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La Gioia (2026)
Gioia
Drama: Eine Lehrerin und ein Schüler gehen eine Beziehung ein, die für beide ein Ausbruch aus der Abhängigkeit sein könnte.Kritiker-Film-Bewertung:User-Film-Bewertung:
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Gioia (Valeria Golino) ist eine Frau mittleren Alters. Sie unterrichtet Französisch an einem Turiner Gymnasium und lebt immer noch im Haus ihrer Eltern. Ihr Vater (Giorgio De Paoli) ist an Alzheimer erkrankt; ihre Mutter (Betti Pedrazzi) tritt überaus dominant auf. Der Schüler Alessio (Saul Nanni) wiederum wird von Cosimo (Franceso Colella), einem Freund seiner nachlässigen Mutter Carla (Jasmine Trinca), zur Sexarbeit gedrängt. Als Gioia dem jungen Mann Nachhilfe gibt, kommen die beiden einander näher.
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Filmkritik
"La Gioia – Süchtig nach dir": Dreams are my reality
Im Kriminaldrama "La Gioia – Süchtig nach dir" schildern das Drehbuchtrio Benedetta Mori, Giuliano Scarpinato und Chiara Tripaldi sowie der Regisseur Nicolangelo Gelormini ("Fortuna") eine Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Statt aus dem zugrundeliegenden Fall allerdings ein reißerisches True-Crime-Movie zu machen, liefert das kreative Team hier eine differenzierte Charakterstudie, die von Gelormini und seinem Kameramann Gianluca Palma in edle, originell gestaltete Bilder verpackt wird.
Hoffnung auf ein besseres Leben
Im ersten Akt fängt "La Gioia" die erdrückende Lage der zwei Hauptfiguren ein. Die schüchterne Titelheldin, eine Gymnasiallehrerin mittleren Alters, wird insbesondere von ihrer strenggläubigen Mutter schikaniert und vom Glücklichsein abgehalten. Daher hat sich Gioia fast gänzlich in eine imaginierte Welt zurückgezogen. Leitmotiv ihrer Situation ist der entrückte Hit "Reality" von Richard Sanderson: "I dream of loving in the night / And loving seems all right / Although it's only fantasy."
Auch an anderen Stellen arbeitet die Inszenierung sehr stimmig berühmte Songs ein, etwa "Modern Love" von David Bowie oder "Blue Monday" von New Order. Die Zeichnung des Umfeldes von Alessio, einem Schüler, dem Gioia Nachhilfe in Französisch gibt, lässt derweil an die Werke von Pedro Almodóvar denken – etwa an "La mala educación" (2004). Wenn Gelormini die beiden Figuren aufeinandertreffen lässt, entstehen äußerst anrührende Momente. Hier wagt sich "La Gioia" ins surreale Terrain, unter anderem in einen verwunschen anmutenden Wald oder auf die einstige Fiat-Teststrecke La Pista 500. An diesen Orten blitzt die Ahnung eines erfüllten Lebens auf.
Eindringlich gespielt
Valeria Golino ("Rain Man", "Hot Shots!") verkörpert die gehemmte, romantisch verträumte Lehrerin wunderbar – und verleiht der Rolle Würde. Ebenso legt der Newcomer Saul Nanni ("Der Leopard") seinen Part des wütenden jungen Rebellen erfreulich komplex an.
Fazit: Ein bemerkenswert gefilmtes und einfühlsam gespieltes Drama um einen realen Kriminalfall.
Im Kriminaldrama "La Gioia – Süchtig nach dir" schildern das Drehbuchtrio Benedetta Mori, Giuliano Scarpinato und Chiara Tripaldi sowie der Regisseur Nicolangelo Gelormini ("Fortuna") eine Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Statt aus dem zugrundeliegenden Fall allerdings ein reißerisches True-Crime-Movie zu machen, liefert das kreative Team hier eine differenzierte Charakterstudie, die von Gelormini und seinem Kameramann Gianluca Palma in edle, originell gestaltete Bilder verpackt wird.
Hoffnung auf ein besseres Leben
Im ersten Akt fängt "La Gioia" die erdrückende Lage der zwei Hauptfiguren ein. Die schüchterne Titelheldin, eine Gymnasiallehrerin mittleren Alters, wird insbesondere von ihrer strenggläubigen Mutter schikaniert und vom Glücklichsein abgehalten. Daher hat sich Gioia fast gänzlich in eine imaginierte Welt zurückgezogen. Leitmotiv ihrer Situation ist der entrückte Hit "Reality" von Richard Sanderson: "I dream of loving in the night / And loving seems all right / Although it's only fantasy."
Auch an anderen Stellen arbeitet die Inszenierung sehr stimmig berühmte Songs ein, etwa "Modern Love" von David Bowie oder "Blue Monday" von New Order. Die Zeichnung des Umfeldes von Alessio, einem Schüler, dem Gioia Nachhilfe in Französisch gibt, lässt derweil an die Werke von Pedro Almodóvar denken – etwa an "La mala educación" (2004). Wenn Gelormini die beiden Figuren aufeinandertreffen lässt, entstehen äußerst anrührende Momente. Hier wagt sich "La Gioia" ins surreale Terrain, unter anderem in einen verwunschen anmutenden Wald oder auf die einstige Fiat-Teststrecke La Pista 500. An diesen Orten blitzt die Ahnung eines erfüllten Lebens auf.
Eindringlich gespielt
Valeria Golino ("Rain Man", "Hot Shots!") verkörpert die gehemmte, romantisch verträumte Lehrerin wunderbar – und verleiht der Rolle Würde. Ebenso legt der Newcomer Saul Nanni ("Der Leopard") seinen Part des wütenden jungen Rebellen erfreulich komplex an.
Fazit: Ein bemerkenswert gefilmtes und einfühlsam gespieltes Drama um einen realen Kriminalfall.
Andreas Köhnemann
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Besetzung & Crew von "La Gioia"
Land: ItalienJahr: 2026
Genre: Drama
Originaltitel: Gioia
Länge: 108 Minuten
Kinostart: 06.08.2026
Regie: Nicolangelo Gelormini
Darsteller: Valeria Golino, Jasmine Trinca, Saul Nanni, Francesco Colella, Betty Pedrazzi
Verleih: Busch Media Group GmbH & Co KG
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