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Siccin 9 (2026)
In der mittlerweile achten Horror-Fortsetzung des Originals von 2014 erwacht ein alter Zauber zu neuem Leben.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.
In "Siccin 9“ kehren die schwarze Magie und unheilvollen Flüche zurück: Eine Mutter greift diesmal aus Verzweiflung und Angst vor dem Verlust ihres Kindes zu einem verbotenen Zauber. Dadurch bricht sich eine uralte Kraft Bahn, die sich bald als gewaltige, todbringende Bedrohung herausstellt. Der Fluch macht auch vor Cemal nicht Halt, als dieser zum ersten Mal das Haus seines verstorbenen Vaters Rıza, den er nie kennengelernt hat, betritt. Dort stößt der junge Mann auf ein lange gehütetes Familiengeheimnis, das mit Blutlinien und verborgenen Sünden verbunden ist. Diese reichen viele Generationen in der Familiengeschichte zurück. Lässt sich der Fluch brechen?
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Filmkritik
Für Anhänger härterer Horror-Kost
Die "Siccin“-Filmreihe zählt zu den erfolgreichsten und langlebigsten Horror-Franchises in der Türkei. Seit jeher behandeln die Filme vor allem volkstümliche Flüche und die Verbindung zwischen der Blutlinie (den direkten Nachkommen und Vorfahren) und dämonischer Besessenheit. Das ist auch in "Siccin 9“ so, ein handwerklich gelungener Horror-Schocker, der mit seinen Ekel-Effekten und Gore-Momenten Freunde härterer Kost ansprechen könnte.
"Siccin 8“, der vor einem Jahr erschienene Vorgänger, gefiel mit einer spannenden, durchdachten Story rund um einen von Schuldgefühlen geplagten Familienvater, der seine (senile) Mutter ins Altenheim abschiebt. Die Story von "Siccin 9“ hingegen ist ziemlich dünn und die Figuren durchlaufen keinerlei Entwicklung. Doch Charakterzeichnung, Plot und Dramaturgie sind in den "Siccin“-Filmen schon immer zweitrangig, es geht vor allem um deftigen Dämonen- und Okkult-Grusel sowie heftige Jump-Scares. Und die haben es in sich.
Fratzen, Flüche und Dämonen
Jene Schockmomente zünden deshalb, weil Regisseur Alper Mestçi mehr denn je auf verzerrte, bizarre Gesichter und angsteinflößende, bis zur Unkenntlichkeit entstellte Fratzen setzt, die immer wieder unerwartet auf der Bildfläche erscheinen (Erinnerungen an "Insidious“ werden wach). Auch auf akustischer Ebene gehen diese Szenen durch Mark und Bein, da Mestçi seine Schreckmomente mit lautstarken Soundeffekten untermalt. Das alles ist durchzogen von einer trostlos-verzweifelten, regelrecht depressiven Grundstimmung. "Siccin 9“ versprüht von der ersten Minute an Unheil und Unbehagen – und die Erkenntnis, dass es für die Protagonisten nicht gut enden wird.
Ein Faible für religiös geprägten Horror sowie Exorzismus- und Ritual-Grusler sollte man hier auf jeden Fall mitbringen. Es geht um volkstümliche Bräuche, Dämonen und Jinns, gepeinigte Seelen, Besessenheit, Mythen, Flüche und spirituelle Riten. Hinzu kommen verformte Körper, literweise Schweineblut und teuflische Zeremonien. Wer mit all diesen Zutaten und Elementen nichts anfangen kann, sollte eher bei massentauglichem Horror wie der "Scream“-Reihe oder intellektuellem Arthouse-Suspense ("Together“, "Heretic“) bleiben.
Fazit: Dunkel, laut und ziemlich effektiv – Die "Siccin“-Reihe bleibt sich selbst treu und liefert gewohnt heftigen, schockartigen Okkult- und Dämonen-Horror für Hartgesottene.
Die "Siccin“-Filmreihe zählt zu den erfolgreichsten und langlebigsten Horror-Franchises in der Türkei. Seit jeher behandeln die Filme vor allem volkstümliche Flüche und die Verbindung zwischen der Blutlinie (den direkten Nachkommen und Vorfahren) und dämonischer Besessenheit. Das ist auch in "Siccin 9“ so, ein handwerklich gelungener Horror-Schocker, der mit seinen Ekel-Effekten und Gore-Momenten Freunde härterer Kost ansprechen könnte.
"Siccin 8“, der vor einem Jahr erschienene Vorgänger, gefiel mit einer spannenden, durchdachten Story rund um einen von Schuldgefühlen geplagten Familienvater, der seine (senile) Mutter ins Altenheim abschiebt. Die Story von "Siccin 9“ hingegen ist ziemlich dünn und die Figuren durchlaufen keinerlei Entwicklung. Doch Charakterzeichnung, Plot und Dramaturgie sind in den "Siccin“-Filmen schon immer zweitrangig, es geht vor allem um deftigen Dämonen- und Okkult-Grusel sowie heftige Jump-Scares. Und die haben es in sich.
Fratzen, Flüche und Dämonen
Jene Schockmomente zünden deshalb, weil Regisseur Alper Mestçi mehr denn je auf verzerrte, bizarre Gesichter und angsteinflößende, bis zur Unkenntlichkeit entstellte Fratzen setzt, die immer wieder unerwartet auf der Bildfläche erscheinen (Erinnerungen an "Insidious“ werden wach). Auch auf akustischer Ebene gehen diese Szenen durch Mark und Bein, da Mestçi seine Schreckmomente mit lautstarken Soundeffekten untermalt. Das alles ist durchzogen von einer trostlos-verzweifelten, regelrecht depressiven Grundstimmung. "Siccin 9“ versprüht von der ersten Minute an Unheil und Unbehagen – und die Erkenntnis, dass es für die Protagonisten nicht gut enden wird.
Ein Faible für religiös geprägten Horror sowie Exorzismus- und Ritual-Grusler sollte man hier auf jeden Fall mitbringen. Es geht um volkstümliche Bräuche, Dämonen und Jinns, gepeinigte Seelen, Besessenheit, Mythen, Flüche und spirituelle Riten. Hinzu kommen verformte Körper, literweise Schweineblut und teuflische Zeremonien. Wer mit all diesen Zutaten und Elementen nichts anfangen kann, sollte eher bei massentauglichem Horror wie der "Scream“-Reihe oder intellektuellem Arthouse-Suspense ("Together“, "Heretic“) bleiben.
Fazit: Dunkel, laut und ziemlich effektiv – Die "Siccin“-Reihe bleibt sich selbst treu und liefert gewohnt heftigen, schockartigen Okkult- und Dämonen-Horror für Hartgesottene.
Björn Schneider
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Besetzung & Crew von "Siccin 9"
Land: TürkeiJahr: 2026
Genre: Horror
Länge: 90 Minuten
Kinostart: 14.05.2026
Darsteller: Burcu Almeman, Fahrettin Avci, Buse Kayali, Adnan Koç, Serdar Kulmaç
Verleih: Cinedex
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