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Jean-Jacques Annaud dreht in Babelsberg

Hollywood besucht Potsdam

In den Filmstudios von Potsdam-Babelsberg fällt jetzt die erste Klappe für den bislang teuersten in Europa produzierten Hollywood-Film. Regisseur Jean-Jacques Annaud ("Der Name der Rose") wird bis voraussichtlich Mitte April in Brandenburg das Stalingrad-Epos "Enemy at the Gates" drehen, kündigte der Sprecher der Produktionsfirma Paramount Pictures, Patrick Scott, in Potsdam an. Dazu sei auf einem ehemaligen russischen Kasernengelände nahe der brandenburgischen Landeshauptstadt die Kulisse von Stalingrad nachgebaut worden. Die Hauptrollen in der Geschichte um den russischen Bauernjungen und Scharfschützen Wassilij übernehmen Jude Law ("Existenz"), Joseph Fiennes, Ed Harris und Rachel Weisz. Annaud stehen 90 Millionen Dollar (etwa 180 Millionen Mark) zur Verfügung, um die entscheidende Schlacht des Zweiten Weltkrieges auf dem Gelände des Studios Babelsberg, in der früheren russischen Kaserne Kampnitz bei Potsdam, in der Lausitz und in Bayern in Szene zu setzen. Das Geld kommt zu einem grossen Teil von europäischen Kapitalanlegern. Auf diese Weise steuert allein die Stuttgarter KC Medien AG 45 Millionen Mark bei. Babelsberg habe sich als Produktionsort gegen viele Konkurrenten durchgesetzt, weil den Filmemachern in geringer Entfernung ein funktionierendes Studio und ideale Aussendreh- orte zur Verfügung stünden, erklärte Scott. Für das ehemalige Defa-Studio in Potsdam ist "Enemy at the Gates" der bislang grösste Auftrag.



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