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Ice Cream Man (2026)
Im neuen Film des "Hostel“-Machers Eli Roth verwandeln sich Kinder durch mysteriöse Eiscreme (!) in Zombie-artige Monster.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.
Die Sommerhitze hat die idyllische Kleinstadt Bayleen Bay fest im Griff. Die Menschen sind gut gelaunt und erfreuen sich des Wetters. Doch die Stimmung wandelt sich, als ein geheimnisvoller Eisverkäufer (Ari Millen) aufkreuzt. Seine scheinbar harmlosen, süßen Versuchungen haben nämlich verheerende Konsequenzen: Jedes Kind, dass das Eis kostet, verwandelt sich eine blutrünstige Bestie. Binnen kürzester Zeit versinkt Bayleen Bay in einem chaotischen Albtraum aus Gewalt, Verderben und Terror. Lediglich der laktoseintolerante Jared (Charlie Zeltzer) und eine Handvoll weiterer Kinder bleiben von den Auswirkungen verschont. Die Gruppe muss zusammenhalten, um dem mörderischen Treiben zu entkommen das Geheimnis rund um den diabolischen Eisverkäufer zu lüften.
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Filmkritik
Nur für Gore- und Splatter-Fans
Der 54-jährige US-Amerikaner Eli Roth ist in seiner Karriere nicht gerade durch anspruchsvolle Filmkunst und tiefgründige Arbeiten aufgefallen. Stattdessen hat sich der Quentin-Tarantino-Intimus vor allem einen Namen als Experte für deftigen Torture-Porn ("Hostel“) und gnadenlos nerdigen Low-Budget-Horror ("Cabin Fever“) gemacht. Nachdem er sich in seinem letzten Film "Borderlands“ einem gänzlich anderen Genre (dem Abenteuerfilm) zuwandte, besinnt er sich in "Ice Cream Man“ seiner Wurzeln als Splatter-Maestro. "Ice Cream Man“ versucht gar nicht erst, das Rad neu zu erfinden.
Roths zwölfter abendfüllender Film zeigt genau das, worauf bereits der Trailer einstimmte: ein wahnwitziges, abgedrehtes B-Movie-Spektakel mit viel schwarzem Humor und noch mehr Blut. Roth lässt es in Strömen fließen und die besessenen Kinder, die es vor allem auf Erwachsene abgesehen haben, aber mal so richtig Amok laufen. Gore- und Terror-Film-Fans kommen auf ihre Kosten, da die Splatter-Einlagen und Kills höchst kreativ umgesetzt sind – und unerbittlich brutal.
Krawallige, stumpfsinnige Schlachtplatte
Köpfe rollen, Körper werden durchtrennt oder zerstückelt und die mordenden Kinder schlachten die Erwachsenen mit allem ab, was im Weg herumliegt. Zum Einsatz kommen unter anderem Äxte, Sägen, Eisspatel und ein glühend heißes Waffeleisen, das der Eisverkäufer als Mordwaffe zweckentfremdet. Makabres Highlight ist der Einsatz einer Nusschredder-Maschine, die auf eine Art verwendet wird, die man sich denken kann. Bei diesen Szenen haben wohl nur Roth- und Hardcore-Horror-Enthusiasten ihre Freude. Mindestens fragwürdig sind die kannibalistischen Elemente und wenn dann auch noch Tiere zu Eis verarbeitet werden.
Ärgerlich zudem: Roth macht sich gar nicht erst die Mühe, zumindest eine halbwegs schlüssige, abwechslungsreiche Story zu erzählen (im Gegensatz zu "Hostel“ oder "Cabin Fever“). Stattdessen kommt es ihm nur darauf, den Zuschauer zu schocken und mit immer noch bestialischeren Tötungsszenen Ekelgefühle zu evozieren. Immerhin sind die Effekte schön altmodisch sowie praktisch und fast ausnahmslos handgemacht umgesetzt. Damit verneigt sich Roth vor dem Horror-Kino der 80er-Jahre und trashigen Slasher-Klassikern wie "Nightmare City“ und "Die Schreckensinsel der Zombies“.
Fazit: Reißerischer, inhaltlich völlig abstruser und die Grenzen zur Absurdität überschreitender Slasher-Film, dem es nur auf Effekte und erbarmungslose Schockmomente ankommt.
Der 54-jährige US-Amerikaner Eli Roth ist in seiner Karriere nicht gerade durch anspruchsvolle Filmkunst und tiefgründige Arbeiten aufgefallen. Stattdessen hat sich der Quentin-Tarantino-Intimus vor allem einen Namen als Experte für deftigen Torture-Porn ("Hostel“) und gnadenlos nerdigen Low-Budget-Horror ("Cabin Fever“) gemacht. Nachdem er sich in seinem letzten Film "Borderlands“ einem gänzlich anderen Genre (dem Abenteuerfilm) zuwandte, besinnt er sich in "Ice Cream Man“ seiner Wurzeln als Splatter-Maestro. "Ice Cream Man“ versucht gar nicht erst, das Rad neu zu erfinden.
Roths zwölfter abendfüllender Film zeigt genau das, worauf bereits der Trailer einstimmte: ein wahnwitziges, abgedrehtes B-Movie-Spektakel mit viel schwarzem Humor und noch mehr Blut. Roth lässt es in Strömen fließen und die besessenen Kinder, die es vor allem auf Erwachsene abgesehen haben, aber mal so richtig Amok laufen. Gore- und Terror-Film-Fans kommen auf ihre Kosten, da die Splatter-Einlagen und Kills höchst kreativ umgesetzt sind – und unerbittlich brutal.
Krawallige, stumpfsinnige Schlachtplatte
Köpfe rollen, Körper werden durchtrennt oder zerstückelt und die mordenden Kinder schlachten die Erwachsenen mit allem ab, was im Weg herumliegt. Zum Einsatz kommen unter anderem Äxte, Sägen, Eisspatel und ein glühend heißes Waffeleisen, das der Eisverkäufer als Mordwaffe zweckentfremdet. Makabres Highlight ist der Einsatz einer Nusschredder-Maschine, die auf eine Art verwendet wird, die man sich denken kann. Bei diesen Szenen haben wohl nur Roth- und Hardcore-Horror-Enthusiasten ihre Freude. Mindestens fragwürdig sind die kannibalistischen Elemente und wenn dann auch noch Tiere zu Eis verarbeitet werden.
Ärgerlich zudem: Roth macht sich gar nicht erst die Mühe, zumindest eine halbwegs schlüssige, abwechslungsreiche Story zu erzählen (im Gegensatz zu "Hostel“ oder "Cabin Fever“). Stattdessen kommt es ihm nur darauf, den Zuschauer zu schocken und mit immer noch bestialischeren Tötungsszenen Ekelgefühle zu evozieren. Immerhin sind die Effekte schön altmodisch sowie praktisch und fast ausnahmslos handgemacht umgesetzt. Damit verneigt sich Roth vor dem Horror-Kino der 80er-Jahre und trashigen Slasher-Klassikern wie "Nightmare City“ und "Die Schreckensinsel der Zombies“.
Fazit: Reißerischer, inhaltlich völlig abstruser und die Grenzen zur Absurdität überschreitender Slasher-Film, dem es nur auf Effekte und erbarmungslose Schockmomente ankommt.
Björn Schneider
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Besetzung & Crew von "Ice Cream Man"
Land: USAJahr: 2026
Genre: Horror
Länge: 86 Minuten
Kinostart: 06.08.2026
Regie: Eli Roth
Darsteller: Eli Roth, Darrin Baker, Ari Millen, Benjamin Byron Davis, Lochlan Ray Miller
Verleih: Studiocanal
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