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To My Sisters (2026)

Frauen als Werkzeug in der Hand des MannesKritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse ??? / 5

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Eine junge Kurdin steht an der Spitze einer Fraueneinheit in Syrien, die gegen den sogenannten Islamischen Staat kämpft. Ihre Erlebnisse werden durch die Berichte einer jesidischen Überlebenden ergänzt, welche als Kind versklavt wurde und später fliehen konnte. Gleichzeitig verfolgt der Film die Geschichte einer Deutschen, die sich freiwillig der Terrororganisation anschloss und nun mit den Folgen ihrer Entscheidung konfrontiert wird. Die drei Frauen repräsentieren unterschiedliche Sichtweisen auf eine komplexe Realität, die bis heute in die europäische Gesellschaft hineinwirkt und die Frage nach der Beständigkeit von Freiheit und Selbstbestimmung aufwirft.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse4 / 5

Als 2014 die islamische Terrororganisation "Islamischer Staat“ (IS) die nordirakische Region Sindschar überfiel, wurden unzählige Mitglieder der kurdischen Bevölkerung getötet und junge Frauen verschleppt. Etwa zur gleichen Zeit gelangte Regisseur Faek Falak aus Syrien nach Deutschland. Ansonsten im fiktionalen Bereich tätig, möchte der kurdisch-deutsche Regisseur diesen Frauen eine Stimme geben. Dafür konnte er sowohl die Jesidin Sepan Ajo gewinnen, die nach siebenjährigem Leidensweg in der Gewalt der IS durch einen glücklichen Umstand verletzt fliehen konnte, als auch die 18-jährige Kurdin Haval Berxwedan.

Die junge Frau schloss sich der weiblichen Widerstandsgruppe YPJ (Yekîneyên Parastina Jin) an, die für die Freiheit ihres Volkes kämpft. In einer der ersten Einstellungen wird Sepan bei ihren Eltern mit Turnschuhen, Handy und bereitgestellter Waffe als Teile ihres Alltags gezeigt. Von Havals dreißigköpfiger Soldatinnengruppe kehrte bei einem Einsatz nur rund die Hälfte zurück. Per Handkamera fängt der Prolog einen dramatischen Schusswechsel ein. Viele Aufnahmen der Frauen, die ihm zur Verfügung gestellt wurden, seien für die filmische Auswertung zu brutal gewesen, sagte Falak bei seiner Kinotour zum deutschen Start.

Ihm war es wichtig, über den anhaltenden Kampf der Soldatinnen zu berichten. Beim Termin in Frankfurt legte er die Schwierigkeiten von Produktion und Dreh offen. Kein Sender wollte aufgrund der problematischen Bedingungen vor Ort das Projekt mitfinanzieren. Ihm war allerdings klar, dass nur ein kleines Zeitfenster blieb, bevor der IS in Rojava wieder die Oberhand gewann. Davon künden die Texttafeln gegen Ende. In den letzten Tagen der Dreharbeiten wurde prompt die Kaserne der porträtierten YPJ-Gruppe erobert.

Anfangs kommentieren die Protagonistinnen das Geschehen noch aus dem Off, während man nur Landschaftaufnahmen und Schattenumrisse sieht. Später wechseln sich die Bilder vom Training der YPJ-Einheit und Sepans Erzählungen vor einer kargen Wand über ihr Martyrium ab. Frauen seien nur die Fernbedienung in der Hand des Mannes, beschreibt sie ihre degradierte Rolle. Neben der sexualisierten Gewalt ginge es zudem darum, ihre Identität durch Verschleierung verschwinden zu lassen.

Die dritte Protagonistin Zakia tritt nur in zwei Szenen auf. In einem syrischen Lager muss die gefangen genommene deutsche Frau eines IS-Kämpfern mit ihren Kindern ausharren. Im Gespräch gibt sie an, von ihrem Mann ins Ausland gelockt worden zu sein. Da Faek Falak auf einen Off-Kommentar verzichtet, stehen Zakias Aussagen unwidersprochen im Raum. Im Gespräch äußerte der Filmemacher Zweifel an ihrer Empathie erzeugenden Einstufung als Opfer. Angesichts der gefährlichen Drehbedingungen in dem Lager stellt es dennoch ein Gewinn dar, sie überhaupt bei einem Gespräch filmen zu können.

Faek Falak möchte die anhaltende Verfolgung der Kurden seit 2011 und besonders das Schicksal der jesidischen Frauen verdeutlichen. Dabei wirkt die musikalische Akzentuierung durch traditionelle Klänge und klagenden Frauengesang streckenweise zu stark hervorgehoben. Die nachwirkenden Schilderungen besonders der ehemaligen IS-Slavin sprechen eigentlich für sich.

Fazit: Eindringlich verknüpft "To My Sisters“ drei Schicksale von Frauen, deren Leben durch die Ausbreitung des IS-Terrorismus in Syrien beeinträchtigt wurde. Dabei warnt der facettenreiche Dokumentarfilm vor der zunehmenden Bedrohung Europas durch islamisch geprägte Anschläge.




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Besetzung & Crew von "To My Sisters"

Land: Deutschland
Jahr: 2026
Genre: Dokumentation
Länge: 95 Minuten
Kinostart: 23.07.2026
Regie: Faek Falak
Darsteller: Sepan Ayo, Haval Berxwedan
Verleih: Cine Global Filmverleih

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