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Finding Emily (2026)

RomCom: Ein junger Mann sucht nach seiner Clubbekanntschaft – und erhält Unterstützung von einer angehenden Sozialwissenschaftlerin.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse 4 / 5
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Owen (Spike Fearn) jobbt als Toningenieur in einem Club in Manchester, wo er eines Abends eine als Fee verkleidete Studentin (Sadie Soverall) kennenlernt. Die beiden verstehen sich auf Anhieb sehr gut. Am darauffolgenden Morgen bemerkt Owen jedoch, dass bei der Nummer, die seine neue Bekanntschaft in Eile in sein Handy getippt hat, eine Ziffer fehlt. Er kennt lediglich ihren Namen ("Emily") und weiß, dass sie an der örtlichen Universität studiert. Auf der Suche nach "seiner" Emily trifft er auf die Psychologiestudentin Emily (Angourie Rice). Diese möchte Owen helfen – allerdings mit dem Hintergedanken, ihn als Studienobjekt für ihre wissenschaftliche Arbeit zu beobachten.

Bildergalerie zum Film "Finding Emily"

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelm??iggutweltklasse4 / 5

"Finding Emily": Right in front of you

Mit "Finding Emily" liefern die Drehbuchautorin Rachel Hirons und die Regisseurin Alicia MacDonald eine RomCom, deren Fokus vor allem auf dem komödiantischen Teil liegt. Der humorvolle Ton lässt an britische Hits wie "Notting Hill" (1999) oder "Bridget Jones" (2001) denken; zudem erinnern der Esprit der Dialoge und das Tempo der Inszenierung an Subgenre-Vertreter wie "Ist sie nicht wunderbar?" (1987) und "Lügen haben lange Beine" (1996). Das Werk vermeidet Zynismus, baut aber auf charmante Art und Weise ein Meta-Bewusstsein über die gängigen Strategien romantischer Fiktion ein. So gelingt es, den Kitschgefilden clever zu entgehen – und dennoch eine äußerst einnehmende Geschichte zu erzählen, in der noch echte Hoffnung auf Liebe besteht.

Meet cute – mit der Richtigen?

Schon die Eröffnungssequenz, in der Owen als Protagonist des Films einer Frau begegnet und sich sofort magisch zu dieser hingezogen fühlt, spielt mit unserer Kenntnis aller Regeln und Klischees der amourösen Anbahnung im Kino. Im weiteren Verlauf des Plots, als Owen auf die Psychologiestudentin Emily trifft, geht es weniger darum, die (recht offensichtliche) finale Lösung zu erraten, sondern sich einfach von den kreativen Ideen auf dem Weg dorthin perfekt unterhalten zu lassen. Das erzielt "Finding Emily" ganz fabelhaft – was unter anderem an den liebevoll gezeichneten Nebenfiguren liegt, darunter Owens Bruder Matt (Jack Riddiford) und dessen Partnerin Freya (Isabella Laughland) sowie Emilys Mitbewohnerin Anna (Cora Kirk) und Emilys Dozent Mr. Westlake (Prasanna Puwanarajah). In einer Gastrolle als Dekanin glänzt Minnie Driver ("Good Will Hunting").

Ein tolles Paar

Und auch das zentrale Duo im Zentrum weiß zu begeistern. Spike Fearn ("Alien: Romulus") und Angourie Rice ("Mean Girls – Der Girls Club") verkörpern ihre Parts so sympathisch, dass es durchweg eine Freude ist, ihnen zuzusehen.

Fazit: Eine moderne RomCom voller Charme, Witz und Figuren, die Vergnügen bereiten.




Besetzung & Crew von "Finding Emily"

Land: USA
Jahr: 2026
Genre: Komödie, Romantik
Länge: 110 Minuten
Kinostart: 10.09.2026
Regie: Alicia MacDonald
Darsteller: Spike Fearn als Owen, Jack Riddiford, Isabella Laughland
Kamera: Rachel Clark
Verleih: UIP



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