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Bitteres Fest (2026)

Bitter Christmas

Drama: Ein Filmemacher steckt in der kreativen Krise – und muss sich mit seiner künstlerischen Arbeitsweise auseinandersetzen.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 3.7 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 3 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Der Regisseur Raúl (Leonardo Sbaraglia) arbeitet an einem Drehbuch. In der Geschichte geht es um die Filmemacherin Elsa (Bárbara Lennie), deren Werke von einst inzwischen als Kult gelten. Was Raúl und seine Figur verbindet: Sie schöpfen die Inspiration für ihre Kunst aus Erlebnissen in ihrem sozialen Umfeld. In beiden Fällen führt dies zu Konflikten.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse4 / 5

"Bitteres Fest": Die Kunst des Melodrams

Der 1949 geborene Spanier Pedro Almodóvar gehört durch Filme wie "Das Gesetz der Begierde" (1987), "La mala educación" (2004) und "Volver" (2006) seit mehreren Dekaden zu den ganz großen Meistern der melodramatischen Erzählung. Zu seinen speziellen Stärken zählt unter anderem die Meta-Reflexivität: In vielen seiner Arbeiten gibt es (mindestens) einen doppelten Boden, zahlreiche (Selbst-)Zitate und Verweise – besonders ausgeprägt etwa in "Zerrissene Umarmungen" (2009) und in "Leid und Herrlichkeit" (2019). Auch sein aktuelles Werk "Bitteres Fest" ist eine cineastische Feier in bester Almodóvar-Manier.

Tiefgründige Gedanken ...

Wie so oft vereint der Autorenfilmer heftige Gefühle und ein intensives Nachdenken auf virtuose Weise miteinander. Es geht um Kreativität, um Inspiration und um Ausbeutung der Inspirationsquellen, um die Macht der Fiktion und um Grenzen, deren Überschreitung Leid verursachen kann. Auch die Angst, als kunstschaffende Persönlichkeit keine Ideen mehr zu haben, flammt in "Bitteres Fest" auf. Mit Leonardo Sbaraglia ("Wild Tales – Jeder dreht mal durch!"), Bárbara Lennie ("Offenes Geheimnis") und Aitana Sánchez-Gijón ("Der Maschinist") sind hier überzeugende Schauspieler:innen versammelt, um die Themen zu transportieren.

... und (wie üblich) eine tolle Ausstattung

Mit seinem Kameramann Pau Esteve Birba erzeugt Almodóvar einen betont künstlichen Look, der dennoch nie abstrakt-distanziert, sondern einladend anmutet. Somit bleibt der Regisseur seiner künstlerischen Handschrift treu, ohne dabei festgefahren zu wirken. Das Spiel mit kräftigen Farben, mit eindrücklichen Outfits und mit Close-ups von expressiven Gesichtern ist selbstverständlich vertraut – und doch frisch, von Neugier und Energie durchdrungen.

Fazit: Eine weitere Kino-Perle des spanischen Autorenfilmers – mit kluger Meta-Ebene und in erlesenen Bildern erfasst.




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Zum Video: Bitteres Fest

Besetzung & Crew von "Bitteres Fest"

Land: USA
Jahr: 2026
Genre: Drama, Komödie
Originaltitel: Bitter Christmas
Länge: 111 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 30.07.2026
Darsteller: Bárbara Lennie, Leonardo Sbaraglia, Aitana Sanchez-Gijon, Victoria Luengo, Patrick Criado
Verleih: Studiocanal

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