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Zach Cregger
Zach Cregger
© BANG Media International

Zach Cregger: "Resident Evil" ohne bekannte Spielfiguren

Regisseur Zach Cregger verzichtet in seiner "Resident Evil"-Verfilmung bewusst auf bekannte Figuren aus den Videospielen.

Zach Cregger ist überzeugt, dass sein neuer "Resident Evil"-Film ohne bekannte Figuren aus den Videospielen funktioniert. Der Horrorfilm-Regisseur hat die jüngste Kinoadaption des Kult-Franchises inszeniert. Erzählt wird von einem medizinischen Kurier, den Austin Abrams spielt. Dieser ist auf dem Weg zum Raccoon City General Hospital und gerät in einen Zombie-Ausbruch.

Gegenüber "The Hollywood Reporter" sagte Zach Cregger: "Die Idee, die ich hatte, brauchte einfach keine dieser Figuren [aus den Spielen]. Und ich hatte das Gefühl, dass es viele Probleme mit sich bringen würde, sie einzubauen, und dass dadurch die zentrale Geschichte in den Hintergrund geraten könnte." Der "Weapons"-Filmemacher verriet zudem, er habe genau gewusst, wie sein persönlicher Lieblingsfilm aus dem "Resident Evil"-Universum aussehen sollte. Dass ein Studio ihm die Freiheit gab, diese Vision umzusetzen, sieht er als Glück.

"Ich war ziemlich zuversichtlich. Vielleicht bin ich auch wahnhaft, aber ich glaube das nicht. Ich habe den Film gesehen und mag ihn", betonte Cregger. Gleichzeitig ist ihm klar, dass manche Fans ihm den Verzicht auf bekannte Spielfiguren übelnehmen könnten. "Ich weiß, dass man Gegenwind von einem Teil der Fangemeinde bekommt, wenn man sich an ein bestehendes Franchise wagt. Es wäre schon seltsam, wenn ich überrascht wäre, dass das passiert", erklärte der 45-Jährige. "Aber ich denke, wenn die Menschen, die diese Spiele genauso lieben wie ich, den Film sehen, hoffe ich, dass sie sich verstanden fühlen und das Gefühl haben, dass dieser Film den Spielen Tribut zollt. Denn genau das tut er – es ist offensichtlich."

Unterdessen erinnerte sich Sony-Filmchef Tom Rothman an den Moment, in dem Cregger ihm seine Idee für das "Resident Evil"-Franchise vorstellte. Gegenüber "Deadline" sagte er: "Ich kannte seine Arbeit und wusste, dass er äußerst talentiert ist. Ich fand seine Vorstellung davon, was er machen wollte, wirklich, wirklich überzeugend. Wenn man einen außergewöhnlichen Regisseur mit einem wirklich spannenden Franchise zusammenbringen kann, macht das meinen Job ziemlich einfach."

"Resident Evil" erschien 1996 bei Capcom. In dem Spiel traten zahlreiche Polizisten aus Raccoon City gegen die mysteriöse Umbrella Corporation an. Das internationale Pharmaunternehmen entwickelte heimlich mutagene Viren. Seit 2002 ist die Reihe auch im Kino vertreten. Damals lief der gleichnamige Horrorfilm mit Milla Jovovich als Actionheldin Alice in der Hauptrolle. Es folgten fünf Fortsetzungen. Der bislang letzte Teil, "Resident Evil: The Final Chapter", kam 2016 in die Kinos. 2021 wurde "Resident Evil" mit "Resident Evil: Welcome to Raccoon City" neu aufgelegt. Darin spielten Avan Jogia als Leon S. Kennedy und Kaya Scodelario als Claire Redfield mit.

Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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