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"Triest - Stadt der vielen Namen" bei 3sat verpasst?: Wiederholung der Dokumentation im TV und online

Wann und wo Sie die Wiederholung der Dokumentation "Triest - Stadt der vielen Namen" vom Dienstag (25.08.2026) sehen können, ob nur im TV oder auch online in der Mediathek, lesen Sie hier.

Wenn Sie die Sendung "Triest - Stadt der vielen Namen" bei 3sat nicht schauen konnten: Werfen Sie doch mal einen Blick in die 3sat-Mediathek. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung online vor. Doch leider gilt das nicht für alle Sendungen. Bei 3sat im klassischen Fernsehen wird es vorerst leider keine Wiederholung geben.

"Triest - Stadt der vielen Namen" im TV: Darum geht es in der Dokumentation

Über 500 Jahre habsburgisch geprägt, ist Triest nach wie vor Schnittstelle dreier großer Kulturen. Die Stadt der vielen Namen zeigt ihre vielen Facetten zwischen gestern und heute. Triest ist ein Ort, an dem sich die romanische, die slawische und die germanische Kultur begegnen. Auch Meer und Wind haben Einfluss auf die Stadt und ihre Umgebung, prägen die Menschen genauso wie den Wein und die Oliven. "Trieste è una donna" - "Triest ist eine Frau" - stellt der 1957 verstorbene Umberto Saba in seinem berühmten Gedicht fest. Dem stimmt auch Fremdenführerin Emanuela Guidoboni zu. Die Stadt verdanke ihre historische Bedeutung einer Frau: Maria Theresia, die im 18. Jahrhundert Triest zu einem wichtigen Handelszentrum der Monarchie ausbaute. Einzigartig ist die Piazza dell?Unità d?Italia, auch "Piazza Grande" genannt. "Sie ist der Salon der Stadt und der größte zum Meer hin geöffnete Platz Europas", erklärt der Wiener Architekt Erich Bernard, der in Triest lebt. Umgeben von stattlichen Gebäuden wie der Präfektur, dem "Grand Hotel Duchi d?Aosta" und dem Palast der Landesregierung liegt sie gegenüber der Mole Audace, einem Steinpier aus dem 18. Jahrhundert, der zum Flanieren einlädt. Doch die Habsburger hinterließen nicht nur im Zentrum der Stadt ihre Spuren: Rund um das Schloss Miramare wurden auf einer Felsklippe prächtige Gärten im englischen und deutschen Stil angelegt. Für den 22 Hektar großen Park, erbaut um 1860 für Erzherzog Maximilian von Österreich, wurden unzählige Zugwaggons mit Erde aus Kärnten und der Steiermark angeliefert. Dort wurden geometrische Blumenbeete angelegt und exotische Pflanzen aus aller Welt gesetzt. Triest war stets auch ein Ort vieler Sprachen und Literaten: Jules Verne, Richard Francis Burton, Sigmund Freud, James Joyce, Umberto Saba und viele andere prägten diese multilinguale Stadt mit ihren Werken, wohl oft bei einer Tasse des berühmten Triestiner Kaffees. (Quelle: 3sat, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Triest - Stadt der vielen Namen" im TV: Alle Infos auf einen Blick

Thema: Dokumentation

Bei: 3sat

Produktionsjahr: 2025

Länge: 45 Minuten

In HD: Ja



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