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Kritik: Rush Hour (1998)


Zugegeben: Das wiederholte Unterfangen, das Erfolgsrezept von "Nur 48 Stunden" und "Lethal Weapon" in klingelnde Kinokassen umzumünzen, ist nicht gerade originell – aber es funktioniert: Erst Eddy Murphy und Nick Nolte, dann Mel Gibson und Danny Glover und nun Quasselstrippe Chris Tucker und Martial-Arts-Ikone Jackie Chan. Als ungleiches Polizistenpaar hetzen die beiden Komödianten von Gag zu Gag und Stunt zu Stunt, können sich dabei zwar am Anfang nicht riechen, beenden den Film dann aber doch als beste Freunde, um so den Weg für eine Fortsetzung zu ebnen: "Rush Hour 2", wir kommen!

Handlung und Charakterzeichnung kann man da getrost vernachlässigen – was zählt, ist die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern. Bei Jackie Chan und Chris Tucker ist den Machern da allerdings ein regelrechter Glücksgriff gelungen: Der mitunter schreiend komische Schlagabtausch zwischen dem gleichermaßen maulfaulen wie akrobatischen Hongkong-Star und dem nervigen Plappermaul aus Atlanta ist dann auch der eigentliche Grund, sich diese aus Cop- und Buddy-Movie-Klischees zusammengebastelte Action-Komödie anzusehen, bei der Sinn und Verstand – wen wundert's – auf der Strecke bleiben.

Chans und Tuckers komödiantischer Höhenflug ist von solcherlei Lappalien indes nicht zu stoppen. Ganz klar: Man wird sich wiedersehen – nächstes Jahr, in "Rush Hour 2".





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