Andrew Garfield ist wieder aktiv und spricht sich für die Einführung eines schwulen Spider-Man aus. Der 43-jährige Schauspieler, der den netzschwingenden Superhelden in Filmen wie „The Amazing Spider-Man“ (2012) und „The Amazing Spider-Man 2“ (2014), sowie in „Spider-Man: No Way Home“ (2021) verkörpert hat, glaubt, dass sich die Figur hervorragend für Inklusivität eignet.
Er erklärte zum ersten Mal im Jahr 2013, während eines Interviews mit „Entertainment Weekly“, über seine Idee: „Ich habe über MJ irgendwie gescherzt, aber irgendwie auch nicht … Ich meinte: ‘Was, wenn MJ ein Typ ist?’ Warum können wir nicht entdecken, dass Peter seine Sexualität erforscht? Das wäre ja kaum noch bahnbrechend! … Warum kann er also nicht schwul sein? Warum kann er nicht auf Jungs stehen?" Seine damalige Aussage zeigte, wie sehr er den Spider-Man-Rollenspielraum zu einem symbolischen Ort für die Darstellung vielfältiger Charaktere sehen will.
Inzwischen ist es Marvel mit Cooper Coen, alias Web-Weaver, im Comic „Edge of the Spider-Verse #5“ gelungen, einen schwulen Spider-Man einzugliedern. Allerdings weist Tom Holland – der Peter Parker und dessen netzschwingendes Alter Ego seit 2016 in sechs Filmen gespielt hat – darauf hin, dass er mit der Übernahme der Rolle von einem nächsten Schauspieler zufrieden sei und einen „klaren Plan“ für seinen Abschied haben werde.
Tom Holland sagte im Podcast „Happy Sad Confused“: „Es gibt einen ganzen Plan, an dem wir, würde ich sagen, gearbeitet haben, seit wir [2021] „Spider-Man: No Way Home“ abgeschlossen haben. Er steht fest. Er wird sich mit Sicherheit noch verändern, aber ich habe eine wirklich klare Vorstellung davon, wie der Staffelstab weitergegeben werden soll, und ich finde das wirklich aufregend.“
Garfields lange Fassung in die Diskussion einbezogen, warum es eine universelle Figur ist: „Man sieht keine Hautfarbe, man sieht kein Geschlecht, man sieht keine Sexualität. Jeder kann sich selbst in diesen Anzug hineinprojizieren.“ Er betonte weiter, dass er den Spider-Man-Rollenspielraum zu einem Ort für die Darstellung vielfältiger Charaktere sehen will: „Nun, warum eigentlich nicht?“
Die Diskussion um eine inklusive Darstellung des Spider-Man-Bildes zeigt, wie weit Marvel und seine Schauspieler bereit sind, sich an den modernen Erwartungen und Trends anzupassen.
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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