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Barb Wire (1996)

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Die Schrecken des Zweiten US-Bürgerkrieges treiben das ganze Land in Zwietracht und Verfall. Die "Kongreßarmee" hat den Osten besiegt und dringt jetzt mit barbarischen Mitteln immer weiter nach Westen vor. Die Unmenschlichkeit auf beiden Seiten ist unvorstellbar. Die einzige neutrale Stadt, die es noch gibt, ist Steel Harbor. Der Treffpunkt in Steel Harbor ist die Hammerhead Bar. Die Besitzerin, Barb Wire, ist so etwas wie eine Legende. Um ihre Vergangenheit ranken sich allerlei Gerüchte. Sie soll unter anderem Freiheitskämpferin im Widerstand gewesen sein. Sie ist bekannt dafür, daß sie persönlich eingreift, wenn es ihr zu bunt wird, doch ihren Panzer konnte bisher niemand knacken. Jetzt ist sie, wie sie selbst erklärt, eine neutrale Bürgerin, arbeitet zeitweise als Kopfjägerin, und alles, um was sie sich wirklich kümmert, ist ihr jüngerer blinder Bruder Charlie, die Hammerhead Bar und ihre eigene Person. Dann taucht plötzlich Axel Hood in Steel Harbor auf. Er ist auf der Flucht und braucht Hilfe, die ihm nur Barb Wire geben kann. In seiner Begleitung befindet sich die landesweit gesuchte Dr. Tyra Armstrong, Führerin des Widerstands, die nach Kanada muß, um den Vermittlungsausschuß vor einer biologischen Waffe zu warnen, die die Kongreß-Streitkräfte gegen ihre Feinde einsetzen wollen, was zu einer weltweiten Katastrophe führen würde. Aber das alles läßt Barb kalt. Sie verachtet Hood, der einiges dazu beigetragen hat, daß sie in Steel Harbor gelandet ist. Sie verweigert nicht nur ihre Hilfe, sondern wirft die beiden auch aus der Bar hinaus. Erst als ihr Bruder von der "Kongreßarmee" umgebracht wird, begräbt Barb ihre Gefühle für Hood und entwickelt einen Plan für Dr. Armstrongs Flucht....

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Barb WireBarb WireBarb WireBarb Wire - Pamela AndersonBarb Wire - Pamela AndersonBarb Wire


Filmkritik

Welche Voraussetzungen, denken Sie, muß eine Schauspielerin erfüllen, um möglichst präzise die apokalyptische Comic-Figur "Barb-Wire" zu spielen? Sie muß möglichst "scharf" sein und möglichst wenig anhaben... Pamela Anderson Lee spielt die dralle Blondine Barb Wire (Stacheldraht), die tagsüber die Geschäftsführerin des "Hammerhead"-Clubs ist und sich des Nachts auf ihre "Triumph" schwingt, um ihrer Lieblingsbeschäftigung als Kopfgeldjägerin nachzugehen. Leicht kommt der Zuschauer auf eine prägnante Charakterisierung ihrer Figur - die Domina-Barbie ist nur eine davon. In einem Moment zart und zerbrechlich, im nächsten knüppelhart und erbarmungslos. Selbst ein gelegentlicher Kinogänger wird ohne besondere Schwierigkeiten schnell erkennen, daß die Adaption von Regisseur Charles Pfarrer eine Aufarbeitung des Drehbuchs von "Casablanca" ist. Barb Wire spielt die Rolle des Humphrey Bogart und Jack Noseworthy als Barb's Bruder die des "play it again - Sam!"; Temuera Morrison verkörpert als Freiheitskämpfer, der versucht, einen wichtigen Widerstandsführer in Sicherheit zu bringen, Ingrid Bergmanns Pendant; Steven Railsback als der korrupte Polizeichef die Rolle Claude Rains; und verschiedene Darsteller als Mitglieder des Kongresses den Part der Nazis, die in diesem Fall versuchen, Amerika einzunehmen. Alle Rollen entwickeln sich recht ordentlich. Das Hauptaugenmerk ist und bleibt aber über die gesamte Länge des Filmes Pamela Anderson. Es ist ein eintöniges Schauspiel einer eintönigen Schauspielerin und im Verlauf der Handlung gerät "Barb Wire" immer näher an den Rand eines Softpornos - obwohl keine Sexszenen vorhanden sind. Pamela Anderson ist die brutale Barbie, die den Bösewichten das Leben schwer macht - das ist auch schon alles, was der Film ihr abverlangt. Lassen Sie es mich mit einem Motiv aus dem Film ausdrücken: Eine zweirädrige TRIUMPH ist ein imposantes Stück Technik - der, auf der Pamela Anderson sitzt, ist leider der Treibstoff ausgegangen.




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Land: USA
Jahr: 1996
Genre: Action
Länge: 95 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 17.10.1996
Regie: David Hogan
Darsteller: Amir Aboulela, Adriana Alexander, David Andriole
Verleih: Universum Film

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