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Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte (2026)
The Dog Stars
In dem Abenteuerdrama von Ridley Scott müssen sich versprengte Überlebende einer Virusepidemie vor Fremden in Acht nehmen.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Im Jahr 2035 hat ein Grippevirus die Menschheit nahezu ausgelöscht. Die Stadt Denver im US-Bundesstaat Colorado liegt verlassen da. Der junge Mechaniker Hig (Jacob Elordi) besucht mit seinem Kleinflugzeug öfter die Stadt, um Treibstoff und Vorräte abzuholen, wo es sie noch gibt. Mit seinem Hund Jasper lebt Hig draußen auf einem aufgelassenen kleinen Flughafen am Rande von Wäldern und Bergen. Sein älterer Mitbewohner Bangley (Josh Brolin), ein ehemaliger Soldat der Marines, bewacht schwerbewaffnet Haus und Gelände. Sobald sich fremde Menschen nähern, schießt er sie tot.
Bei einer solchen Attacke stirbt Jasper und Hig beschließt, fortzufliegen. Den Tod seiner Frau hat er nie verwunden und er möchte nicht länger so isoliert leben wie Bangley. Nach einer Notlandung in den Bergen begegnet Hig dem misstrauischen Farmer Pops (Guy Pearce) und seiner hilfsbereiten Tochter Cima (Margaret Qualley). Doch auch dieser entlegene Ort ist vor Angreifern nicht sicher.
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Filmkritik
"Das Ende der Sterne“: Auf der Suche nach Gemeinschaft
Klimakatastrophen, Virusepidemien, Kriege: In der realen Welt finden sich immer mehr Motive, die sich zu düsteren Endzeitfilmen fortspinnen lassen. Wie stehen die Chancen, in einer post-apokalyptischen Welt zu überleben, in der die Vorräte zur Neige gehen und sich niemand mehr auf Gesetz und Ordnung berufen kann? Filme wie "The End We Start From“, "Homestead“ oder "The End“ kreisen um die Frage, ob sich Einzelne und Familien abschotten oder versuchen sollen, sich mit anderen zusammenzutun. Nun hat mit "Das Ende der Sterne“ auch Regie-Veteran Ridley Scott ("Gladiator“) das Thema beackert, nach einem Roman von Peter Heller.
Begegnungen sind gefährlich
Higs und Bangleys Ansichten, wie man am besten überlebt, passen auf Dauer nicht zusammen. Bangley setzt auf absolute Sicherheit und löscht alle, die sich seinem Anwesen nähern, ohne Vorwarnung aus. Sein Mitbewohner Hig aber vermisst menschliche Gesellschaft, die eine Perspektive für die Zukunft bieten könnte. Josh Brolin spielt Bangley als alten Haudegen, Jacob Elordi stellt Hig als Hunde- und Naturfreund dar, der locker drauf sein kann, aber ohne Waffen auch nicht auskommt. In der Außenwelt lauern überall Gefahren und Angreifer. Abgesehen von einer Episode mit Allison Janney als unheimlicher ehemaliger Stewardess, könnten die Charaktere auch alle in einen Western passen. Wer sein Haus, seine Habe und seine Existenz verteidigt, ist grundsätzlich im Recht – der gute Hig sowieso, aber auch Bangley oder der Farmer Pops, mit dessen Tochter Hig eine Romanze beginnt.
Die Moral des Wilden Westens
Den Guten stehen die Bösen gegenüber. Zweimal stürmen welche von ihnen in Horden herbei, um in langen Kampfaction-Szenen zu überfallen, zu morden und zu plündern. Peinlich und ärgerlich ist, dass eine dieser Horden mit Kriegsbemalung und -geheul zu Pferde angreift wie einst die indigenen Präriebewohner die Siedler in ihren Wagenburgen. Bei den neuen Barbaren kommt es zwar nicht auf die Hautfarbe an, aber indem sie so deutlich an die feindlichen Ureinwohner aus dem alten Westerngenre erinnern, werden dessen überholte Rollenbilder gedankenlos reanimiert.
Generell wirkt die an seltsamen Einfällen ohnehin nicht arme Geschichte nachlässig erzählt. Hig fliegt mit seiner Cessna herum, als gäbe es noch Treibstoff im Überfluss. Waldreiche Berglandschaften und die imposanten Felsgipfel der Dolomiten – gedreht wurde in Italien – bieten schöne Aufnahmen. Doch insgesamt prägen sie die Atmosphäre genauso wenig wie die Gefühlswelt der Charaktere oder die grimmigen Kämpfe, denn die Zutaten formen sich nicht zu einem überzeugenden Ganzen.
Fazit: Kein Geringerer als Regisseur Ridley Scott hat dieses Endzeit-Drama nach einem Roman von Peter Heller verfilmt. Einzelne Überlebende einer Virusepidemie verschanzen sich in den Bergen, während sich andere zu mörderischen Banden zusammentun. Ein junger Pilot fahndet auf seinen Flügen nach Lebenszeichen. Spektakuläre Landschaftsaufnahmen, blutig-brutale Kampfaction und etwas besinnliche Romantik wirken jedoch relativ beliebig aneinandergereiht.
Klimakatastrophen, Virusepidemien, Kriege: In der realen Welt finden sich immer mehr Motive, die sich zu düsteren Endzeitfilmen fortspinnen lassen. Wie stehen die Chancen, in einer post-apokalyptischen Welt zu überleben, in der die Vorräte zur Neige gehen und sich niemand mehr auf Gesetz und Ordnung berufen kann? Filme wie "The End We Start From“, "Homestead“ oder "The End“ kreisen um die Frage, ob sich Einzelne und Familien abschotten oder versuchen sollen, sich mit anderen zusammenzutun. Nun hat mit "Das Ende der Sterne“ auch Regie-Veteran Ridley Scott ("Gladiator“) das Thema beackert, nach einem Roman von Peter Heller.
Begegnungen sind gefährlich
Higs und Bangleys Ansichten, wie man am besten überlebt, passen auf Dauer nicht zusammen. Bangley setzt auf absolute Sicherheit und löscht alle, die sich seinem Anwesen nähern, ohne Vorwarnung aus. Sein Mitbewohner Hig aber vermisst menschliche Gesellschaft, die eine Perspektive für die Zukunft bieten könnte. Josh Brolin spielt Bangley als alten Haudegen, Jacob Elordi stellt Hig als Hunde- und Naturfreund dar, der locker drauf sein kann, aber ohne Waffen auch nicht auskommt. In der Außenwelt lauern überall Gefahren und Angreifer. Abgesehen von einer Episode mit Allison Janney als unheimlicher ehemaliger Stewardess, könnten die Charaktere auch alle in einen Western passen. Wer sein Haus, seine Habe und seine Existenz verteidigt, ist grundsätzlich im Recht – der gute Hig sowieso, aber auch Bangley oder der Farmer Pops, mit dessen Tochter Hig eine Romanze beginnt.
Die Moral des Wilden Westens
Den Guten stehen die Bösen gegenüber. Zweimal stürmen welche von ihnen in Horden herbei, um in langen Kampfaction-Szenen zu überfallen, zu morden und zu plündern. Peinlich und ärgerlich ist, dass eine dieser Horden mit Kriegsbemalung und -geheul zu Pferde angreift wie einst die indigenen Präriebewohner die Siedler in ihren Wagenburgen. Bei den neuen Barbaren kommt es zwar nicht auf die Hautfarbe an, aber indem sie so deutlich an die feindlichen Ureinwohner aus dem alten Westerngenre erinnern, werden dessen überholte Rollenbilder gedankenlos reanimiert.
Generell wirkt die an seltsamen Einfällen ohnehin nicht arme Geschichte nachlässig erzählt. Hig fliegt mit seiner Cessna herum, als gäbe es noch Treibstoff im Überfluss. Waldreiche Berglandschaften und die imposanten Felsgipfel der Dolomiten – gedreht wurde in Italien – bieten schöne Aufnahmen. Doch insgesamt prägen sie die Atmosphäre genauso wenig wie die Gefühlswelt der Charaktere oder die grimmigen Kämpfe, denn die Zutaten formen sich nicht zu einem überzeugenden Ganzen.
Fazit: Kein Geringerer als Regisseur Ridley Scott hat dieses Endzeit-Drama nach einem Roman von Peter Heller verfilmt. Einzelne Überlebende einer Virusepidemie verschanzen sich in den Bergen, während sich andere zu mörderischen Banden zusammentun. Ein junger Pilot fahndet auf seinen Flügen nach Lebenszeichen. Spektakuläre Landschaftsaufnahmen, blutig-brutale Kampfaction und etwas besinnliche Romantik wirken jedoch relativ beliebig aneinandergereiht.
Bianka Piringer
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Besetzung & Crew von "Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Action, Science Fiction, Abenteuer
Originaltitel: The Dog Stars
Kinostart: 27.08.2026
Regie: Ridley Scott
Verleih: Disney




