Danny Boyle betont, dass er Künstliche Intelligenz "sehr verantwortungsvoll" einsetzt. Der Regisseur setzte in seinem Film "Ink" rund 30 Sekunden generative KI ein. Nun stellt er klar, dass er die Technologie nie verwenden würde, um echte Schauspieler in einer Szene zu ersetzen.
Das sagte Danny Boyle während einer Fragerunde nach der Vorführung beim Toronto International Film Festival (TIFF). Dort erklärte er: "Wir haben nur eine winzige Menge davon verwendet. In unserer Welt ist das sehr eng mit visuellen Effekten verbunden; es ist eines der Werkzeuge, die beim VFX zum Einsatz kommen." Der 69-Jährige ergänzte: "Wir versuchen, sehr verantwortungsvoll damit umzugehen und sicherzustellen, dass deshalb keine Schauspieler arbeitslos werden."
Wenn KI für eine Szene verwendet werde, würden weiterhin Schauspieler engagiert. Boyle stellte klar: "Es waren ungefähr 30 Sekunden". Zuvor hatte er bereits bestätigt, KI für "Ink" eingesetzt zu haben. Der Film erzählt von Rupert Murdoch und dessen Versuch, "The Sun" zu einer Pflichtlektüre und zu einem Konkurrenten des "Daily Mirror" zu machen. Dieser Weg trug zum Aufstieg des britischen Boulevardjournalismus bei.
Gegenüber "Vanity Fair" erklärte Boyle beim Telluride Film Festival, dass mit KI unter anderem einige alte Fotografien animiert worden seien. Auch Mäuse seien mithilfe der Technologie dargestellt worden, die durch die Redaktion der Zeitung "The Sun" laufen. Der "Trainspotting"-Regisseur sagte: "Es spielt eigentlich keine Rolle, was ich über KI denke. Es kommt darauf an, was 20-Jährige darüber denken. Das ist die ehrliche Wahrheit".
Boyle hält die Diskussion über die weitreichenderen Auswirkungen von KI für wichtig. Für die Fragerunde fand er das Thema jedoch zu "gewaltig", um näher darauf einzugehen. Er fügte hinzu: "Die übergeordnete Frage nach ihrer Rolle in unserer Gesellschaft und natürlich auch in unserem Beruf ist eine gewaltige und komplizierte Angelegenheit, auf die wir hier wahrscheinlich nicht eingehen können. Aber wir werden uns damit beschäftigen müssen, wir alle."
Gleichzeitig räumte der "Trainspotting"-Regisseur ein, dass die Technologie bei richtiger Anwendung ein "sehr nützliches Werkzeug" sein könne. Klar ist für ihn aber: KI soll Schauspieler nicht ersetzen. In "Ink" bleibt der Einsatz nach seinen Angaben auf etwa 30 Sekunden begrenzt.
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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