
© Capelight Pictures
The Furious (2025)
Huo zhe yan
Action-Kracher aus Asien: Ein Journalist und ein verzweifelter Handwerker machen sich auf die Suche nach ihrer vermissten Partnerin und Tochter.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 4 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Südostasien: Das Leben des Handwerkers Wang Wei (Miao Xie) gerät aus den Fugen, als seine Tochter Rainy am helllichten Tag von einem skrupellosen Menschenhändlerring entführt wird. Da die örtliche Polizei korrupt ist und untätig bleibt, nimmt Wang Wei die Sache selbst in die Hand. Auf seiner blutigen Jagd nach den Verbrechern lernt er den Journalisten Navin (Joe Taslim) kennen, dessen Frau, ebenfalls eine bekannte Enthüllungsjournalistin, von derselben Organisation verschleppt wurde. Trotz anfänglicher Skepsis schließen sich Wang Wei und Navin zusammen. Gemeinsam prügeln und kämpfen sie sich durch die kriminelle Unterwelt, um die Entführten zu retten.
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Filmkritik
Hier sind echte Martial-Arts-Meister am Werk
Der ganz auf die athletischen Kampfkünstler und Schauspieler zugeschnittene Film setzt auf Nonstop-Fights und atemlose Martial-Arts-Action im Sekundentakt. Dabei waren echte Meister ihres Fachs am Werk, das sieht man den Fights und Stunts jederzeit an. Hinter der Kamera stand mit Kenji Tanigaki ein Regisseur, der seit Jahren zu Japans führenden Actionchoreografen und Stuntmen gehört. Für "The Furious“ versammelte er ein Team aus internationalen Martial-Arts-Profikämpfern und Action-Spezialisten.
Dazu zählen auch die beiden Hauptdarsteller, Miao Xie ("The New Legend of Shaolin“) und Joe Taslim ("The Raid“), die hier ihr das komplette Spektrum ihres Könnens auffahren und ein selten zuvor gesehenes Action-Feuerwerk zünden. "The Furious“ ist rein auf ein Martial-Arts-affines Publikum zugeschnitten, das muss Kinobesuchern von Beginn an klar sein. Wer eine tiefgründige Story oder komplexe Figuren sucht, sitzt im falschen Film. Wem allerdings brutale Actioner wie "The Raid“ und "The Night Comes For Us“ gefallen haben und es noch dazu blutig und deftig mag, der ist hingegen genau richtig.
Ausufernde Gewaltspitzen
Tanigaki weiß, dass er Zuschauern etwas bieten muss, um Aufmerksamkeit für seinen Film zu bekommen und sich von den vielen anderen Actionfilmen im Kino und (vor allem) Streaming abzuheben. Und er fährt volle Geschütze auf: Es wird geschlagen, getreten, gesprungen, geballert, gestochen, geworfen und vor allem geblutet. Im Sekundentakt fliegen die Fäuste und die Kampfstile variieren gefühlt ebenso häufig. Aber: Die Gewalt ist teilweise extrem und nur für Hartgesottene. Etwa in den Szenen, in denen Finger abgebissen werden und ganze Köpfe durch die Gegend fliegen. Oder wenn sich Xie Miao und Joe Taslim Seite an Seite im verdreckten Schlachthof durch Dutzende Syndikats-Schläger prügeln (oder besser: metzeln) – minutenlang und mit wenigen Schnitten.
Ein Höhepunkt unter vielen Action-Höhepunkten ist ganz klar der meisterhaft choreografierte Showdown, in dem die beiden Hauptfiguren auf die Hauptdrahtzieher treffen. Einen der Antagonisten spielt der aus Meisterwerken wie "The Raid“ bestens bekannte indonesische Kampfkünstler Yayan Ruhian, der sich durch seine Schnelligkeit und Präzision auszeichnet. Temporeich und mitreißend gestaltet sich gleichsam jener schweißtreibende, atemlose Fünf-Personen-Endkampf, in dem Tanigaki erneut verschiedene Stile zusammenführt und schlicht die beste Prügelszene des Films liefert.
Fazit: Atemloser, schweißtreibender und virtuos montierter Martial-Arts-Actioner mit ungestümem Drive und einigen der besten Actionszenen des bisherigen Kinojahres. "The Furiuos“ ist allerdings auch ultrabrutal, hemmungslos drüber und in seinen teils ausufernden Gewaltexzessen nur für hartgesottene Kinobesucher geeignet.
Der ganz auf die athletischen Kampfkünstler und Schauspieler zugeschnittene Film setzt auf Nonstop-Fights und atemlose Martial-Arts-Action im Sekundentakt. Dabei waren echte Meister ihres Fachs am Werk, das sieht man den Fights und Stunts jederzeit an. Hinter der Kamera stand mit Kenji Tanigaki ein Regisseur, der seit Jahren zu Japans führenden Actionchoreografen und Stuntmen gehört. Für "The Furious“ versammelte er ein Team aus internationalen Martial-Arts-Profikämpfern und Action-Spezialisten.
Dazu zählen auch die beiden Hauptdarsteller, Miao Xie ("The New Legend of Shaolin“) und Joe Taslim ("The Raid“), die hier ihr das komplette Spektrum ihres Könnens auffahren und ein selten zuvor gesehenes Action-Feuerwerk zünden. "The Furious“ ist rein auf ein Martial-Arts-affines Publikum zugeschnitten, das muss Kinobesuchern von Beginn an klar sein. Wer eine tiefgründige Story oder komplexe Figuren sucht, sitzt im falschen Film. Wem allerdings brutale Actioner wie "The Raid“ und "The Night Comes For Us“ gefallen haben und es noch dazu blutig und deftig mag, der ist hingegen genau richtig.
Ausufernde Gewaltspitzen
Tanigaki weiß, dass er Zuschauern etwas bieten muss, um Aufmerksamkeit für seinen Film zu bekommen und sich von den vielen anderen Actionfilmen im Kino und (vor allem) Streaming abzuheben. Und er fährt volle Geschütze auf: Es wird geschlagen, getreten, gesprungen, geballert, gestochen, geworfen und vor allem geblutet. Im Sekundentakt fliegen die Fäuste und die Kampfstile variieren gefühlt ebenso häufig. Aber: Die Gewalt ist teilweise extrem und nur für Hartgesottene. Etwa in den Szenen, in denen Finger abgebissen werden und ganze Köpfe durch die Gegend fliegen. Oder wenn sich Xie Miao und Joe Taslim Seite an Seite im verdreckten Schlachthof durch Dutzende Syndikats-Schläger prügeln (oder besser: metzeln) – minutenlang und mit wenigen Schnitten.
Ein Höhepunkt unter vielen Action-Höhepunkten ist ganz klar der meisterhaft choreografierte Showdown, in dem die beiden Hauptfiguren auf die Hauptdrahtzieher treffen. Einen der Antagonisten spielt der aus Meisterwerken wie "The Raid“ bestens bekannte indonesische Kampfkünstler Yayan Ruhian, der sich durch seine Schnelligkeit und Präzision auszeichnet. Temporeich und mitreißend gestaltet sich gleichsam jener schweißtreibende, atemlose Fünf-Personen-Endkampf, in dem Tanigaki erneut verschiedene Stile zusammenführt und schlicht die beste Prügelszene des Films liefert.
Fazit: Atemloser, schweißtreibender und virtuos montierter Martial-Arts-Actioner mit ungestümem Drive und einigen der besten Actionszenen des bisherigen Kinojahres. "The Furiuos“ ist allerdings auch ultrabrutal, hemmungslos drüber und in seinen teils ausufernden Gewaltexzessen nur für hartgesottene Kinobesucher geeignet.
Björn Schneider
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Besetzung & Crew von "The Furious"
Land: HongKong, ChinaJahr: 2025
Genre: Action, Thriller
Originaltitel: Huo zhe yan
Länge: 113 Minuten
FSK: 18
Kinostart: 18.06.2026
Darsteller: Miu Tse, Joe Taslim, Enyou Yang, Brian Le, Yayan Ruhian
Verleih: Capelight Pictures
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