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Marsupilami (2026)

Französisch-belgische Familienkomödie, die auf den gleichnamigen Comics rund um das schwarze-gelbe Phantasiewesen mit dem riesigen Schwanz basiert.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 2.5 / 5

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Für den glücklosen Zooangestellten David (Philippe Lacheau) lief es schon mal besser. Zum Dauerstreit mit seiner Ex-Frau Tess (Élodie Fontan), bei dem es meist um den gemeinsamen Sohn geht, kommen ständige berufliche Sorgen. Um seinen Job zu retten, lässt er sich auf einen riskanten Auftrag ein: David soll ein mysteriöses Paket aus Südamerika abholen und nach Frankreich schmuggeln. Gemeinsam mit Tesss, Sohn Léo (Corentin Guillot) und seinem Kollegen Stéphane (Julien Arruti) tritt er die Heimreise auf einem Kreuzfahrtschiff an. Als sich herausstellt, was tatsächlich in dem Paket war, ist es bereits zu spät. Darin befand sich nämlich ein gelb-schwarz-gepunktetes, ebenso putziges wie seltenes Wesen mit riesigen Augen und ebenso großem Schwanz: ein Marsupilami-Junges. Doch nun ist es entwischt und verwandelt den Urlaub für alle Beteiligten in ein irrwitziges Abenteuer.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse4 / 5

Das niedlichste animierte Tierbaby seit langem

"Marsupilami“ ist nicht die erste Realverfilmung mit dem gleichnamigen, knuffigen Phantasiewesen aus Palumbien, einem fiktiven Staat in Lateinamerika. Bereits 2012 entstand "Auf den Spuren des Marsupilami“, der hierzulande direkt auf DVD und Blu-Ray veröffentlicht wurde und nicht ins Kino kam. Die von André Franquin erfundene Fabelgestalt zählt seit 1952 zu den beliebtesten Comicfiguren Belgiens. In Deutschland erschienen in den 1960er-Jahren erste Comics mit Marsupilami-Geschichten.

Philippe Lacheau, der auch als Hauptdarsteller auftritt und das Drehbuch schrieb, erweckt eines der niedlichsten, verrücktesten Tierbabys zum Leben, das der Autor dieser Zeilen jemals in einem Animations- oder Familienfilm gesehen hat. Das siebte Werk des Franzosen als Regisseur lebt vom Charme und Witz dieses flauschigen Jungtiers, dem man einfach nicht böse sein kann – egal, was es anstellt. Das Baby-Marsupilami ist frech, verspielt und ebenso schlau. Außerdem dient der schon im Babyalter lange Schwanz, der beim erwachsenen Marsupilami zehn Meter lang werden kann, als Mix aus nützlichem Greifwerkzeug und Waffe zur Verteidigung.

Sympathieträger und gepunkteter Wirbelwind

Das hypernervöse, wuselige Marsupilami ist gelungen animiert. Visuell fügt sich der gepunktete Wirbelwind mit den Kulleraugen zudem glaubhaft ins Realfilm-Setting und die echten Kulissen ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen, in denen Schauspieler auf CGI-Kreaturen treffen, wirkt das Marsupilami hier nicht wie ein Fremdkörper im eigenen Film. Und vor allem die jüngsten Zuschauer werden ihre Freude bei diesem Film haben. Eignet sich das aufgeweckte, tollkühne Tier mit seinen "typischen“ Kinderinteressen (Spiel, Spaß und Süßes) doch als ideale Identifikationsfigur für Zuschauer unter zwölf Jahren.

Lacheau vertraut ganz auf ein hohes Erzähltempo, schrägen Unsinn, bewusst überzeichneten Klamauk sowie herrliche Slapstick-Momente, bei denen kein Auge trocken bleibt. In einer der besten Szenen spielt eine Fahrradstange (ohne Sattel) eine zentrale Rolle – mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Solche sympathischen Absurditäten und chaotischen Momente finden sich in "Marsupilami“, der über einen spielfreudigen Cast verfügt, zuhauf. Dazu zählt eine aus dem Ruder laufende, wilde Wasserschlacht im Badezimmer der Kajüte und eine turbulente Fluchtszene auf dem Schiff, bei der das Deck zum wahnwitzigen, gefährlichen Hindernisparcours auf hoher See verkommt.

Fazit: Schräger, chaotischer Abenteuer-Action-Spaß für die ganze Familie mit einer unverschämt süßen, reizenden Hauptfigur und herrlich überdrehtem Humor. Für Fans von klassischem, cartoonhaftem Slapstick, wie man ihn aus "Sonic the Hedgehog“ und "Paddington“ kennt.




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Besetzung & Crew von "Marsupilami"

Land: Frankreich, Belgien
Jahr: 2026
Genre: Komödie, Abenteuer
Länge: 99 Minuten
Kinostart: 20.08.2026
Darsteller: Philippe Lachaux, Jamel Debbouze, Tarek Boudali, Elodie Fontan, Julien Arruti
Verleih: Splendid Film

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