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Jeremy Strong
Jeremy Strong
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Jeremy Strong: Zuckerberg-Rolle wie am "The Social Reckoning"-Set

Aaron Sorkin verrät, wie Jeremy Strong als Mark Zuckerberg am Set von "The Social Reckoning" seine Kollegen behandelte.

Jeremy Strong nahm die Rolle des Mark Zuckerberg in "The Social Reckoning" offenbar sehr ernst. Während der Dreharbeiten blieb der Schauspieler durchgehend in seiner Figur. Er soll seine Kollegen so behandelt haben, wie er sich den Facebook-Gründer im Umgang mit anderen Menschen vorstellt. Das berichtete Drehbuchautor und Regisseur Aaron Sorkin. Strong, bekannt aus der Serie "Succession", spielt in der Fortsetzung des Dramas "The Social Network" den älteren Zuckerberg. Im ersten Film von 2010 hatte Jesse Eisenberg den Milliardär verkörpert. "The Social Network" wurde von Sorkin geschrieben und von David Fincher inszeniert. Sorkin berichtete der "New York Times", dass Strong sich intensiv auf Rollen vorbereite, noch bevor er am Set erscheine. "Jeremy macht sehr viel selbst. Er investiert enorm viel Arbeit, bevor er zu einem Dreh kommt", erklärte der Filmemacher.

Während der Produktion habe Strong weder mit seiner eigenen Stimme gesprochen noch sich so bewegt wie im Alltag. Sorkin warnte die übrigen Darsteller deshalb vorab: "Ich habe den anderen Schauspielern in seinen Szenen gesagt: "Leute, er wird beim Catering nicht mit euch herumhängen. Zwischen den Takes wird er keine Witze mit euch machen."" Strong habe seine Kollegen vermutlich bewusst auf Abstand gehalten. Laut Sorkin sagte er den anderen Darstellern: "Er wird wahrscheinlich überhaupt nicht mit euch sprechen. Er wird euch so behandeln, wie er sich vorstellt, dass Mark die Menschen um sich herum behandelt." Für den Regisseur ging das Konzept auf: "Und genau das ist passiert. Über die Ergebnisse kann man nicht streiten."

"The Social Reckoning" behandelt die Ereignisse rund um eine Whistleblowerin im Jahr 2021 und die Recherchen des "Wall Street Journal" zu Facebooks Geschäftspraktiken. Zum Cast gehören neben Strong unter anderem Mikey Madison und Jeremy Allen White. Der Kinostart ist für Oktober vorgesehen.

Strong hatte vor Drehbeginn versucht, Zuckerberg nicht nur als umstrittene öffentliche Figur zu sehen. Im Gespräch mit dem US-Magazin "GQ" verriet der 47-Jährige, dass er dem Meta-Chef sogar eine E-Mail geschrieben habe. "Ich weiß, dass er eine verachtete und in unserer Gesellschaft nicht besonders beliebte Person ist. Aber ich glaube nicht, dass man ihn von einem Schauspieler darstellen lassen sollte, der von Anfang an vorhat, ihn zu verurteilen", sagte Strong. Er empfinde eine große Verantwortung, Zuckerberg auf der Leinwand zu verkörpern. "Meine Aufgabe ist es, seine Sichtweise zu verstehen und zu verteidigen und für ihn zu kämpfen", erklärte er. Deshalb habe er Zuckerberg geschrieben, um deutlich zu machen, dass er seine Verantwortung und die Genauigkeit der Darstellung ernst nehme und sich der Figur mit Respekt nähere. Zuckerberg habe tatsächlich geantwortet. Was genau der Meta-Chef ihm schrieb, wollte Strong allerdings nicht verraten. Auch ein persönliches Treffen habe er nach eigenen Angaben nicht angestrebt. Für seine Rollen recherchiere er lieber mit einem gewissen Abstand zur jeweiligen Person.

Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.


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