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Becoming Kim (2026)
Dokumentarfilm: Eine Regisseurin setzt sich mit den Schwierigkeiten in ihrer Ehe auseinander.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Susanne Kim ist Filmemacherin und lebt in Leipzig. Sie ist verheiratet mit dem aus Südkorea stammenden Jeong Rae. Gemeinsam haben die beiden eine Tochter, Hannah, die inzwischen im jugendlichen Alter ist. Während der Corona-Pandemie ist Jeong Rae in seine Heimat zurückgekehrt. Als Susanne erfährt, dass er dort mit seiner Mutter einen Hähnchengrill eröffnet, stellt sie ihre Ehe infrage.
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Filmkritik
"Becoming Kim": A Love Story?
Dokumentarfilme können einen Sachverhalt oder einen porträtierten Menschen ganz nüchtern betrachten und ihre Stärke aus der reinen Beobachtung von außen gewinnen. Ebenso reizvoll ist es jedoch, wenn ein dokumentarisches Werk eine betont persönliche Perspektive wählt – und dadurch eine besondere Nähe und Dringlichkeit erzeugt. Für diesen Weg hat sich die deutsche Regisseurin Susanne Kim ("Meine Wunderkammern") entschieden, indem sie in ihrer aktuellen Arbeit "Becoming Kim" den Zustand ihrer eigenen Ehe thematisiert.
Eine erstaunliche Portion Humor
Die in Leipzig lebende Filmemacherin ist mit Jeong Rae, einem aus Südkorea stammenden Mann, verheiratet und hat gemeinsam mit diesem eine adoleszente Tochter. Als Jeong Rae in seine Heimat zurückkehrt und dort zusammen mit seiner Mutter ein Geschäft gründet, ist dies der Anlass, die komplizierte (Liebes-)Geschichte künstlerisch zu verarbeiten. Es gelingt Susanne Kim, diese privaten Einblicke nie voyeuristisch (und auch nicht einseitig) anmuten zu lassen. Vielmehr ist "Becoming Kim" eine differenzierte Reflexion über Liebe, Ehe und Familie im Allgemeinen – sowie über eine interkulturelle Beziehung im Speziellen. Der Film hat überraschend witzige, spielerische Momente, in denen die Absurdität von Gefühlen oder Träumen hervorgehoben wird. Die Ernsthaftigkeit des Sujets geht dabei allerdings nicht verloren.
Die Balance ist stimmig
Die Mischung aus Interviews, in denen die zwischenmenschlichen und kommunikativen Probleme ergründet werden, und sehr amüsanten Performance-Passagen machen "Becoming Kim" zu einem äußerst kreativen Film, der Wahrheiten auf die Spur kommt, ohne diese reißerisch auszustellen. Es fühlt sich für uns als Zuschauer:innen tatsächlich so an, diese Familie und deren Konflikte richtig kennenzulernen.
Fazit: Ein einfallsreich umgesetzter Dokumentarfilm, der sich mit bewusst persönlicher Note einer interkulturellen Ehe widmet.
Dokumentarfilme können einen Sachverhalt oder einen porträtierten Menschen ganz nüchtern betrachten und ihre Stärke aus der reinen Beobachtung von außen gewinnen. Ebenso reizvoll ist es jedoch, wenn ein dokumentarisches Werk eine betont persönliche Perspektive wählt – und dadurch eine besondere Nähe und Dringlichkeit erzeugt. Für diesen Weg hat sich die deutsche Regisseurin Susanne Kim ("Meine Wunderkammern") entschieden, indem sie in ihrer aktuellen Arbeit "Becoming Kim" den Zustand ihrer eigenen Ehe thematisiert.
Eine erstaunliche Portion Humor
Die in Leipzig lebende Filmemacherin ist mit Jeong Rae, einem aus Südkorea stammenden Mann, verheiratet und hat gemeinsam mit diesem eine adoleszente Tochter. Als Jeong Rae in seine Heimat zurückkehrt und dort zusammen mit seiner Mutter ein Geschäft gründet, ist dies der Anlass, die komplizierte (Liebes-)Geschichte künstlerisch zu verarbeiten. Es gelingt Susanne Kim, diese privaten Einblicke nie voyeuristisch (und auch nicht einseitig) anmuten zu lassen. Vielmehr ist "Becoming Kim" eine differenzierte Reflexion über Liebe, Ehe und Familie im Allgemeinen – sowie über eine interkulturelle Beziehung im Speziellen. Der Film hat überraschend witzige, spielerische Momente, in denen die Absurdität von Gefühlen oder Träumen hervorgehoben wird. Die Ernsthaftigkeit des Sujets geht dabei allerdings nicht verloren.
Die Balance ist stimmig
Die Mischung aus Interviews, in denen die zwischenmenschlichen und kommunikativen Probleme ergründet werden, und sehr amüsanten Performance-Passagen machen "Becoming Kim" zu einem äußerst kreativen Film, der Wahrheiten auf die Spur kommt, ohne diese reißerisch auszustellen. Es fühlt sich für uns als Zuschauer:innen tatsächlich so an, diese Familie und deren Konflikte richtig kennenzulernen.
Fazit: Ein einfallsreich umgesetzter Dokumentarfilm, der sich mit bewusst persönlicher Note einer interkulturellen Ehe widmet.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "Becoming Kim"
Land: Südkorea, DeutschlandJahr: 2026
Genre: Dokumentation
Länge: 90 Minuten
Kinostart: 27.08.2026
Regie: Susanne Kim
Verleih: eksystent distribution filmverleih
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