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Girls Like Girls
Girls Like Girls
© Universal Pictures International

Girls Like Girls (2026)

Autorin und Ex-Disney-Star Hayley Kiyoko verfilmt mit dem queeren Drama ihren eigenen Bestseller, der es 2023 auf Platz Eins der New York Times-Bestsellerliste schaffte.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 2.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.


2006, in einer Kleinstadt in Oregon: Die 17-jährige Coley (Maya Da Costa) muss den Tod ihrer Mutter verkraften. Mit dem Umzug zu ihrem distanzierten Vater Curtis (Zach Braff) stehen weitere herausfordernde Änderungen bevor. Eines Tages lernt sie die charismatische Sonya (Myra Molloy) und ihren Freund Trenton (Levon Hawke) kennen. Es dauert nicht lange und die Mädchen spüren eine starke Anziehung. Doch die zwei können ihre Gefühle nicht ohne weiteres zulassen, da sie bislang keine Beziehung mit einem anderen Mädchen hatten. Schaffen sie es, ihre Unsicherheit zu überwinden?

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse3 / 5

Tief sitzende Teenager-Ängste

Der 34-jährigen Regisseurin und Schauspielerin Hayley Kiyoko gelang 2011 mit dem Disney-Original "Lemonade Mouth“ der Durchbruch. Zuvor hatte sie in zwei "Scooby-Doo“-TV-Produktionen mitgewirkt. Als Sängerin wurde sie 2015 mit dem LGBT-Empowerment-Song "Girls Like Girls“ bekannt, der auch die inhaltliche Vorlage zum gleichnamigen Film liefert. Darin ist der Freund von Sonya nicht ganz so dominant und präsent wie im damaligen (ebenfalls von Kiyoko inszenierten) Musikclip. Aber das Thema der inneren Zerrissenheit durchzieht ebenso die Film-Variante.

Es sind vor allem Sonyas Zweifel und Ängste, die Kiyoko in ihrem Regiedebüt ausführlich beschreibt. Lange wehrt sie sich gegen ihre eigenen Gefühle, gerade um Trenton nicht zu verletzen. Ferner ist sie sich unsicher, wie ihr Umfeld auf ein mögliches Outing reagieren würde. Im ländlichen Oregon der mittleren 2000er sind Diversität und Offenheit noch Fremdwörter. Außerdem ist sie in der Stadt und an ihrer Schule beliebt, sie steht im Zentrum des örtlichen sozialen Lebens. Kein Wunder, dass sie sich um ihren "guten Ruf“ sorgt und darum, die Erwartungen ihrer Familie zu enttäuschen.

Kitsch in Perfektion

Positiv fällt auf, dass sich Kiyoko Zeit für die Entfaltung ihrer Geschichte lässt. Die Beziehung zwischen Coley und Sonya entwickelt sich behutsam und entschleunigt. Am Anfang stehen schüchterne Blicke und vorsichtige Gesten. Doch nach und nach wird die Bindung intensiver und leidenschaftlicher. "Girls Like Girls“ profitiert dabei von einem wunderbaren Hauptdarsteller-Duo, bei dem die Chemie von der ersten prickelnden Begegnung an stimmt. Mir würdevoller Zurückhaltung agiert "Scrubs“-Star Zach Braff, der als unsicherer, entfremdeter Vater mit einer zurückgenommenen, nachdrücklichen Darbietung gefällt.

Überhaupt seziert "Girls Like Girls“ die schwierige Vater-Tochter-Beziehung gekonnt – ein gelungener emotionaler Gegenpart zur sich anbahnenden Liebesgeschichte. Das Problem ist, dass der Film zu oft in schnulzige Gefilde abdriftet und alles andere als frei von Sentimentalitäten ist. Dazu passen die warmen, hellen Bilder des sommerlichen Oregon. Die übertriebene, gleißende Sommer-Optik mag zwar stimmungsvoll sein, verkommt stellenweise aber zu reinstem Kitsch. Das Visuelle gleicht sich damit der gesamten schmalzigen Attitüde der Teenie-Romanze an. Gekünstelt und oberflächlich erscheinen zudem viele der Dialoge. Allzu oft legt Kiyoko ihren Protagonisten erwartbare Plattitüden und inhaltsleere Kommentare in den Mund, die viel zu schablonenhaft und austauschbar daherkommen.

Fazit: Sympathische, mit viel Liebe für ihre Figuren umgesetzte Coming-of-Age-Romanze, deren Hauptdarsteller-Duo mit Hingabe und großer Verletzlichkeit auftritt. Dafür schwächelt der Film bei seinen Dialogzeilen und kann sich einen Hang zu theatralischer Rührseligkeit nicht verkneifen.




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Besetzung & Crew von "Girls Like Girls"

Land: USA
Jahr: 2026
Genre: Komödie, Romantik
Länge: 95 Minuten
Kinostart: 20.08.2026
Regie: Hayley Kiyoko
Darsteller: Maya da Costa als Coley, Myra Molloy als Sonya, Zach Braff als Curtis, Levon Hawke als Trenton, Alozie LaRose als Alex
Kamera: Sonja Tsypin
Verleih: Universal Pictures International

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