Alexander Skarsgård hat einen besonderen Drehtag für "Wicker" nicht vergessen: Es war der Moment, in dem er zum ersten Mal das komplette Kostüm seiner Figur trug. Der 50-jährige Schauspieler spielt den sogenannten Wicker Husband, der sich in "Wicker" auf ungewöhnliche Weise einer Fischerin nähert, die von Olivia Colman verkörpert wird. Die aufwendige Gestaltung seiner Rolle brachte das Team allerdings an seine Grenzen. Skarsgård sorgte sich zunächst, das Kostüm könnte unbeabsichtigt gruselig aussehen. Seine Zweifel legten sich erst, als er vollständig verwandelt war und die Reaktion seiner Kollegin sah.
Gegenüber "Variety" betonte der Schauspieler, wie wichtig das Aussehen der Figur für den gesamten Film sei. Hätte das Kostüm nicht überzeugt, wäre aus der besonderen Liebesgeschichte rasch ein Horrorfilm geworden. "Wenn es nicht ganz funktioniert, sieht es aus wie ein Horrorfilm", sagte Skarsgård. Im schlimmsten Fall hätte es so gewirkt, als trage jemand das Gesicht eines anderen Menschen. Diesen Eindruck wollte das Team unbedingt verhindern. Deshalb war die Anspannung groß, als Skarsgård das vollständige Kostüm erstmals anlegte. Gleichzeitig half ihm die Verwandlung, ein besseres Gespür für die Körperlichkeit der Figur zu bekommen.
Der entscheidende Moment kam, als er seinen Wohnwagen verließ und Olivia Colman draußen wartete. Ihr spontaner Enthusiasmus machte ihm sofort klar, dass die Gestaltung gelungen war. "Es war ein unglaublicher Tag, den ich niemals vergessen werde", erinnerte sich Skarsgård. Ihn beeindruckte vor allem, wie natürlich sich die aufwendigen Gesichtsteile bewegten. Die Teile waren auf seine Haut geklebt, blieben aber beweglich. Sie folgten seinen Gesichtsausdrücken und machten eine überzeugende Darstellung möglich. Nach seiner Darstellung fiel das fertige Ergebnis sogar besser aus, als das Team es ursprünglich erwartet hatte.
Olivia Colman, die in "Wicker" die Fischerin spielt, dachte ebenfalls gern an den ersten Anblick ihres Kollegen im vollständigen Kostüm zurück. Die 52-jährige Oscarpreisträgerin erklärte, dass sie und das Filmteam etwa 18 Monate lang Entwürfe und Bilder der Figur betrachtet hatten. Ob die ungewöhnliche Gestaltung wirklich funktionierte, zeigte sich erst am Set. Als Skarsgård vor ihr stand, war die Erleichterung groß. "Oh mein Gott, es wird funktionieren!", habe sie damals gedacht. Für beide Schauspieler war die gelungene Verwandlung ein wichtiger Schritt, um die besondere Geschichte glaubwürdig zu erzählen.
Quelle: BANG Media International – dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung redaktionell überarbeitet.

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