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Im Spiegel meiner Mutter (2026)
Drama: Eine Frau wird nach dem Tod ihrer Mutter mit Erinnerungen konfrontiert.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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Die Mutter (Hildegard Schmahl) von Ursula (Corinna Harfouch) ist vor zwei Tagen in einem Pflegeheim gestorben. Die beiden hatten ein schwieriges Verhältnis zueinander. Nun muss sich Ursula mit der Vergangenheit auseinandersetzen. Darüber hinaus befasst sich Ursula als Professorin für Archäologie gerade mit einer Moorleiche und wird dabei von der Aushilfe Mel (Carla Juri) unterstützt.
Bildergalerie zum Film "Im Spiegel meiner Mutter"
Filmkritik
"Im Spiegel meiner Mutter": Türen in eine andere Welt
Das Drama "Im Spiegel meiner Mutter" ist die neue Arbeit der 1941 geborenen Drehbuchautorin und Regisseurin Jutta Brückner ("Bertolt Brecht – Liebe, Revolution und andere gefährliche Sachen", "Die Hitlerkantate") – nach fast 20-jähriger Pause. Die Filmemacherin liefert hier eine wuchtige Reflexion über die (Hass-)Liebe zwischen Mutter und Tochter, über das kräftezehrende Verarbeiten einer dysfunktionalen Beziehung und über den Umgang mit dem Tod. Inhaltlich knüpft sie lose an ihr autobiografisch gefärbtes Frühwerk "Hungerjahre – In einem reichen Land" (1980) an.
Eine hervorragende Besetzung
Die verlässlich intensiv spielende Corinna Harfouch ("Lara") verkörpert die Hauptrolle der Akademikerin Ursula – und vermittelt eindringlich, wie die Figur nach dem Tod der Mutter mit verdrängten Erinnerungen zu kämpfen hat. Oft wirkt die Protagonistin kühl; dennoch werden die brodelnden Gefühle hinter der Fassade deutlich. Mit Hildegard Schmahl ("Der Geschmack von Apfelkernen") als titelgebende Mutter und Carla Juri ("Feuchtgebiete") als neue Aushilfe hat Harfouch zudem zwei kongeniale Leinwandpartnerinnen. Jede Interaktion ist mit Spannung aufgeladen.
Blick ins Dunkle
Gemeinsam mit ihrer Kamerafrau Daniela Knapp und ihrem kreativen Team (darunter Szenenbildner Max-Josef Schönborn) lässt Brückner eine Welt entstehen, die etwas zutiefst Bedrückendes an sich hat. Zuweilen begibt sich die Inszenierung gar in die Gefilde eines Horror-/Psychothrillers – wobei es nie um billige Schocks, sondern stets um emotionale Prozesse und deren Visualisierung geht. Die Bilder, in Kombination mit der exzellenten Musik des polnisch-deutschen Komponisten Maciej Śledziecki, sind wunderbar atmosphärisch und prägen sich ein.
Fazit: Ein bemerkenswerter Film mit beeindruckender Bildsprache und glänzendem Schauspiel.
Das Drama "Im Spiegel meiner Mutter" ist die neue Arbeit der 1941 geborenen Drehbuchautorin und Regisseurin Jutta Brückner ("Bertolt Brecht – Liebe, Revolution und andere gefährliche Sachen", "Die Hitlerkantate") – nach fast 20-jähriger Pause. Die Filmemacherin liefert hier eine wuchtige Reflexion über die (Hass-)Liebe zwischen Mutter und Tochter, über das kräftezehrende Verarbeiten einer dysfunktionalen Beziehung und über den Umgang mit dem Tod. Inhaltlich knüpft sie lose an ihr autobiografisch gefärbtes Frühwerk "Hungerjahre – In einem reichen Land" (1980) an.
Eine hervorragende Besetzung
Die verlässlich intensiv spielende Corinna Harfouch ("Lara") verkörpert die Hauptrolle der Akademikerin Ursula – und vermittelt eindringlich, wie die Figur nach dem Tod der Mutter mit verdrängten Erinnerungen zu kämpfen hat. Oft wirkt die Protagonistin kühl; dennoch werden die brodelnden Gefühle hinter der Fassade deutlich. Mit Hildegard Schmahl ("Der Geschmack von Apfelkernen") als titelgebende Mutter und Carla Juri ("Feuchtgebiete") als neue Aushilfe hat Harfouch zudem zwei kongeniale Leinwandpartnerinnen. Jede Interaktion ist mit Spannung aufgeladen.
Blick ins Dunkle
Gemeinsam mit ihrer Kamerafrau Daniela Knapp und ihrem kreativen Team (darunter Szenenbildner Max-Josef Schönborn) lässt Brückner eine Welt entstehen, die etwas zutiefst Bedrückendes an sich hat. Zuweilen begibt sich die Inszenierung gar in die Gefilde eines Horror-/Psychothrillers – wobei es nie um billige Schocks, sondern stets um emotionale Prozesse und deren Visualisierung geht. Die Bilder, in Kombination mit der exzellenten Musik des polnisch-deutschen Komponisten Maciej Śledziecki, sind wunderbar atmosphärisch und prägen sich ein.
Fazit: Ein bemerkenswerter Film mit beeindruckender Bildsprache und glänzendem Schauspiel.
Andreas Köhnemann
TrailerAlle "Im Spiegel meiner Mutter"-Trailer anzeigen

Besetzung & Crew von "Im Spiegel meiner Mutter"
Land: DeutschlandJahr: 2026
Genre: Drama
Länge: 95 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 13.08.2026
Regie: Jutta Brückner
Darsteller: Corinna Harfouch, Carla Juri, Hildegard Schmahl
Verleih: X Verleih






