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Kritik: Dragonheart (1996)


Hollywood hat ein neues Haustier kreiert und einen Spielgefährten für Kids reaktiviert. Draco, der freundliche Riesendrachein "Dragon Heart”, ist ein Computer Graphic Imagery (CGI) Darsteller. Damit der vollcomputeranimierte Draco auch wirklich eine Seele, Gefühle und Humor zeigen kann, wurden seine Dialoge von Sean Connery gesprochen. Connerys Mundbewegungen, Mimik und Profil wurden als Grundlage für die Computereffekte verwendet. Beim genauen Hinschauen tritt das bekannte Bond-Grinsen von Connery ans Licht.
"Dragon Heart” erzählt die Geschichte vom letzen´Drachen, der im 10. Jahrhundert sein Herz geteilt hat, um dem schwerverletzen jungen Prinz Einon das Weiterleben zu ermöglichen. Doch Prinz Einon entsagt sich dem Drachenschwur, sein Land in Güte zu regieren und er entsagt sich seinem Lehrer, Ritter Bowen (Dennis Quaid). Er übt eine gnadenlose Schreckensherrschaft
über das keltische Bauernvolk aus. Ritter Bowen schreibt die Grausamkeit von Einon der Herzenshälfte des Drachen zu und macht sich auf dem Weg, die letzten Drachen zu töten.
Das Gefecht mit dem letzen Drachen geht für ihn unentschieden aus, der Drache und der Ritter stellen fest, daß es viel interessanter wäre, den Drachenkampf vor dem Volk immer wieder zu spielen, denn was wäre ein Ritter ohne Drache und ein Drache ohne Ritter. Diese ironische und spielerische Ebene macht "Dragon Heart” sehenswert und befreit diese Geschichte vom Kitschverdacht. Natürlich begegnet dem unglücklichen Ritter eine schöne Frau und der Ritter muß ihr, dem
Drachen und dem Volk beweisen, wie ehrenhaft sein Tun ist. Der Kampf gegen den Tyrannen Einon ist unausweichlich.

"Dragon Heart” wäre eigentlich ein bezaubernder Kinderfilm, wären da nicht unnötig ausgemalte Schlachtszenen. Mit der FSK 12 kann dieser Film sein eigentliches Zielpublikum nicht vollständig erreichen.




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