar Bergman ("Passion") und Claude Chabrol ("Die untreue Frau") denken.
Eine bemerkenswerte Gruppenleistung
Pattinson und Zendaya harmonieren anfangs glaubhaft als verliebtes Paar – wodurch die spätere Eskalation umso wuchtiger ausfällt. Ebenso agieren Alana Haim ("Licorice Pizza") und Mamoudou Athie ("Jurassic World: Ein neues Zeitalter") in den Nebenparts toll. "Das Drama" entwickelt einen speziellen Sog, der neugierig auf das weitere Schaffen von Borgli macht – und allen vier Schauspieler:innen einen sehr interessanten Eintrag in ihren Filmografien beschert.
Fazit: Ein Blick in den zwischenmenschlichen Abgrund – originell in Szene gesetzt und hervorragend gespielt.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Das Drama - Noch mal auf Anfang"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Drama, Romantik, Tragikomödie
Originaltitel: The Drama
Kinostart: 02.04.2026
Regie: Kristoffer Borgli
Darsteller: Zendaya als Emma, Robert Pattinson als Charlie, Alana Haim als Rachel, Mamoudou Athie als Mike, Hailey Gates als Misha
Kamera: Arseni Khachaturan
Verleih: Leonine Distribution






