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You, Me & Italy (2026)
Arielle im Land der WeinbergeKritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben bislang 0 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Anna (Halle Bailey) träumt vergeblich davon, Chefköchin zu werden. Ziellos in ihren Zwanzigern, trifft sie eine schlechte Entscheidung nach der anderen und verliert ihren Job als Haus-Sitterin, was auch den Verlust ihrer Unterkunft bedeutet. Als sie zufällig auf den Italiener Matteo (Lorenzo de Moor) trifft, der eine leerstehende Villa in der Toskana besitzt, fliegt sie gegen den Rat ihrer Freundin Claire (Aziza Scott) nach Italien. Ohne Unterkunft beschließt Anna, in der Villa ihrer Zufallsbekanntschaft zu übernachten. Doch als plötzlich dessen Mutter (Isabella Ferrari) vor der Tür steht, gibt sie vor, seine Verlobte zu sein. Diese Lüge führt zu Komplikationen - besonders als Matteos attraktiver Cousin Michael (René-Jean Page) auftaucht.
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Filmkritik
Der Beginn wirkt noch einigermaßen vielversprechend: Zunächst hat es den Anschein, als führe Anna ein behütetes Luxusleben in New York, wo sie in Designerklamotten morgens vergnügt ihren Hund ausführt. Doch die Seifenblase platzt schnell, denn Anna schmückt sich mit fremden Federn. Als ihre Chefin hinter die Eskapaden des Hausmädchens kommt, setzt sie sie hochkant vor die Tür. Allerdings befinden wir uns in einem Liebesmärchen, so dass der vermeintliche Traumprinz schon einsam in der nächsten Bar auf eine verlassene Bekanntschaft wartet. Aus der Liebesnacht wird zwar nichts, da der Jetlag den Besucher aus der Toskana in seinem Hotelzimmer erledigt. Doch die mittellose schwarze Köchin in spe verliebt sich augenblicklich in die Heimat des Italieners Matteo.
Die Toskana bietet natürlich Vorlage für zahlreiche malerische Postkartenimpressionen. Auf Dauer können die lichtdurchfluteten Bilder aus symmetrisch angelegten Weinbergen und pittoresken Straßen aber kaum die vorhersehbare Handlung verdecken. Durch eine Verwechslung wird die sich kurzerhand in Matteos Anwesen eingenistete Anna für dessen Verlobte gehalten. Als Ehefrau in spe steht die US-Touristin zwischen zwei Männern, denn Matteos englischer Stiefbruder lässt seine anfangs raue Schale bald hinter sich. Da sich der Hausherr als rechter Windhund erweist, steht ihr wahrer Traummann schnell fest.
Auf dem Weg zum Traualtar in den Weinbergen wird vom Arien singenden Gärtner über den schräg-liebenswerten Taxifahrer zur misstrauischen, Pasta kochenden Großmutter kein Italienklischee ausgelassen. Ebenso fehlt nicht die besorgte US-Freundin mit dem losen Mundwerk. Wenn man Stereotypen flott aufbereitet, kann es zumindest Spaß machen. Doch als Regisseurin Kat Coiro ("Marry Me“) den aus "Bridgerton“ bekannten René-Jean Page mit freiem Oberkörper unter Wasserstrahl in Zeitlupe inszeniert, fühlt man sich in einen Deo-Werbespot versetzt.
Einst als schwarze "Arielle die Meerjungfrau“ für Diskussionen sorgend, darf Halle Bailey erneut ihr Gesangstalent unter Beweis stellen. An ihr als naive Touristin in Liebesdingen liegt es nicht, dass der dünne Plot sich zunehmend auf der Stelle bewegt. Wenn in Dialogen zudem auf (teils minimal) bessere Werke wie Alexandre Paynes "Sideways“ oder "Unter der Sonne der Toskana“ mit Diane Lane verwiesen wird, weiß man, womit man die Zeit eher verbracht hätte. Dass "You, Me & Tuscany“, so der Originaltitel, an der US-Kasse nicht punkten konnte, liegt daran, dass die Streamingdienste ähnliche, teils gelungenere RomComs en gros bereithalten.
Fazit: Vorhersehbare, schwunglose Culture-Clash-Liebeskomödie mit attraktiven Akteuren, aber einer Ansammlung an Italienklischees.
Die Toskana bietet natürlich Vorlage für zahlreiche malerische Postkartenimpressionen. Auf Dauer können die lichtdurchfluteten Bilder aus symmetrisch angelegten Weinbergen und pittoresken Straßen aber kaum die vorhersehbare Handlung verdecken. Durch eine Verwechslung wird die sich kurzerhand in Matteos Anwesen eingenistete Anna für dessen Verlobte gehalten. Als Ehefrau in spe steht die US-Touristin zwischen zwei Männern, denn Matteos englischer Stiefbruder lässt seine anfangs raue Schale bald hinter sich. Da sich der Hausherr als rechter Windhund erweist, steht ihr wahrer Traummann schnell fest.
Auf dem Weg zum Traualtar in den Weinbergen wird vom Arien singenden Gärtner über den schräg-liebenswerten Taxifahrer zur misstrauischen, Pasta kochenden Großmutter kein Italienklischee ausgelassen. Ebenso fehlt nicht die besorgte US-Freundin mit dem losen Mundwerk. Wenn man Stereotypen flott aufbereitet, kann es zumindest Spaß machen. Doch als Regisseurin Kat Coiro ("Marry Me“) den aus "Bridgerton“ bekannten René-Jean Page mit freiem Oberkörper unter Wasserstrahl in Zeitlupe inszeniert, fühlt man sich in einen Deo-Werbespot versetzt.
Einst als schwarze "Arielle die Meerjungfrau“ für Diskussionen sorgend, darf Halle Bailey erneut ihr Gesangstalent unter Beweis stellen. An ihr als naive Touristin in Liebesdingen liegt es nicht, dass der dünne Plot sich zunehmend auf der Stelle bewegt. Wenn in Dialogen zudem auf (teils minimal) bessere Werke wie Alexandre Paynes "Sideways“ oder "Unter der Sonne der Toskana“ mit Diane Lane verwiesen wird, weiß man, womit man die Zeit eher verbracht hätte. Dass "You, Me & Tuscany“, so der Originaltitel, an der US-Kasse nicht punkten konnte, liegt daran, dass die Streamingdienste ähnliche, teils gelungenere RomComs en gros bereithalten.
Fazit: Vorhersehbare, schwunglose Culture-Clash-Liebeskomödie mit attraktiven Akteuren, aber einer Ansammlung an Italienklischees.
Gregor Ries
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Besetzung & Crew von "You, Me & Italy"
Land: USAWeitere Titel: You, Me & Tuscany
Jahr: 2026
Genre: Komödie, Romantik
Länge: 105 Minuten
Kinostart: 06.08.2026
Regie: Kat Coiro
Darsteller: Halle Bailey als Anna, Rege-Jean Page, Lorenzo de Moor, Marco Calvani, Isabella Ferrari
Verleih: Universal Pictures International
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