oder
Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit
Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit
© mindjazz pictures

Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit (2026)

Dokumentarfilm über die Schweizer Architektin, die sich der Umwandlung ehemaliger Industriegebäude in urbane Lebensräume widmet.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse ??? / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben bislang 0 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Die 1954 geborene Schweizer Architektin Barbara Buser ist in Basel aufgewachsen und wohnt dort in einem Haus, das seit Generationen der Familie gehört. Auch beruflich setzt sie sich für die Erhaltung alter Gebäude ein. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Eric Honegger gründete sie mehrere Bau- und Planungsfirmen, die sich mit Nachhaltigkeit, Wiederverwertung, Zwischennutzung, Stadtplanung beschäftigen. Barbara Buser und ihr Team errichteten beispielsweise in einer ehemaligen Maschinenfabrik in Basel das Quartierzentrum Gundeldinger Feld. Dort haben sich ein Familienzentrum, ein Hostel für Rucksacktouristen, Unternehmen aus der Kreativ- und Kulturbranche eingemietet.

Als die Markthalle Basel 2004 dichtmachte, rettete Buser den Kuppelbau aus dem Jahr 1929, indem sie ein Nutzungskonzept entwickelte und eine Stiftung an Bord holte. Nun gibt es dort einen urbanen Treffpunkt mit Gastronomie und kulturellen Veranstaltungen. Buser und ihre Gruppe arbeiten kostendeckend, aber nicht profitorientiert.

Bildergalerie zum Film "Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit"

Barbara Buser - Pionierin der NachhaltigkeitBarbara Buser - Pionierin der NachhaltigkeitBarbara Buser - Pionierin der NachhaltigkeitBarbara Buser - Pionierin der NachhaltigkeitBarbara Buser - Pionierin der NachhaltigkeitBarbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit

Hier streamen


Filmkritikunterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse4 / 5

"Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit“: Alte Räume, neues Leben

Der Dokumentarfilm porträtiert eine international renommierte Schweizer Architektin, die ihr ganzes Leben lang gegen den Strom schwimmt. Ihre Arbeit ist auch politisch, indem sie praktikable Alternativen zum Abriss von Gebäuden aufzeigt, der nur dem Zweck dient, Profit aus Neubau und teurer Vermietung zu schlagen. In "Barbara Buser – Pionierin der Nachhaltigkeit“ sagt die Architektin: "Häuser haben eine unendliche Lebensdauer, wenn sie gut erhalten sind.“ Der Film der Schweizerin Gabriele Schärer würdigt Busers Ideen und Werke als hochaktuell und zukunftsweisend. Das Beispiel der umgewandelten Industrieareale in Basel kann in einer Zeit, in der Kaufhäuser schließen und überall Konzepte für die Wiederbelebung der Innenstädte fehlen, zu kreativen Lösungen ermutigen.

Zupackend und optimistisch

Die grauhaarige Architektin wirkt zupackend und optimistisch, wenn sie sich von der Kamera im Alltag begleiten und ihre Arbeit Revue passieren lässt. Manchmal kommen auch ihr beruflicher Partner Eric Honegger, wenige andere Wegbegleiter*innen, Mitarbeitende oder auch Tochter Anna zu Wort. Ausführlich wird die Entstehung von urban genutzten Arealen wie dem Gundeldinger Feld, der Markthalle Basel, dem Lagerplatz Winterthur erklärt, während sich die Kamera von dem bunten Leben in den alten, behutsam renovierten Gebäuden überzeugt.

Die architektonische Leistung Barbara Busers spielt sich im Hintergrund ab und beginnt mit einem Konzept für die Nutzung der leeren Hallen. Sie muss Investor*innen, oft in Form von Stiftungen, überzeugen, dass es sich lohnt, zu kaufen. Dann sucht sie Nutzer*innen, die die Räume mitgestalten und mieten. Wie Honegger kümmert sie sich außerdem auch um die Wiederverwertung von Fenstern, Türen, Bauteilen aus Abrissbauten. Das brauchbare Material landet nicht auf dem Müll, sondern wird weitervermittelt.

Die erste Fährfrau in Basel

Im Film kommt auch zur Sprache, wie Elternhaus, Studium, die Jahre als Entwicklungshelferin in Sudan und Tansania die Architektin prägten. Mit Menschen zu kommunizieren, frei zu argumentieren und den richtigen Ton zu treffen, übte sie bereits in jungen Jahren ein. In Basel wurde sie die erste Frau, die mit einer Fähre Passagiere über den Rhein transportiert. Das kann sie auch heute noch, wie im Film zu sehen ist. Ihren geliebten Segelsport praktiziert sie auf dem Neuenburger See. Der Film bietet ein stimmiges und sehenswertes Porträt dieser vielseitig interessierten Frau, die ihre Ideale einer guten sozialen und nachhaltigen Lebensweise verwirklicht hat.

Fazit: Der Dokumentarfilm porträtiert eine Architektin, die nicht Neues bauen will, sondern Gebäude vor dem Abriss bewahrt und neuen urbanen Nutzungen zuführt. Barbara Buser und einige Mitstreiter*innen erläutern wegweisende Arbeiten wie die Umwandlung einer Fabrik in ein lebendiges Quartierzentrum in Basel. Die idealistische und tatkräftige Frau demonstriert mit ihrem Lebenswerk, dass ein nachhaltiger Umgang mit Werten und soziales Denken statt Profitstreben in der Stadtentwicklung möglich sind.






TrailerAlle "Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit"-Trailer anzeigen

Zum Video: Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit

Besetzung & Crew von "Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit"

Land: Schweiz
Jahr: 2026
Genre: Dokumentation
Länge: 118 Minuten
Kinostart: 29.10.2026
Regie: Gabriele Schärer
Darsteller: Barbara Buser
Verleih: mindjazz pictures

Verknüpfungen zu "Barbara Buser - Pionierin der Nachhaltigkeit"Alle anzeigen





Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.