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Senseless (1998)

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.8 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 6 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Marlon Wayans spielt einen College-Studenten mit einem Stipendium, der vom großen Erfolg an der Wall Street träumt. Um trotzdem über die Runden zu kommen, willigt er ein, an einem psychologischen Experiment teilzunehmen. Doch als er schließlich eine doppelte Dosis einer Droge nimmt, die dazu bestimmt, war seine Sinne zu schärfen, setzt eine unangenehme Nebenwirkung ein: er verfügt nur noch über vier seiner fünf Sinne, wobei sich die Sinne, die fehlen, ständig abwechseln. Um die Sache noch zu komplizieren, versucht er mit einem Typen, gespielt von David Spade, um einen Job in einer großen Firma zu wetteifern. In weiteren Rollen spielen Rip Torn ("Men in Black") und Matthew Lillard ("Scream") als Wayans Zimmergenosse.

Filmkritik

Eigentlich hätte "Senseless" eine hervorragende Komödie werden können - in Wirklichkeit aber kämpfen hier zwei grundverschiedene Filme um die Vorherrschaft.

Film Nummer eins ist Slapstick pur: eine überdrehte Darbietung voller Situationskomik, bei der sich Hauptdarsteller Marlon Wayans wie ein schwarz angemalter Jim Carrey auf der Leinwand verrenkt, damit das einfach strukturierte Publikum etwas zu lachen hat. Wenn Wayans alias Darryl Witherspoon mit seinem eigenen Körper kämpft, dann ist das "physical comedy" im wahrsten Sinne des Wortes.

Film Nummer zwei ist eine sozialkritische Komödie über die Schwierigkeiten eines armen Unterdogs im amerikanischen College-System, eine Satire mit entlarvenden Figuren, die dem Zuschauer durchaus Identifikationsmöglichkeiten bieten. Hier besticht vor allem Matthew Lillard ("Scream") als Darryls piercing-süchtiger Zimmergenosse Tim.

Beide Filme haben sicherlich ihre Berechtigung und auch ihr Publikum, zusammen aber ergeben sie eine inkonsistente Mixtur. Penelope Spheeris ("Wayne's World") schlägt zu unterschiedliche Töne an, als daß man den Charakteren, allen voran der Hauptfigur, wirklich trauen könnte: Kaum hat man sich mit Darryl identifiziert, benimmt der sich wieder so dämlich, daß man diese Entscheidung umgehend bereut. Und das macht letztlich den ganzen Film - Nomen est Omen - zu einem eher sinnlosen Unterfangen.




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Land: USA
Jahr: 1998
Genre: Komödie
Länge: 93 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 03.09.1998
Regie: Penelope Spheeris
Darsteller: Matthew Lillard, Marlon Wayans, David Spade

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