
© Leonine Distribution
Mother Mary (2026)
Drama: Eine Sängerin sucht ihre einstige beste Freundin auf, da sie dringend deren Hilfe braucht.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 3 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Mother Mary (Anne Hathaway) ist ein Popstar. In wenigen Tagen steht ihr großer Comeback-Auftritt an. Überraschend taucht sie in London bei der Modedesignerin Sam Anselm (Michaela Coel) auf. Die beiden Frauen waren früher eng miteinander befreundet. Sam hatte damals maßgeblich dazu beigetragen, den Look von Mother Mary zu erschaffen. Nun benötigt die Musikerin ein Kleid für ihre Show, um ihren neuen Song darin performen zu können.
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Filmkritik
"Mother Mary": Kino der maximalen Intensität
"Mother Mary" ist das neue Werk des Drehbuchautors, Regisseurs, Editors und Produzenten David Lowery, der etwa schon mit dem poetischen Liebesfilm "The Saints – Sie kannten kein Gesetz" (2013) und dem surrealen Fantasy-Experiment "The Green Knight" (2021) zu begeistern vermochte. Hier knüpft er an all seine dramaturgischen und inszenatorischen Stärken an: Er liefert eine absolut berauschende Reflexion über Ruhm, psychischen Druck und Freundschaft – mit superber Musik, prächtigen, dunkelbunten Bildern sowie zwei Schauspielerinnen in Hochform.
Zwischen Pop und Beklemmung
Mit der kreativen Unterstützung der Künstlerinnen Charli xcx und FKA twigs sowie des Musikproduzenten Jack Antonoff haben Lowery und die Oscar-Preisträgerin Anne Hathaway ("Der Teufel trägt Prada") den titelgebenden Popstar geschaffen, der in puncto Style und Aura perfekt in die heutige Zeit passt und so rundum glaubhaft wirkt. Die Konzertpassagen sind mitreißend, der Sound und die Kostüme eine Sensation. Neben diesen aufwendigen Momenten ist "Mother Mary" über weite Strecken ein Kammerspiel, das jedoch nie klein daherkommt, sondern stets von emotionaler Dringlichkeit, Größe und Dramatik durchdrungen ist. Es geht um den "besten je geschriebenen Song", um das ultimative Bühnen-Outfit – und um eine mysteriöse Bedrohung, die den Film atmosphärisch ins Übersinnliche führt.
Bewundernswerte Hingabe
Michaela Coel ("I May Destroy You") verkörpert die Modedesignerin Sam wunderbar schlagfertig und zugleich empathisch. Die Chemie zwischen ihr und Hathaway ist beachtlich. Letztere präsentiert uns an einer Stelle einen furiosen Tanz ohne hörbare Musik, der durch seine Wucht sofort Filmgeschichte schreiben sollte.
Fazit: Ein visuell bestechender und in seiner emotionalen Dichte völlig für sich einnehmender Mix aus Musik, Freundschaftsdrama und psychologischem Grusel. Top!
"Mother Mary" ist das neue Werk des Drehbuchautors, Regisseurs, Editors und Produzenten David Lowery, der etwa schon mit dem poetischen Liebesfilm "The Saints – Sie kannten kein Gesetz" (2013) und dem surrealen Fantasy-Experiment "The Green Knight" (2021) zu begeistern vermochte. Hier knüpft er an all seine dramaturgischen und inszenatorischen Stärken an: Er liefert eine absolut berauschende Reflexion über Ruhm, psychischen Druck und Freundschaft – mit superber Musik, prächtigen, dunkelbunten Bildern sowie zwei Schauspielerinnen in Hochform.
Zwischen Pop und Beklemmung
Mit der kreativen Unterstützung der Künstlerinnen Charli xcx und FKA twigs sowie des Musikproduzenten Jack Antonoff haben Lowery und die Oscar-Preisträgerin Anne Hathaway ("Der Teufel trägt Prada") den titelgebenden Popstar geschaffen, der in puncto Style und Aura perfekt in die heutige Zeit passt und so rundum glaubhaft wirkt. Die Konzertpassagen sind mitreißend, der Sound und die Kostüme eine Sensation. Neben diesen aufwendigen Momenten ist "Mother Mary" über weite Strecken ein Kammerspiel, das jedoch nie klein daherkommt, sondern stets von emotionaler Dringlichkeit, Größe und Dramatik durchdrungen ist. Es geht um den "besten je geschriebenen Song", um das ultimative Bühnen-Outfit – und um eine mysteriöse Bedrohung, die den Film atmosphärisch ins Übersinnliche führt.
Bewundernswerte Hingabe
Michaela Coel ("I May Destroy You") verkörpert die Modedesignerin Sam wunderbar schlagfertig und zugleich empathisch. Die Chemie zwischen ihr und Hathaway ist beachtlich. Letztere präsentiert uns an einer Stelle einen furiosen Tanz ohne hörbare Musik, der durch seine Wucht sofort Filmgeschichte schreiben sollte.
Fazit: Ein visuell bestechender und in seiner emotionalen Dichte völlig für sich einnehmender Mix aus Musik, Freundschaftsdrama und psychologischem Grusel. Top!
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Mother Mary"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Thriller, Drama, Musik
Länge: 111 Minuten
Kinostart: 21.05.2026
Darsteller: Anne Hathaway, Michaela Coel, Hunter Schafer, Sian Clifford, Atheena Frizzell
Verleih: Leonine Distribution
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