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Das Begräbnis
Das Begräbnis
© Kinowelt Filmverleih GmbH

Kritik: Das Begräbnis (1996)


Wahrscheinlich werden Sie sich ebenfalls die Frage stellen, wie es dazu kam, daß Regisseur Abel Ferrara und Autor Nicholas St. John den Schauspieler Christopher Walken von den Toten auferstehen ließen, um ihn anschließend dem ungläubigen Publikum in ihrem neuesten Werk zu präsentieren.
Wahrscheinlich, weil Walken bei jedem neuen Auftritt in einem dunklen, verschlagenen Ferrara-Film mehr und mehr der am besten konservierten Leiche der Welt gleicht. Ferrara greift tief in seine schwarze Seele und präsentiert uns diesmal Walken inder Rolle des Oberhaupts einer italo-amerikanischen Mafia-Familie. Sein kleiner Bruder weilt bei den Toten, sein jüngerer Bruder (Chris Penn) kämpft einen erfolglosen Camp mit dem Wahnsinn und die Frau in seinem Leben wird gespielt von Co-Produzentin Annabella Sciorra.
Alles in allem sind alle Charaktere viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt als das sie dem gelangweilten Zuschauer realistisch erscheinen könnten. Ermüdende Diskussionen um Schuld und Sühne, um Rache und




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