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Evil Dead Burn (2026)
Horror: Eine Familie wird von den Deadites im eigenen Haus bedroht.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Kurz nach einem Streit mit seiner Ehefrau Alice (Souheila Yacoub) stirbt der Restaurantbesitzer Will (George Pullar) bei einem Autounfall. Nach der Trauerfeier versammeln sich Alice, Wills Bruder Joseph (Hunter Doohan) und dessen Freundin Thya (Luciane Buchanan) sowie Wills Eltern Susan (Tandi Wright) und Edgar (Erroll Shand) und Wills Großmutter Polly (Maude Davey) im Familienhaus. Da Will von einem Deadite (Greta Van Den Brink) getötet wurde, dauert es jedoch nicht lange, bis immer mehr Mitglieder der Runde teuflische Züge annehmen. Die Deadites sind auf der Suche nach etwas, in dessen Besitz Wills Großvater einst war.
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Filmkritik
"Evil Dead Burn": This time, it's personal!
Das Low-Budget-Splatter-Movie "Tanz der Teufel" (1981) von Sam Raimi und die beiden Sequels "Tanz der Teufel II" (1987) und "Armee der Finsternis" (1995) sind durch ihre völlig überdrehte Mischung aus groteskem Horror und schwarzem Humor zum Kult unter Genre-Fans avanciert. Das Remake "Evil Dead" (2013), laut Marketing-Kampagne der "schockierendste Film, den du jemals sehen wirst", kam in seiner Nutzung von Gore-Effekten ebenso derb und schrill wie die Ursprungstrilogie daher, setzte sich jedoch entschieden ernster mit der Angst und mit dem Schmerz seiner Figuren auseinander. Daran knüpfte 2023 dann "Evil Dead Rise" von Lee Cronin an, der das Geschehen in einen urbanen Apartmentkomplex verlegte.
Der wahre Schrecken
Der französische Regisseur Sébastien Vanicek ("Spiders – Ihr Biss ist der Tod") findet für "Evil Dead Burn" nun seinen ganz eigenen Stil. Zu Beginn begleiten wir kurz zwei junge Angler in der schlammigen Natur. Der erste Angriff der Deadites wird wie in einem Nature-strikes-back-Szenario eingefangen – maximal gruselig, grimmig und erbarmungslos hart. Auch die Einführung des Hauptpersonals ist durch viele kleine Irritationen in den zwischenmenschlichen Dynamiken äußerst spannungsvoll. Das intensive Spiel des Casts lädt zum Mitfiebern ein, insbesondere von Souheila Yacoub ("Climax", "Dune: Part Two"), aber auch von deren Co-Stars, darunter Hunter Doohan ("Wednesday"), Tandi Wright ("Pearl") und Erroll Shand ("The Twelve").
Schon bevor wir zu den malträtierten Körpern und zum heftigen Exzess übergehen, sind diese Figuren spürbar gebrochen. Im Laufe des Plots wandelt sich das blutige Treiben allerdings allzu eindeutig in eine allegorische Erzählung über häusliche Gewalt. Dies wirkt nicht immer stimmig, sondern eher wie der Versuch, die drastische Ekel-Orgie auf eine gehobene Ebene zu führen. Was in einem Werk wie "Der Unsichtbare" (2020) absolut treffend anmutete, erscheint hier nicht durchdacht und konsequent genug.
Virtuos gefilmt
Makellos ist hingegen die Kamera- und Stuntarbeit. Mit seinem Bildgestalter Philip Lozano erfasst Vanicek beeindruckende Eskalationen, häufig auf engem Raum, etwa im Inneren eines Autos, in einer Küche oder einem Badezimmer. Manches lässt an die unbehaglichen Schauplätze der "Saw"-Reihe denken; zudem erinnert einiges an die Vertreter der New French Extremity, zum Beispiel Pascal Laugiers "Martyrs" (2008).
Fazit: Visuell hervorragend, dramaturgisch nicht gänzlich überzeugend. Ein solider teuflischer Tanz, der mit Härte punktet.
Das Low-Budget-Splatter-Movie "Tanz der Teufel" (1981) von Sam Raimi und die beiden Sequels "Tanz der Teufel II" (1987) und "Armee der Finsternis" (1995) sind durch ihre völlig überdrehte Mischung aus groteskem Horror und schwarzem Humor zum Kult unter Genre-Fans avanciert. Das Remake "Evil Dead" (2013), laut Marketing-Kampagne der "schockierendste Film, den du jemals sehen wirst", kam in seiner Nutzung von Gore-Effekten ebenso derb und schrill wie die Ursprungstrilogie daher, setzte sich jedoch entschieden ernster mit der Angst und mit dem Schmerz seiner Figuren auseinander. Daran knüpfte 2023 dann "Evil Dead Rise" von Lee Cronin an, der das Geschehen in einen urbanen Apartmentkomplex verlegte.
Der wahre Schrecken
Der französische Regisseur Sébastien Vanicek ("Spiders – Ihr Biss ist der Tod") findet für "Evil Dead Burn" nun seinen ganz eigenen Stil. Zu Beginn begleiten wir kurz zwei junge Angler in der schlammigen Natur. Der erste Angriff der Deadites wird wie in einem Nature-strikes-back-Szenario eingefangen – maximal gruselig, grimmig und erbarmungslos hart. Auch die Einführung des Hauptpersonals ist durch viele kleine Irritationen in den zwischenmenschlichen Dynamiken äußerst spannungsvoll. Das intensive Spiel des Casts lädt zum Mitfiebern ein, insbesondere von Souheila Yacoub ("Climax", "Dune: Part Two"), aber auch von deren Co-Stars, darunter Hunter Doohan ("Wednesday"), Tandi Wright ("Pearl") und Erroll Shand ("The Twelve").
Schon bevor wir zu den malträtierten Körpern und zum heftigen Exzess übergehen, sind diese Figuren spürbar gebrochen. Im Laufe des Plots wandelt sich das blutige Treiben allerdings allzu eindeutig in eine allegorische Erzählung über häusliche Gewalt. Dies wirkt nicht immer stimmig, sondern eher wie der Versuch, die drastische Ekel-Orgie auf eine gehobene Ebene zu führen. Was in einem Werk wie "Der Unsichtbare" (2020) absolut treffend anmutete, erscheint hier nicht durchdacht und konsequent genug.
Virtuos gefilmt
Makellos ist hingegen die Kamera- und Stuntarbeit. Mit seinem Bildgestalter Philip Lozano erfasst Vanicek beeindruckende Eskalationen, häufig auf engem Raum, etwa im Inneren eines Autos, in einer Küche oder einem Badezimmer. Manches lässt an die unbehaglichen Schauplätze der "Saw"-Reihe denken; zudem erinnert einiges an die Vertreter der New French Extremity, zum Beispiel Pascal Laugiers "Martyrs" (2008).
Fazit: Visuell hervorragend, dramaturgisch nicht gänzlich überzeugend. Ein solider teuflischer Tanz, der mit Härte punktet.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Evil Dead Burn"
Land: Neuseeland, USA, KanadaJahr: 2026
Genre: Horror, Fantasy, Mystery
Kinostart: 09.07.2026
Darsteller: Luciane Buchanan, Hunter Doohan, Souheila Yacoub, Tandi Wright, Erroll Shand
Verleih: Sony Pictures
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