oder

Kritik: Kingpin (1996)


Mit Kingpin bastelten die Farrelly-Brüder eine Homage an das Bowling; allerdings in der ihnen eigenen Art und Weise. Die aus Dumm und Dümmer bekannten superwitzigen teils vulgären teils sarkastischen Ekel-Comedy-Elemente wurden diesmal mit einer etwas nachvollziehbareren rührseligen Handlung vermischt.
Leider ist sie im typisch amerikanischen Sport-main-stream anzusiedeln(Auffallend war hier u. a. die sicherlich gewollte Ähnlichkeit mit der Billiard-spielenden Whoopi Goldberg). Schade auch, daß Harrelson und Quaid nicht ganz an die Carrysche Blödel-Leistung heranreichen.
Erfreulich, da das Ende wenigstens nicht ganz im Kitsch ertrinken lassend, ist der einfallsreiche Schluß.
Im Grunde also ein ganz nettes, wenn auch nicht bahnbrechendes Filmchen mit Witz und Story.




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