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Kritik: Hustler White (1995)


Bruce LaBruce, homosexueller Untergrund-Filmemacher aus Kanada, präsentiert mit "Hustler White" sein drittes Machwerk, welches sich selbst als "romantische Komödie über Straßenprostituierte" versteht. Es mag sein, daß die Definition von "Romantik" und "Komödie" individuell verschieden sein kann. Es mag auch sein, daß "Hustler White" sich als Alternative aus den bisherigen Hollywood-Striefen mit Schwulen-Problematik emporhebt. Eines bleibt aber am Ende übrig: "Hustler White" ist ein dummer, absolut mieser Film. Ohne eine einzige Frau - nicht einmal im Hintergrund - zu zeigen, besteht der Film größtenteils aus einer Aneinanderreihung äußerst künstlicher Porno-Szenarien mit Homosexuellen. Schlechte schauspielerische "Leistungen" und eine äußerst zähe Inszenierung tragen ihr weiteres dazu bei. Hauptdarsteller ist das männliche Modell Tony Ward, den viele aus seiner Rolle als Madonnas Liebhaber kennen, und selbst hier wird klar, wie unterentwickelt seine schauspielerischen Fähigkeiten sind - nicht einmal eine Leiche könnte er glaubhaft spielen. "Hustler White" unterscheidet sich nur wenig von einem am Fließband produzierten Hardcore-Porno - mehr braucht man wohl nicht zu sagen.





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