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Keira Knightley in 'Eine dunkle Begierde'
Keira Knightley in 'Eine dunkle Begierde'
© Universal Pictures Germany

Knightley plaudert über "Eine dunkle Begierde": Wodka vor Spanking-Szene

Keira Knightley bereitete sich mit ein paar Kurzen auf eine besonders schwierige Szene in David Cronenbergs Drama über Siegmund Freud und Carl Jung vor...

Keira Knightley stellt zur Zeit auf dem Filmfestival in Toronto das Historiendrama "Eine dunkle Begierde" vor, in dem sie Sabine Spielrein spielt, eine hysterische Russin, welche zwischen die Psychonalytiker Siegmund Freud und Carl Jung geriet. Dabei verriet sie dem Hollywood Reporter, dass sie dem Regisseur David Cronenberg ursprünglich abgesagt hatte - wegen einer besonders heiklen Szene: "Als ich das Drehbuch zum ersten mal las, dachte ich 'Das Skript war faszinierend und es ist David und ich will wirklich mit David arbeiten', aber ich las diese zwei Szenen und dachte einfach 'ich glaube nicht, dass ich das tun kann. Besonders, weil wir im Zeitalter des Internets leben - es wird überall sein. Ich will das nicht da draußen haben...' Ich rief ihn an, um abzusagen... Ich sagte zu ihm 'Sieh mal, ich liebe dich, ich liebe das Drehbuch, ich liebe den Charakter, aber ich weiß wirklich nicht, ob ich diese Szenen spielen kann. Er sagte 'Wenn ich sie drehe werden sie klinisch, sie werden nicht sexy, sie werden nicht auf diese Art voyeuristisch.' Und ich dachte 'okay, das kann ich verstehen. So lange es klinisch ist und nicht irgendeine seltsame, sexy Art von Spanking.'"
Als die Szene, in der sie von Michael Fassbender geschlagen wird, dann tatsächlich bevorstand, beruhigte sie ihre Nerven mit Wodka: "Es gab eine Box, die er schlug, also war er gottseidank nicht in meiner Nähe! Ich hab tatsächlich, bevor wir die Szene drehten, zu Michael gesagt 'Ich hab einen Security Guard draußen. Fass mich an und er bricht dir die Beine.' Und er so: 'Keira, du bist an ein Bett gefesselt. Du bist wirklich nicht in einer Position, das zu sagen.' Ich sagte 'Ich schätze, du hast Recht.' ... Ich trank definitiv einige Shots Wodka davor - und dann ein paar Gläser Champagner danach, um zu feiern, dass ich das nie wieder tun muss..."
Der Film kommt am 11. November in die Kinos.



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