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Kritik: Lost in Space (1998)


Von 1965 bis 1968 beschickte der US-Sender CBS amerikanische Wohnstuben mit der merkwürdig-verrückten Familienserie "Lost in Space": 83 Episoden lang kämpften John und Maureen Robinson mitsamt ihres Nachwuchses Will, Judy und Penny gegen intergalaktisches Unheil und den liderlichen Dr. Smith.

Nach "Star Trek", "Mission Impossible", "Akte X" und den "Avengers" droht nun auch "Lost in Space" im Leinwandformat. Das Ergebnis ist eine im luft- und sinnleeren Raum angesiedelte Seifenoper mit mehr als 750 visuellen Spezialeffekten - Spielbergs "Jurassic Park" mußte noch mit 170 davon auskommen.

Von allem ein bißchen: monumentale Weltraumschlachten, niedliche Aliens, ekliges Getier, herzige Roboter, konstruierte Vater-Sohn-Konflikte und Darsteller wie William Hurt ("Der Kuß der Spinnenfrau") und Gary Oldmann ("Air Force One"), die sich hier auf "Lindenstraße"-Niveau blamieren und den unterhaltsamen Reigen spektakulärer Visual Effects wiederholt mit aberwitzigen Dialogen torpedieren.

Bescheidene 80 Millionen Dollar soll die bodenlose Effekthascherei gekostet haben, die alles hervorkramt, was das Science-Fiction-Genre - von A wie "Alien" bis Z wie "Zurück in die Zukunft" - bislang zu bieten hatte.

Welch Verschwendung.




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