VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder

Kritik: Children of the Revolution (1996)


Das bereits 1996 entstandene Spielfilmdebüt des australischen Regisseurs Peter Duncan ("Zum Teufel mit der Seele") ist eine respektlose Satire auf die Tücken des Kommunismus – und trägt dabei gar autobiographische Züge: Duncans Großvater war überzeugter Stalinist, seine Eltern dagegen strikt konservativ. Geschickt balanciert der mit Preisen überhäufter Film zwischen dem nötigen Ernst für das Thema und komödienhafter Leichtigkeit – Liebhaber schwarzen Humors werden bei diesem skurril-sarkastischen Stück Kino auf ihre Kosten kommen.

Vier Jahrzehnte umspannt Duncans herrlich anarchistische Mischung aus Polit- und Familiensatire und erfreut neben Judy Davis als revolutionär entflammter Mutter mit einer erlesenen Starriege: Geoffrey Rush ("Shine") als Alltagspapa, Sam Neill ("Jurassic Park") als zwielichtiger Geheimagent und F. Murray Abraham ("Amadeus") als schräger Stalin.




Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.