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Passenger (2026/II)
Roadtrip der etwas anderen Art: Ein junges Paar wird in diesem Horror-Schocker auf ihrer Reise von einem Dämon verfolgt.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 3 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Tyler (Jacob Scipio) und Maddie (Lou Llobell) sind verlobt wollen auf einem Roadtrip mit ihrem Wohnmobil die gemeinsame Zeit und die Natur genießen. Die Anfangszeit ist noch sorgenfrei und harmonisch, doch dann ändert sich die Stimmung. Tyler und Maddie werden nämlich Zeugen eines entsetzlichen Unfalls, bei dem ein Mensch ums Leben kommt. Fortan werden sie von einem dunklen fremden Wesen verfolgt, das es auf das junge Paar abgesehen hat. Werden es die beiden Aussteiger schaffen, dem übernatürlichen Etwas zu entkommen?
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Filmkritik
Horror-Roadtrip für Hartgesottene
Der 53-jährige André Øvredal ("Trollhunter“) ist einer der besten Genre-Regisseure Skandinaviens, der mit seinen Horrorfilmen regelmäßig bei Festivals und auch an den Kinokassen Erfolge erzielt. Zuletzt gelang ihm ein Riesenhit mit dem von Guillermo del Toro produzierten, atmosphärischen Grusler "Scary Stories to Tell in the Dark“, der 100 Millionen Dollar einspielte (bei einem Budget von ca. 25 Millionen Dollar). Dass Øvredal Suspense und Gruselstimmung erzeugen kann, hat er mit seinen bisherigen Werken längst – und eindrucksvoll – bewiesen.
In "Passenger“ untermauert er seinen Status als "Skandinaviens Horror-Experte“, der genau weiß, wie man das Grauen langsam und Stück für Stück in der Story etabliert. Der Albtraum eines lebensbedrohlichen Horror-Roadtrips wird für Maddie und Taylor allmählich Realität. Wie Øvredal die Spannungsschraube kontinuierlich anzieht und die Atmosphäre immer bedrohlicher werden lässt, ist ganz großes Horror-Kino. Und dazu tragen gleichsam Story und Schauplätze bei.
Auf dem Highway ist der Dämon los
Autos, Camper und Wohnmobile können allein durch ihren engen und begrenzten Innenraum bei manchen Menschen ein Gefühl von Beklemmung und Enge auslösen – ganz ohne Dämonen und Flüche. Øvredal nutzt das gekonnt aus und inszeniert einige der besten, durch Mark und Bein gehenden Szenen und Jump-Scares in den Fahrzeugen. Für stimmige Kontraste und einen passenden Gegensatz sorgen die endlosen, verlassen wirkenden Highways, unheimlichen Rastplätze und die Weiten der US-Natur, die das Gefühl der Verlorenheit und des Ausgeliefertseins noch verstärken. Klaustrophobiker und all jene, die mit Highway-Horror á la "Duell“, "Jeepers Creepers“ oder "Hitcher“ nichts anfangen können, sollten einen Bogen um "Passenger“ machen.
Allen anderen serviert Øvredal einen nervenaufreibenden Gruselfilm alter Schule, der in der zweiten Hälfte jedoch etwas an Rasanz und Dringlichkeit einbüßt. Der Hauptgrund ist, dass Øvredal schlicht zu viel erklärt und sich irgendwann in jenen Plot-Inhalten verheddert, die (zu stark) von Religion, biblischen Motiven sowie urbaner Folklore beeinflusst sind. Und so richtig versteht man die Absichten und die Motivation des übernatürlichen Wesens leider auch nicht. Hier bleibt vieles an der Oberfläche, es fehlt an schlüssigen, verstehbaren Gründen, wieso der Dämon handelt, wie er handelt.
Fazit: Vor allem in der ersten Hälfte fesselnder, gruseliger Highway-Schocker mit intensiven Schockmomenten und einer klaustrophobischen Stimmung. Das Aussteiger- und "Van-Life“- Setting ist großartig und bietet Raum für Terror, Bedrohung und fiese Jump Scares, die der Film gekonnt platziert. Erzählerische Minuspunkte und Logiklöcher im letzten Drittel trüben etwas den Gesamteindruck.
Der 53-jährige André Øvredal ("Trollhunter“) ist einer der besten Genre-Regisseure Skandinaviens, der mit seinen Horrorfilmen regelmäßig bei Festivals und auch an den Kinokassen Erfolge erzielt. Zuletzt gelang ihm ein Riesenhit mit dem von Guillermo del Toro produzierten, atmosphärischen Grusler "Scary Stories to Tell in the Dark“, der 100 Millionen Dollar einspielte (bei einem Budget von ca. 25 Millionen Dollar). Dass Øvredal Suspense und Gruselstimmung erzeugen kann, hat er mit seinen bisherigen Werken längst – und eindrucksvoll – bewiesen.
In "Passenger“ untermauert er seinen Status als "Skandinaviens Horror-Experte“, der genau weiß, wie man das Grauen langsam und Stück für Stück in der Story etabliert. Der Albtraum eines lebensbedrohlichen Horror-Roadtrips wird für Maddie und Taylor allmählich Realität. Wie Øvredal die Spannungsschraube kontinuierlich anzieht und die Atmosphäre immer bedrohlicher werden lässt, ist ganz großes Horror-Kino. Und dazu tragen gleichsam Story und Schauplätze bei.
Auf dem Highway ist der Dämon los
Autos, Camper und Wohnmobile können allein durch ihren engen und begrenzten Innenraum bei manchen Menschen ein Gefühl von Beklemmung und Enge auslösen – ganz ohne Dämonen und Flüche. Øvredal nutzt das gekonnt aus und inszeniert einige der besten, durch Mark und Bein gehenden Szenen und Jump-Scares in den Fahrzeugen. Für stimmige Kontraste und einen passenden Gegensatz sorgen die endlosen, verlassen wirkenden Highways, unheimlichen Rastplätze und die Weiten der US-Natur, die das Gefühl der Verlorenheit und des Ausgeliefertseins noch verstärken. Klaustrophobiker und all jene, die mit Highway-Horror á la "Duell“, "Jeepers Creepers“ oder "Hitcher“ nichts anfangen können, sollten einen Bogen um "Passenger“ machen.
Allen anderen serviert Øvredal einen nervenaufreibenden Gruselfilm alter Schule, der in der zweiten Hälfte jedoch etwas an Rasanz und Dringlichkeit einbüßt. Der Hauptgrund ist, dass Øvredal schlicht zu viel erklärt und sich irgendwann in jenen Plot-Inhalten verheddert, die (zu stark) von Religion, biblischen Motiven sowie urbaner Folklore beeinflusst sind. Und so richtig versteht man die Absichten und die Motivation des übernatürlichen Wesens leider auch nicht. Hier bleibt vieles an der Oberfläche, es fehlt an schlüssigen, verstehbaren Gründen, wieso der Dämon handelt, wie er handelt.
Fazit: Vor allem in der ersten Hälfte fesselnder, gruseliger Highway-Schocker mit intensiven Schockmomenten und einer klaustrophobischen Stimmung. Das Aussteiger- und "Van-Life“- Setting ist großartig und bietet Raum für Terror, Bedrohung und fiese Jump Scares, die der Film gekonnt platziert. Erzählerische Minuspunkte und Logiklöcher im letzten Drittel trüben etwas den Gesamteindruck.
Björn Schneider
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Besetzung & Crew von "Passenger"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Horror
Länge: 94 Minuten
Kinostart: 28.05.2026
Darsteller: Melissa Leo, Lou Llobell, Jacob Scipio, Brett Bedrosian, Bonni Dichone
Verleih: Paramount Pictures Germany
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