
© Universal Pictures International
Obsession - Du sollst mich lieben (2026)
Obsession
Horror: Ein junger Mann äußert den Wunsch, dass sich sein heimlicher Schwarm in ihn verlieben soll – mit fatalen Folgen.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben bislang 0 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Bear (Michael Johnston) jobbt gemeinsam mit Nikki (Inde Navarrette), Ian (Cooper Tomlinson) und Sarah (Megan Lawless) in einem Musikladen. Seit einiger Zeit ist er total in Nikki verknallt, traut sich aber nicht, ihr das zu sagen. Als er in einem spontanen Moment auf einen mysteriösen Gegenstand aus einem Esoterik-Shop zurückgreift und den Wunsch formuliert, dass Nikki ihn mehr als alles andere auf der Welt lieben solle, geht dies tatsächlich in Erfüllung. Rasch zeigen sich jedoch die extremen Folgen.
Bildergalerie zum Film "Obsession - Du sollst mich lieben"
Hier streamen
Filmkritik
"Obsession – Du sollst mich lieben": Horror der Emotionen
Der Drehbuchautor und Regisseur Curry Barker hat seine Karriere auf YouTube als Teil des Duos that's a bad idea begonnen – mit kurzen Comedy- und Horrorvideos. Auch sein erster (mittel-)langer Film, der für 800 Dollar realisierte Found-Footage-Schocker "Milk & Serial" (2024), ist auf der Plattform zu finden. Mit "Obsession – Du sollst mich lieben" liefert Barker nun eine Arbeit für die große Kinoleinwand, die eine kluge, moderne Story, wirkungsvolles Grauen und treffsicheren schwarzen Humor perfekt miteinander kombiniert.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen...
Die bekannte Message aus diversen Fabeln, dass sich die Erfüllung eines törichten Wunsches als äußerst fatal erweisen kann, nutzt Barker geschickt, um uns die toxischen Seiten von Liebe und totaler Hingabe zu demonstrieren. Was anfangs noch wie eine eigentümliche RomCom anmutet, entwickelt sich rasch zu einem wunderbar fiesen Spiel mit unserem Unbehagen, das auf atmosphärischer Ebene an David Robert Mitchells Indie-Perle "It Follows" (2014) erinnert. Das Werk beschäftigt sich mit Fragen und Einsichten über erzwungene Gefühle und Verantwortung – und ist zugleich herrliche Horror-Unterhaltung voller Spannung und bösem Witz.
Zwei echte Entdeckungen
Dass all das so gut funktioniert, liegt nicht zuletzt an der gelungenen Besetzung der beiden zentralen Rollen. Michael Johnston ("Teen Wolf") verkörpert den verknallten und zunehmend verzweifelten Anti-Helden so sympathisch-erschöpft, dass wir trotz etlicher Fehlentscheidungen mit diesem mitfiebern können. Und seine Spielpartnerin Inde Navarrette ("Superman and Lois") ist absolut furios furchteinflößend als obsessiv Liebende.
Fazit: Smart erzählt, originell in Szene gesetzt und toll gespielt. Ein düster dunkelndes Genre-Highlight des Jahres!
Der Drehbuchautor und Regisseur Curry Barker hat seine Karriere auf YouTube als Teil des Duos that's a bad idea begonnen – mit kurzen Comedy- und Horrorvideos. Auch sein erster (mittel-)langer Film, der für 800 Dollar realisierte Found-Footage-Schocker "Milk & Serial" (2024), ist auf der Plattform zu finden. Mit "Obsession – Du sollst mich lieben" liefert Barker nun eine Arbeit für die große Kinoleinwand, die eine kluge, moderne Story, wirkungsvolles Grauen und treffsicheren schwarzen Humor perfekt miteinander kombiniert.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen...
Die bekannte Message aus diversen Fabeln, dass sich die Erfüllung eines törichten Wunsches als äußerst fatal erweisen kann, nutzt Barker geschickt, um uns die toxischen Seiten von Liebe und totaler Hingabe zu demonstrieren. Was anfangs noch wie eine eigentümliche RomCom anmutet, entwickelt sich rasch zu einem wunderbar fiesen Spiel mit unserem Unbehagen, das auf atmosphärischer Ebene an David Robert Mitchells Indie-Perle "It Follows" (2014) erinnert. Das Werk beschäftigt sich mit Fragen und Einsichten über erzwungene Gefühle und Verantwortung – und ist zugleich herrliche Horror-Unterhaltung voller Spannung und bösem Witz.
Zwei echte Entdeckungen
Dass all das so gut funktioniert, liegt nicht zuletzt an der gelungenen Besetzung der beiden zentralen Rollen. Michael Johnston ("Teen Wolf") verkörpert den verknallten und zunehmend verzweifelten Anti-Helden so sympathisch-erschöpft, dass wir trotz etlicher Fehlentscheidungen mit diesem mitfiebern können. Und seine Spielpartnerin Inde Navarrette ("Superman and Lois") ist absolut furios furchteinflößend als obsessiv Liebende.
Fazit: Smart erzählt, originell in Szene gesetzt und toll gespielt. Ein düster dunkelndes Genre-Highlight des Jahres!
Andreas Köhnemann
Besetzung & Crew von "Obsession - Du sollst mich lieben"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Horror, Mystery
Originaltitel: Obsession
Länge: 108 Minuten
Kinostart: 25.06.2026
Darsteller: Michael Johnston als Bear, Inde Navarrette als Nikki, Cooper Tomlinson, Megan Lawless, Andy Richter
Kamera: Taylor Clemons
Verleih: Universal Pictures International





