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Goofy Film (1995)

Goofy Movie

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Eigentlich müßte Teenager Max der glücklichste Junge auf Erden sein. Denn endlich hat er es übers Herz gebracht, seine heimliche Liebe Roxanne anzusprechen und sie um ein Date zu bitten. Doch leider hat sein Dad Goofy für die bevorstehenden Sommerferien andere Pläne. Er will mit seinem Sohn einen gemütlichen Anglerurlaub zu zweit verbringen. Wohl oder übel muß Max seine Verabredung mit Roxanne absagen. Zur Entschuldigung
behauptet er, sein Vater würde mit ihm nach Los Angeles zum Konzert des allseits beliebten Popidols Powerline reisen, wo Max selbst einen kurzen Auftritt auf der Bühne haben soll.
Der Familientrip steht also von Anfang an unter keinem guten Stern. Max vergeht nur so vor Liebeskummer, und Goofy versucht verzweifelt, gute Laune zu verbreiten, und macht dadurch nur alles noch schlimmer. Nach einem Abstecher in den gräßlichen Opossum-Park - eine mittelmäßige Country-Band inklusive, einer gefährlichen Begegnung mit einem riesigen Bigfoot und einer unfreiwilligen Bootsfahrt auf dem Dach des Autos, ist Max bereit, die Karten auf den Tisch zu legen und Goofy seine Liebe zu Roxanne zu beichten. Endlich versöhnt, beschließen Vater und Sohn, gemeinsame Sache zu machen, und das Unmögliche zu versuchen - nämlich schnellstmöglich nach Los Angeles zu rasen, um dort rechtzeitig beim Konzert von Powerline auf der Bühne zu stehen zu können.

Filmkritik

Jetzt hat der ewige Verlierer Goofy nach 63jähriger Karriere mal endlich eine eigene Hauptrolle und dann spielt er doch wieder die zweite Geige - wegen seines Sohnes Max. Der hat es ziemlich schwer in der Schule - kein Wunder bei diesem Vater - und ist unsterblich in Roxanne verliebt. Während der begnadete Tänzer Max in den Ferien unbedingt zum Konzert von Power Line möchte, zwingt Vater Goofy ihn zum gemeinsamen Campingurlaub. In der Auseinandersetzung mit dem Vorzeit-Monster Bigfoot (aus anderen Disney-Filmen), Wasserfällen und dem intriganten Kollegen Pete (gespielt von Kater Karlo) kommen sich Vater und Sohn näher. Beide sehen ihre Fehler ein und machen sich auf zum Power Line-Konzert.
Es ist schon deutlich zu hören, daß es hier um eine richtige Geschichte mit ausgearbeiteten Charakteren geht, und nicht um das bekannte, hektische Goofy-Chaos. Auf dem Höhepunkt des Dramas gibt es ein klärendes Gespräch und auch sonst bietet "Der Goofy Film" trotz einiger Sentimentalitäten einen Glücksfall in Sachen Kinderfilm. Der Sohn von heute ist mit einem sympathischen Trottel als Vater gesegnet. Ganz unamerikanisch sagt Max seine Meinung und nimmt sich als gleichwertiger Partner Ernst. Eine erfreuliche Gegenpropaganda zu dem üblich streng-autoritären "Yes, Sir!" der USA. Gleichzeitig ist der vernünftige Kinderfilm top-modisch für die Generation nach Take That: Power Line gibt ein Michael Jackson-Imitat und der Slang ist auch nicht von Gestern. Der Film ist hervorragend gezeichnet, bietet originelle "Kameraeinstellungen" und Disney betreibt mit den alten, bekannten Figuren nette Eigenwerbung.




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Land: USA
Jahr: 1995
Genre: Animation
Länge: 78 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 15.08.1996
Regie: Kevin Lima
Darsteller: Jason Marsden, Bill Farmer, Walter Alich
Verleih: Buena Vista

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