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Kritik: Ninotschka (1939)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5 / 5

Die Garbo spricht! hieß es in der Werbung, als Garbos erster Tonfilm in die Kinos kam. Neun Jahre und zwölf klassische Leinwanddramen später wollte die begabte Kinolegende wieder einmal etwas Neues ausprobieren: Die Garbo lacht! hieß es in den Veröffentlichungen zu ihrer ersten gutgelaunten Komödie über eine pflichtbewusste russische Kommissarin, die ihre Weiblichkeit hinter kommunistischer Kameradschaft versteckt, bis sie sich in einen charmanten Pariser Schwerenöter (Melvyn Douglas) verliebt. Billy Wilder war an den geschliffenen Dialogen des cleveren Drehbuchs beteiligt, und keiner wusste besser als Regisseur Ernst Lubitsch, wie man anspruchsvollen Witz mit Raffinesse und Kultiviertheit verbindet. "Mindestens zweimal am Tag wirken selbst die ehrwürdigsten Menschen absolut lächerlich", erklärte er seinen berühmten Lubitsch-Touch. Und genauso erleben wir Garbos verliebte Ninotschka: Würdevoll und gelassen, aber auch auf sympathische Weise lächerlich.





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