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Zombies im Zoo - Verrückt nach Mitternacht (2026)
Night of the Zoopocalypse
Kunterbunter MonstermixKritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Ein Meteor trifft nachts den Zoo von Colepepper und entfesselt ein Virus, das die Tiere zu Monstern macht. Die Wölfin Gracie und der Löwe Dan schließen sich mit Tieren wie Xavier, Frida, Ash und Felix zusammen, um das Virus zu stoppen. Ihr Ziel ist es, den Zoo zu retten und Bunny Zero daran zu hindern, die Infektion weiter zu verbreiten.
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Filmkritik
In den Siebzigern gehörten Zombie-Streifen (neben der Kannibalen-Plage) mit zum Härtesten, was das Horrorkino zu bieten hatte. Heute weiß jedes Kleinkind, was ein lebender Toter als Teil der Popkultur alles anrichten kann. Dennoch sind Zombies als Familienunterhaltung nicht gerade übliche Kost. Eigentlich handelt es bei den infizierten Zootieren, die von einem verstrahlten Häschen als Inbegriff der Niedlichkeit angefallen werden, aber um keine Zombies, sondern um eine Alienbrut. Es überrascht nicht, dass der kanadische CGI-Trickfilm, im Original trefflicher "Night of the Zoocalypse“ betitelt, auf eine Idee des Schriftstellers Clive Barker zurückgeht. Der Meister des Body Horror lässt hier erneut die Körperteile durcheinander purzeln und sich zu neuen, schaurigen Creatures formieren.
Rodrigo Perez-Castro und Ricardo Curtis legen mit dem wilden Gruseltrip ihr Langfilmdebüt vor. In unterschiedlichen Positionen arbeiteten sie im Laufe der Jahrzehnte für Trickstudios wie Disney, Blue Sky, Warner Bros. Animation oder Dreamworks. Besonders fällt ihre Mitwirkung an den "Ice Age“-Filmen am Design der Charaktere auf. So erinnert der französisch parlierende Rote Vari mit perfektem Kinowissen an den tollpatschig-unglückseligen Scrat aus der Fox-Erfolgsserie.
Bei den tierischen Gesellen in Not offenbaren sich bald menschliche Eigenschaften wie Freundschaft, Mut, Egoismus, Feigheit und Naivität. Während sich Wölfin Gracie und der missmutige Berglöwe Dan langsam zusammenraufen müssen, um zu überleben, denken andere Tiere nur an sich selbst. Das unbedarfte Nilpferdkind Poot muss dagegen ständig gerettet werden, was für manche Pointe sorgt.
Curtis und Perez-Castro sowie ihre Autoren spielen mit den Erwartungen, als sich der gruselige Beginn als harmloses Tollen unter Wölfen entpuppt. Natürlich wird auf Kultfilme wie "Invasion der Körperfresser“ verwiesen – dafür zeigt sich der unablässig plappernde Cineasten-Vari zuständig. Der aber müsste wissen, dass ein gelungener Horrorfilm auch einmal Ruhepausen aufweisen sollte. Dagegen setzten besonders in der ersten Stunde die Macher auf pausenlose Action. Streckenweise fiel ihr Tierhorror-Ausflug mit geschickten Lichteffekten durchaus witzig aus. Doch insgesamt setzt er sich zwischen alle Stühle: Für Kinder wirkt er zu gruselig, für die Älteren oft zu albern.
Fazit: Ein Meteoriteneinschlag lässt in einem temporeichen Animationsfilm eine Reihe Zootiere zu Monstern mutieren. Nonstop-Action mit teils witzigen Einfällen, Filmzitaten und vielen Albträumen für die jüngsten Zuschauer.
Rodrigo Perez-Castro und Ricardo Curtis legen mit dem wilden Gruseltrip ihr Langfilmdebüt vor. In unterschiedlichen Positionen arbeiteten sie im Laufe der Jahrzehnte für Trickstudios wie Disney, Blue Sky, Warner Bros. Animation oder Dreamworks. Besonders fällt ihre Mitwirkung an den "Ice Age“-Filmen am Design der Charaktere auf. So erinnert der französisch parlierende Rote Vari mit perfektem Kinowissen an den tollpatschig-unglückseligen Scrat aus der Fox-Erfolgsserie.
Bei den tierischen Gesellen in Not offenbaren sich bald menschliche Eigenschaften wie Freundschaft, Mut, Egoismus, Feigheit und Naivität. Während sich Wölfin Gracie und der missmutige Berglöwe Dan langsam zusammenraufen müssen, um zu überleben, denken andere Tiere nur an sich selbst. Das unbedarfte Nilpferdkind Poot muss dagegen ständig gerettet werden, was für manche Pointe sorgt.
Curtis und Perez-Castro sowie ihre Autoren spielen mit den Erwartungen, als sich der gruselige Beginn als harmloses Tollen unter Wölfen entpuppt. Natürlich wird auf Kultfilme wie "Invasion der Körperfresser“ verwiesen – dafür zeigt sich der unablässig plappernde Cineasten-Vari zuständig. Der aber müsste wissen, dass ein gelungener Horrorfilm auch einmal Ruhepausen aufweisen sollte. Dagegen setzten besonders in der ersten Stunde die Macher auf pausenlose Action. Streckenweise fiel ihr Tierhorror-Ausflug mit geschickten Lichteffekten durchaus witzig aus. Doch insgesamt setzt er sich zwischen alle Stühle: Für Kinder wirkt er zu gruselig, für die Älteren oft zu albern.
Fazit: Ein Meteoriteneinschlag lässt in einem temporeichen Animationsfilm eine Reihe Zootiere zu Monstern mutieren. Nonstop-Action mit teils witzigen Einfällen, Filmzitaten und vielen Albträumen für die jüngsten Zuschauer.
Gregor Ries
TrailerAlle "Zombies im Zoo - Verrückt nach Mitternacht"-Trailer anzeigen

Besetzung & Crew von "Zombies im Zoo - Verrückt nach Mitternacht"
Land: Kanada, Belgien, FrankreichJahr: 2026
Genre: Komödie, Abenteuer, Animation
Originaltitel: Night of the Zoopocalypse
Länge: 91 Minuten
Kinostart: 11.06.2026
Darsteller: David Harbour, Pierre Simpson, Paul Sun-Hyung Lee, Scott Thompson, Bryn McAuley
Verleih: Leonine Distribution






