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Resident Evil (2026)
Buster Keaton im ZombielandKritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben bislang 0 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Kurierfahrer Bryan (Austin Abrams) muss am späten Abend ein Paket in einem Krankenhaus abliefern. Eigentlich wollte er danach sofort zu seiner schwangeren Freundin zurückkehren. Doch kurzentschlossen übernimmt er den Auftrag, ein medizinisches Paket im Hospital des nahegelegenen Raccoon City abzugeben. Auf dem beschwerlichen Weg dorthin läuft ihm auf verschneiter Straße plötzlich eine Frau vor das Auto. Die schwer verletzte Unbekannte mitzunehmen erweist sich jedoch als schlechte Entscheidung. Auf dem Pfad zum Zielort gerät der überforderte Bote von einer furchtbaren Situation zur nächsten, wobei ihn die Ereignisse bald über den Kopf zu wachsen beginnen.
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Filmkritik
Schon mit "Resident Evil – The Final Chapter“ von 2017 stand fest, dass Constantin Film sein erfolgreiches Franchise so schnell nicht aufgeben wird. Unter Paul W. S. Anderson als Drehbuchautor, Produzent und oft auch Regisseu trat die Mischung aus Action, Science Fiction und Horror nach dem erfolgreichen Video Game zunehmend auf der Stelle. Allerdings kam der Reboot unter Johannes Roberts 2021 weder bei der Kritik, den Fans noch an der Kasse sonderlich gut weg. Ähnliches traf auf die nach einer Staffel eingestellte Netflix-Serie von 2022 zu. Bei der Neuauflage dürfte sich die Meinung jedoch ändern, da man mit Zach Cregger ("Barbarians“, "Weapons – Die Stunde des Verschwindens“) einen zuletzt gefeierten Horror-Spezialisten gewinnen konnte.
Als langjähriger Fan des Games schrieb Cregger das Drehbuch gemeinsam mit "John Wick“-Stammautor Shay Hatten. Im Gegensatz zu Roberts fassten sie keine Adaption eines speziellen Games ins Auge, sondern siedelten ihren Plot lediglich im "Resident Evil“-Universum an. Andersons Filme besaßen an jenen Stellen ihre Stärken, wo sie eine Game-Situation aus unübersichtlichen Schauplätzen, Fallen und übernatürlichen Antagonisten aufbauen konnten. Dies gelingt Cregger im Verlauf der Odyssee des überforderten Gefahrengut-Boten Bryan mehrfach meisterlich. Überhaupt wirkt dessen Spießrutenlauf durch eine winterliche Zombie- und Monsterwelt mit langen Kamerafahrten und ständig neuen Cliffhangern wie ein endloser Survival Trip.
Hinter jeder Eck/lauert neuer Schreck
Wie Buster Keaton in seinen Slapstick-Abenteuern gerät der Protagonist von einer ausweglosen Situation in die nächste. Allerdings handelt es sich bei Austin Abrams um kein Stoneface wie der legendäre Komiker, sondern um einen dauerfluchenden Jedermann, der mitunter falsche Entscheidungen trifft und oft nur mit Glück Gefahrensituationen übersteht. In seiner Mischung aus Slapstick und Schock in abgeschiedener, ländlicher Location erinnert das erste Drittel an "Evil Dead 2“. An pointiert platzierten Gags lässt sich Zach Creggers Comedy-Vergangenheit in der Sketch-Truppe "The Whitest Kids U’ Know“ ablesen. Dazu trägt ebenso der überdrehte Gastauftritt des komödienerfahrenen Paul Walter Hauser bei, der zuletzt mit "Die nackte Kanone“ und "The Fantastic Four: First Steps“ in zwei weiteren Reboots mitwirkte.
Schon aufgrund der Verortung in einen Krankenhaus beziehungsweise der Forschungsstation der Umbrella Corporation wirft das Finale mit grotesken Body-Horror-Mutationen dagegen Reminiszenzen an Brian Yuznas "Re-Animator“ auf, der makabren Humor durch stete Übertreibung entwickelte. Letztlich wirkt die erste Hälfte bei einer Mischung aus Spaß und Schrecken mit effektiv platzierten Jump Scares gelungener als das apokalyptische Finish. Bryans Konflikt mit seiner schwangeren Freundin am Mobiltelefon soll der Story zusätzliche Tiefe und Dramatik verleihen, wirkt aber eher entbehrlich. Insgesamt glücken Cregger und Hatten eine extrem kurzweilige Hommage und Neuauflage, die beweist, wie man einen ausgetreten Stoff bei Reduzierung auf wenige Charaktere und Schauplätze eindringlich reanimieren kann.
Fazit: Ein glückloser Kurierfahrer mit wertvoller Fracht landet bei seiner winterlichen Fahrt mitten in einer Zombie-Invasion mit mutierenden Monstern. Gelungene Horrorkomödie nach populärem Game-Franchise mit drastischen Effekten und witzigen Gags – wobei das Finale nicht ganz die Prämisse der ersten Hälfte aufrecht erhalten kann.
Als langjähriger Fan des Games schrieb Cregger das Drehbuch gemeinsam mit "John Wick“-Stammautor Shay Hatten. Im Gegensatz zu Roberts fassten sie keine Adaption eines speziellen Games ins Auge, sondern siedelten ihren Plot lediglich im "Resident Evil“-Universum an. Andersons Filme besaßen an jenen Stellen ihre Stärken, wo sie eine Game-Situation aus unübersichtlichen Schauplätzen, Fallen und übernatürlichen Antagonisten aufbauen konnten. Dies gelingt Cregger im Verlauf der Odyssee des überforderten Gefahrengut-Boten Bryan mehrfach meisterlich. Überhaupt wirkt dessen Spießrutenlauf durch eine winterliche Zombie- und Monsterwelt mit langen Kamerafahrten und ständig neuen Cliffhangern wie ein endloser Survival Trip.
Hinter jeder Eck/lauert neuer Schreck
Wie Buster Keaton in seinen Slapstick-Abenteuern gerät der Protagonist von einer ausweglosen Situation in die nächste. Allerdings handelt es sich bei Austin Abrams um kein Stoneface wie der legendäre Komiker, sondern um einen dauerfluchenden Jedermann, der mitunter falsche Entscheidungen trifft und oft nur mit Glück Gefahrensituationen übersteht. In seiner Mischung aus Slapstick und Schock in abgeschiedener, ländlicher Location erinnert das erste Drittel an "Evil Dead 2“. An pointiert platzierten Gags lässt sich Zach Creggers Comedy-Vergangenheit in der Sketch-Truppe "The Whitest Kids U’ Know“ ablesen. Dazu trägt ebenso der überdrehte Gastauftritt des komödienerfahrenen Paul Walter Hauser bei, der zuletzt mit "Die nackte Kanone“ und "The Fantastic Four: First Steps“ in zwei weiteren Reboots mitwirkte.
Schon aufgrund der Verortung in einen Krankenhaus beziehungsweise der Forschungsstation der Umbrella Corporation wirft das Finale mit grotesken Body-Horror-Mutationen dagegen Reminiszenzen an Brian Yuznas "Re-Animator“ auf, der makabren Humor durch stete Übertreibung entwickelte. Letztlich wirkt die erste Hälfte bei einer Mischung aus Spaß und Schrecken mit effektiv platzierten Jump Scares gelungener als das apokalyptische Finish. Bryans Konflikt mit seiner schwangeren Freundin am Mobiltelefon soll der Story zusätzliche Tiefe und Dramatik verleihen, wirkt aber eher entbehrlich. Insgesamt glücken Cregger und Hatten eine extrem kurzweilige Hommage und Neuauflage, die beweist, wie man einen ausgetreten Stoff bei Reduzierung auf wenige Charaktere und Schauplätze eindringlich reanimieren kann.
Fazit: Ein glückloser Kurierfahrer mit wertvoller Fracht landet bei seiner winterlichen Fahrt mitten in einer Zombie-Invasion mit mutierenden Monstern. Gelungene Horrorkomödie nach populärem Game-Franchise mit drastischen Effekten und witzigen Gags – wobei das Finale nicht ganz die Prämisse der ersten Hälfte aufrecht erhalten kann.
Gregor Ries
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Besetzung & Crew von "Resident Evil"
Land: USA, DeutschlandJahr: 2026
Genre: Action, Horror, Science Fiction
Länge: 97 Minuten
Kinostart: 17.09.2026
Darsteller: Austin Abrams, Paul Walter Hauser, Zach Cherry, Kali Reis
Verleih: Constantin Film
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News
Zach Cregger: "Resident Evil" ohne bekannte Spielfiguren
Regisseur Zach Cregger verzichtet in seiner "Resident Evil"-Verfilmung bewusst auf bekannte Figuren aus den Videospielen.
Regisseur Zach Cregger verzichtet in seiner "Resident Evil"-Verfilmung bewusst auf bekannte Figuren aus den Videospielen.

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