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Kritik: Abgefahren (1998)


Gäbe es einen Preis für den überflüssigsten Film des Jahres - "Abgefahren" gehörte zu den heißesten Anwärtern. Ohne nachvollziehbare Handlung beschreibt der durchweg mißratene Musikerstreifen die abenteuerliche Reise einer Gruppe jugendlicher Möchtegern-Rapper in einem abenteuerlichen Bus, der von einem ebenso abenteuerlichen Verbrecherpärchen verfolgt wird. Das filmische Ergebnis ist ebenfalls abenteuerlich - jedoch nicht in dem von den Produzenten gewünschten Sinne.

Offenbar soll das von belanglosen Nebenhandlungen durchzogene Konglomerat aus massiver Langeweile, geballtem Nonsens und abgrundtiefer Dämlichkeit in erster Linie komisch sein - tatsächlich aber verstärkt es nur alle Vorurteile, die das hiesige Kinopublikum gegenüber schwarzen Ghetto-Bewohnern hegen mag. Endlose 83 Minuten lang traktiert Millicent Sheltons einfältiges Spielfilmdebüt die Geduld der Zuschauer und ist dabei kaum ergiebiger als ein drei Minuten langer Videoclip.

Echt abgefahren.




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