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Everytime (2026)

Drama: Eine alleinerziehende zweifache Mutter muss den Tod ihrer älteren Tochter verarbeiten.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4.0 / 5

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Ella (Birgit Minichmayr) lebt mit ihren beiden Töchtern Jessie (Carla Hüttermann) und Melli (Lotte Shirin Keiling) in Berlin. In einer durchfeierten Sommernacht landen Jessie und ihr Freund Lux (Tristán López) auf dem Dach eines Hochhauses. Während Lux dort einschläft, stürzt Jessie in die Tiefe. Ein Jahr später treffen Ella und Melli wieder auf Lux, der eine Zeit lang im Ausland war. Kurzerhand beschließt Ella, zu dritt Urlaub auf Teneriffa zu machen.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse4 / 5

"Everytime": Das, was bleibt

"Everytime" ist das neue Werk der 1983 geborenen österreichischen Drehbuchautorin und Regisseurin Sandra Wollner ("The Trouble with Being Born"). Das Drama, das in der Sektion Un Certain Regard bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet wurde, erzählt vom plötzlichen Verlust eines jungen Familienmitglieds – und vom Versuch, damit umzugehen.

Der Verzicht auf Sentimentalität

Schon etliche Filme haben sich mit der Trauer um einen geliebten Menschen und mit den Wunden der Hinterbliebenen beschäftigt, von "Wenn die Gondeln Trauer tragen" (1973) über "Drei Farben: Blau" (1993) bis zu "Rabbit Hole" (2010) und "Hereditary" (2018). Wollner spart in "Everytime" viele Standardsituationen eines solchen Plots aus, indem sie direkt nach dem Unfalltod der jugendlichen Jessie einen Zeitsprung von circa einem Jahr einbaut. Als wir Jessies Mutter Ella und Jessies jüngerer Schwester Melli wiederbegegnen, hat sich bereits eine gewisse Routine bei den beiden eingestellt. Vom unmittelbaren Schock und Schmerz sehen wir nichts; stattdessen verfolgen wir, wie die Verstorbene im Alltag von Ella und Melli immer noch "anwesend" ist – etwa durch Fotos oder durch eine letzte Sprachnachricht. Zu einer interessanten Figur wird überdies Jessies damaliger Freund Lux, der sich schwere Vorwürfe macht und (zumindest vorübergehend) zu einem Teil der Familie zu werden scheint.

Hervorragend gespielt

Ein spontaner Urlaub sorgt für einen überraschenden Schauplatzwechsel. Auf Teneriffa nimmt "Everytime" dann deutlich rätselhaftere Züge an – wobei sich das Surreale und das Konkrete im Blick auf die Dynamiken zwischen den Figuren stimmig miteinander verbinden. Birgit Minichmayr ("Alle anderen", "Andrea lässt sich scheiden") verkörpert die Rolle der Mutter sehr nuanciert. Und auch Tristán López, Lotte Shirin Keiling und Carla Hüttermann liefern tolle Leistungen.

Fazit: Eine bemerkenswerte Trauerstudie mit mysteriösen Elementen und großartigem Schauspiel.




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Besetzung & Crew von "Everytime"

Land: Deutschland, Österreich
Jahr: 2026
Genre: Drama
Länge: 123 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 06.08.2026
Regie: Sandra Wollner
Darsteller: Birgit Minichmayr, Lotte Shirin Keiling, Tristan López, Carla Hüttermann, Naomi Elia Richard
Verleih: eksystent distribution filmverleih

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