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Jaguar (1996)

Le jaguar

User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 1 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Für den umtriebigen, aber glücklosen Immobilienmakler Perrin ist es eine Begegnung der dritten Art: Als er sich rücksichtslos in den Aufzug des vornehmen Hotel Crillon in Paris drängt, findet er sich plötzlich in Begleitung eines nicht gerade nach Pariser Mode gekleideten Indianers wieder, der ihn dazu auch noch sehr genau taxiert. Wanu, Häuptling eines Stammes der Regenwaldindianer, ist in Begleitung seines besten Freundes und Dolmetschers Campana nach Paris gereist, um dort dem französischen Premierminister seine Aufwartung zu machen.
Doch nun gilt sein Interesse eher Perrin, der sich ob dieser intensiven Begutachtung sichtlich unwohl fühlt. Zudem hat er andere Probleme. Perrin, der mit seiner charmanten Art jederman um den Finger wickeln kann und auch als Glückspilz bei der Damenwelt gilt, hatte Pech im Spiel und seine Gläubiger lassen nicht mit sich spaßen. Seine letzte Chance sieht er bei einer seiner betuchten Geliebten, aber die gibt ihm einen Korb und Perrin steht plötzlich sehr verlassen, einsam und glücklos auf dem Flur des Hotel Crillon. Zu allem Überfluß taucht ausgerechnet Wanu wieder auf - und weicht ihm nicht mehr von der Seite. Perrin ist das so genehm wie ein Loch im Kopf und mürrisch wehrt er die Annäherungsversuche des Indianers ab. Doch dieser entert einfach Perrins Wagen und läßt sich als blinder Passagier bis zu dessen Wohnung mitnehmen. Notgedrungen nimmt Perrin den skurrilen Gast auf, doch es dauert nicht sehr lange und er fällt in tiefen Schlaf. Wanu, der ihm unbemerkt ein Betäubungsmittel in seinen Drink emischt hat, vollzieht an dem friedlich schlafenden Perrin ein magisches Ritual. Doch der merkt natürlich von alledem nichts.
Erst ein peinlich berührter Campana, der am folgenden Morgen in Begleitung höchst mißtrauisch dreinschauender Flics auftaucht, kann Perrin von seinem ungebetenen Besucher befreien. Für Perrin das Ende einer nie begonnenen Freundschaft? Keineswegs, denn Wanu bricht nach seinem Besuch im Elysee Palast urplötzlich zusammen und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Dort teilt er Campana mit, daß er Perrin unbedingt sehen müsse. Beim folgenden Gespräch gibt der stark geschwächte Wanu Perrin u verstehen, daß er ihn ausgewählt habe, seine Seel wiederzufinden, die durch schwarze Magie gestohlen wurde, was nach dem Glauben der Amazonasindianer unweigerlich den Tod zur Folge hat. Zum Zeichen seiner Wahl hängt er ihm sein magisches Amulett um, das Perrin angeblich übersinnliche Kräfte verleihen soll. Selbstverständlich hält Perrin das Ganze für dummes
Zeug und macht Campana klar, daß er nicht im Traum daran denke, Wanus Wunsch nachzukommen. Doch wieder hat er sich getäuscht, denn plötzlich stehen zwei Schläger vor ihm und nehmen ihn in die Mangel. Sein Gläubiger will nicht mehr auf die Bezahlung der Schulden warten und auf einmal hat sich die Situation für Perrin völlig gewandelt. Eine Reise nach Brasilien wäre in diesem Moment gar nicht das Schlechteste, und so sagt er dem überraschten Campana zu, daß er die Mission, Wanus verlorene Seele zu suchen, doch annehmen werde. Die Zeit drängt, denn Wanu wird zusehends schwächer...
Perrin spielt indes mit gezinkten Karten - will er doch nur die Chance wahrnehmen, geldgierigen Halunken zu entkommen und nach Rio de Janeiro zu flüchten. Doch er hat seine Rechnung ohne den zielstrebigen Campana gemacht. Denn dieser bemächtigt sich des Passes und der gefüllten Brieftasche Perrins, und verfrachtet ihn kurzerhand ans Ende der Welt: In eine kleine, gefährliche, verwanzte Goldgräberstadt am Amazonas, nicht weit vom Dorf entfernt, in dem Wanus Stamm lebt. Für Perrin eine Katastrophe - aber während eines Barbesuches kommt es noch dicker. Kumare, seines Zeichens übler Zeitgenosse und ortsansässiger Bandenchef, hat ein Auge auf Perrins magisches Amulett geworfen. Doch als seine Schläger den Schmuck an sich bringen wollen, geschieht AuHergewöhnliches. Perrin verfällt in Trance, entwickelt urplötzlich die Kraft eines Jaguars und kann die Bande in die Flucht schlagen.
Schließlich flüchtet er enorm geschwächt mit Kumares Freundin Maya. Um der Bande zu entkommen, bleibt Perrin danach nichts anderes übrig, als mit Campana und Maya weiter in Wanus Dorf zu reisen. Aber auch dort sind sie vor den Attacken Kumares nicht sicher. Der Grund seiner Hartnäckigkeit kommt bald ans Tageslicht. Er war es, der mit Hilfe eines Medizinmannes Wanus Seele gestohlen hat, und um die übernatürlichen Kräfte Wanus, den sie hier im Dorf auch den Jaguar nennen, auf sich zu übertragen muß er in den Besitz des Amuletts gelangen. Perrin kann seinem Schicksal nicht entgehen. Und am Ende seiner exotischen Mission, während der er noch eine Vielzahl merkwürdiger Abenteuer und manch knifflige Auseinandersetzung mit Campana über seinen geplagten Großstädter-Leib ergehen lassen muß, wartet nicht nur das alles entscheidende Duell mit Kumare auf ihn - er bekommt auch die Chance, sein verkorkstes Leben grundsätzlich zu verbessern...

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Eine große schwarze Limousine gleitet durch die abendliche Kulisse einer Großstadt und hält vor einem noblen Hotel. Die hintere Tür des Wagens wird geöffnet, ein nackter Fuß tritt auf den Gehweg. Tarzan in New York? Nein, diesmal ist es ein Schamane aus dem brasilianischen Regenwald, der seinen Weg in eine westliche Metropole gefunden hat. Wanù, seines Zeichens Stammeshäuptling mit [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Frankreich
Jahr: 1996
Genre: Action
Länge: 100 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 27.03.1997
Regie: Francis Veber
Darsteller: Jean Reno, Alain Bouzigues, Michel Caccia
Verleih: Jugendfilm

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