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Kritik: Mr. Magoo (1997)


Ein echter Blindgänger: Augen zu und durch!

Mr. Magoo hat eigentlich alles: einen lieben Hund, der sich rührend um ihn kümmert, einen verständnisvollen Neffen, ein großes Haus und jede Menge Geld. Eines fehlt jedoch: der Durchblick, Mr. Magoo ist nämlich nicht in der Lage, eine Topfpflanze von seiner Sekretärin zu unterscheiden. Und das erschwert noch die Suche nach einem wertvollen Edelstein, der aus einem Museam geklaut wurde. Das Gangsterpärchen, alsbald spinnefeind, verliert den Klunker und nun ist jeder hinter dem Kleinod her: das FBI, die CIA, die Guten und die Bösen.

Verwechslungskomödien haben in den 50er und 60er Jahren ihren Höhepunkt gefunden. Warum also dreht ein Mensch namens Stanley Tong eine Adaption eines Comicbuches, in der ein fast blinder Mann, gespielt vom 71jährigen Leslie Nielsen, Land und Leute verwechselt - Das Drehbuch kann es nicht gewesen sein, denn was Pat Proft (zuständig für den grauenhaft-unkomischen "High School High") und Tom Sherohman da zusammengestückelt haben, spottet jeder Beschreibung. Eine wahllose Aneinanderreihung urururalter Gags, von denen mangels Talent aller Beteiligten noch nicht einmal die Hälfte zündet, verpufft in einer noch dämlicheren Handlung, die selbst Kleinkinder als banal abtun werden. Für die ist "Mr. Magoo" übrigens auch nicht empfehlenswert, verfällt der Film doch sehr gerne in brutale Kloppereien und Fußtritt-Orgien, wenn ihm nichts Gescheiteres einfällt. Peinliches Detail am Rande: nicht mal die Outtakes, die verpatzten Filmszenen, die während des Abspanns gezeigt werden, sind komisch....




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