
© Port au Prince Pictures GmbH
Sounds Of Paris (2026)
A Second Life
Slice-of-Life-Film: Eine junge Frau hat beruflichen Stress – und findet unerwartet einen guten Freund.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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Elisabeth (Agathe Rousselle) hat mit ihren Eltern schon an vielen Orten gelebt, unter anderem in den USA. Vor einiger Zeit ist sie nach Paris gezogen. Sie ist autodidaktische Tech-Expertin, arbeitet aber momentan für einen Concierge-Service, der Wohnungen an Reisende vermittelt. Elisabeth ist auf den Job angewiesen, um ihr Visum verlängern zu können. Zu Beginn der Olympischen Sommerspiele 2024 ist in der Stadt besonders viel los. In dieser stressigen Phase kommt auch der US-Amerikaner Elijah (Alex Lawther) nach Paris und nimmt die Dienste von Elisabeths Arbeitgeber in Anspruch. Wegen einer versehentlichen Doppelbuchung verbringen die beiden mehr Zeit als geplant miteinander – und freunden sich an.
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Filmkritik
"Sounds of Paris": Urbaner Stress
"Sounds of Paris" ist das neue Werk des Regisseurs Laurent Slama (Jahrgang 1989). Seine ersten Filme, darunter "Unser Paris" (2019), hat er unter dem Pseudonym Elisabeth Vogler veröffentlicht – dem Namen der von Liv Ullmann verkörperten Protagonistin aus Ingmar Bergmans Drama "Persona" (1966). Seine Heldin in "Sounds of Paris" heißt nun ebenfalls so. Slama begleitet die autodidaktische Tech-Expertin mit der Kamera zu Beginn der Olympischen Sommerspiele 2024 durch die französische Hauptstadt. Um ihr Visum verlängern zu können, jobbt Elisabeth für einen Concierge-Service, der Reisenden Wohnungen anbietet. Glaubhaft vermittelt die Inszenierung hier die damit verbundene Hektik, wenn Elisabeth zu Fuß, auf einem Motorroller oder in der U-Bahn von Termin zu Termin eilt, um Unterkünfte vorzubereiten und Schlüssel zu übergeben.
Das Aufkeimen einer Freundschaft
Häufig wird Paris mit romantischer Liebe assoziiert. Slama schildert in seinem Film indes, wie in den Straßen dieser Stadt überraschend eine Freundschaft entsteht. Durch diese verändert sich der Tonfall des Werks. Während anfangs eine spürbare Schwere herrscht, die sich im melancholischen Voiceover und im Score des Komponisten Jean-Charles Bastion ausdrückt, bringt Elisabeths Begegnung mit dem verträumten US-Touristen Elijah eine gewisse Leichtigkeit in das Geschehen, durch die das Nachdenkliche allerdings nie völlig verdrängt wird. Zudem wird das beeinträchtigte Hörvermögen der Hauptfigur nachvollziehbar eingebaut, um Elisabeths Wahrnehmung der Welt aufzuzeigen.
Einnehmende Interpretationen
Agathe Rousselle ("Titane") spielt die introvertierte Elisabeth sehr überzeugend. Alex Lawther ("The End of the F***ing World") bildet derweil als energischer Elijah den perfekten Gegenpol. Zusammen haben die beiden eine tolle Chemie.
Fazit: Ein einfühlsamer Einblick ins urbane Leben, der das Traurige und das Schöne wunderbar ausbalanciert.
"Sounds of Paris" ist das neue Werk des Regisseurs Laurent Slama (Jahrgang 1989). Seine ersten Filme, darunter "Unser Paris" (2019), hat er unter dem Pseudonym Elisabeth Vogler veröffentlicht – dem Namen der von Liv Ullmann verkörperten Protagonistin aus Ingmar Bergmans Drama "Persona" (1966). Seine Heldin in "Sounds of Paris" heißt nun ebenfalls so. Slama begleitet die autodidaktische Tech-Expertin mit der Kamera zu Beginn der Olympischen Sommerspiele 2024 durch die französische Hauptstadt. Um ihr Visum verlängern zu können, jobbt Elisabeth für einen Concierge-Service, der Reisenden Wohnungen anbietet. Glaubhaft vermittelt die Inszenierung hier die damit verbundene Hektik, wenn Elisabeth zu Fuß, auf einem Motorroller oder in der U-Bahn von Termin zu Termin eilt, um Unterkünfte vorzubereiten und Schlüssel zu übergeben.
Das Aufkeimen einer Freundschaft
Häufig wird Paris mit romantischer Liebe assoziiert. Slama schildert in seinem Film indes, wie in den Straßen dieser Stadt überraschend eine Freundschaft entsteht. Durch diese verändert sich der Tonfall des Werks. Während anfangs eine spürbare Schwere herrscht, die sich im melancholischen Voiceover und im Score des Komponisten Jean-Charles Bastion ausdrückt, bringt Elisabeths Begegnung mit dem verträumten US-Touristen Elijah eine gewisse Leichtigkeit in das Geschehen, durch die das Nachdenkliche allerdings nie völlig verdrängt wird. Zudem wird das beeinträchtigte Hörvermögen der Hauptfigur nachvollziehbar eingebaut, um Elisabeths Wahrnehmung der Welt aufzuzeigen.
Einnehmende Interpretationen
Agathe Rousselle ("Titane") spielt die introvertierte Elisabeth sehr überzeugend. Alex Lawther ("The End of the F***ing World") bildet derweil als energischer Elijah den perfekten Gegenpol. Zusammen haben die beiden eine tolle Chemie.
Fazit: Ein einfühlsamer Einblick ins urbane Leben, der das Traurige und das Schöne wunderbar ausbalanciert.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Sounds Of Paris"
Land: FrankreichJahr: 2026
Genre: Drama
Originaltitel: A Second Life
Kinostart: 11.06.2026
Regie: Laurent Slama
Darsteller: Agathe Rousselle, Alex Lawther, Suzy Bemba, Jonas Bachan, François De Brauer
Verleih: Port au Prince Pictures GmbH
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